18. Apr 2017

Spatenstich im neuen Wald-Windpark Workerszeller Forst in Bayern. ©Bild: Ostwind

Ostwind: Bayerns grösster Wald-Windpark wächst weiter

(PM) Bayerns grösster Wald-Windpark geht in die Zielgerade: Mit einem symbolischen Spatenstich wurde der Bau des neuen Windparks Workerszeller Forst im Landkreis Eichstätt, Gemeinde Schernfeld, offiziell eingeläutet. Das Vorhaben mit fünf Windenergieanlagen rundet ein landkreis- und bezirksübergreifendes Grossprojekt auf oberbayerischer Seite ab.


Es sei ein „einzigartiges Gemeinschaftswerk, das zwei benachbarte Gemeinden, Landkreise und Regierungsbezirke in der Umsetzung der regionalen Energiewende vereint“, betonten Rolf Bungart, Bernd Kiermeier und Jörg Zinner für die Ostwind-Unternehmensleitung anlässlich des Baubeginns.

Vorzeigeprojekt für Wind im Wald
Der neue Wald-Windpark Workerzeller Forst umfasst 5 Nordex-N131-Anlagen mit einer Leistung von jeweils 3. Megawatt (MW) und wird pro Jahr rund 33.5 Millionen Kilowattstunden Windstrom erzeugen. Zusammen mit dem benachbarten Windpark Reichertshüll im mittelfränkischen Landkreis Weissenburg-Gunzenhausen (Gemeinde Raitenbuch) werden ab Herbst 2017 insgesamt 16 Windenergieanlagen rund 36‘000 Haushalte mit klimafreundlichem Strom versorgen, was dem rechnerischen Bedarf von zwei Dritteln aller Haushalte im Landkreis Eichstätt entspricht. „Es handelt sich um ein Vorzeigeprojekt dafür, dass Wind und Wald zwei gute Partner im Zusammenspiel von erneuerbaren Energien und Klimaschutz sind“, hob Ostwind-Geschäftsführer Bungart beim Spatenstich hervor. Die Planung des Windparks Workerszeller Forst belege darüber hinaus aber auch eindrucksvoll, „dass es möglich ist, den Wald für die Windkraft zu nutzen, ohne dass die Belange des Natur- und Artenschutzes zu kurz kommen.“

Umfangreiche Ausgleichsmassnahmen
Mit dem Bau des Windparks einher geht nämlich ein umfangreiches Begleitprogramm an ökologischen Ausgleichsmassnahmen und Ersatzzahlungen – „in einer Komplexität, wie wir sie so noch selten bei einem Projekt hatten“, wie der Ostwind-Geschäftsführer ausführte. Pro Anlage wurden rund 200‘000,- € in entsprechende Ausgleichs- und Ersatzmassnahmen investiert.

Nachhaltigkeit und Klimaschutz
Daneben sei das Projekt im Workerszeller Forst von Beginn an mit der Ambition und dem Versprechen angetreten, die benachbarten Bürgerinnen und Bürger mit ins Boot zu holen und an der regionalen Wertschöpfung teilhaben zu lassen. Für Ostwind ist der Wald-Windpark Workerszeller Forst das zehnte Projekt auf Flächen der Bayerischen Staatsforsten, auf denen das Unternehmen damit insgesamt 42 Anlagen mit 120 MW Leistung realisieren konnte. Die Kooperation stehe für ein gemeinsames Grundverständnis: „Windkraft im Wald bedeutet Nachhaltigkeit und Klimaschutz im doppelten Sinn – zur gleichen Zeit auf der gleichen Fläche. Deshalb ergänzen sich Wald- und Windnutzung auch bestens“, so Bungart.

Text: Ostwind AG

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