01. Mai 2019

Im Rahmen ihrer Unterstützungsarbeit sucht die EBRD aktiv nach Beratern, die die moldawischen Behörden bei der Durchführung der ersten Ausschreibungen für Wind- und Solarenergie unterstützen.

Exportinitiative: Republik Moldau bereitet die Einführung des Auktionsmechanismus vor und sucht Berater

(©EEE) Die Regierung der Republik Moldau beabsichtigt die Einführung des Auktionsmechanismus, um die Vergabe von Erneuerbaren-Energien-Projekten zu steuern. Bei der Ausarbeitung der Auktions- und Vertragsunterlangen wird das Land von der Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) unterstützt.


Das erklärte Ziel des Landes ist es, bis 2020 mindestens 10 % der gesamten Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien zu beziehen. In der ersten Ausschreibungsrunde, die im dritten Quartal 2019 beginnt, sollen 80-MW-Windenergie, 25-MW-Solarenergie und 8-MW-Bioenergie vergeben werden. Bei den Solar- und Bioenergie-Anlagen soll die Kapazität der einzelnen Projekte jeweils über 1 MW liegen, während für die Projekte im Bereich Windenergie eine Mindestgrösse von 4 MW festgesetzt wurde. Grundlage der Ausschreibungen ist ein Gesetz, das im März 2018 verabschiedet wurde und die Neuinstallation von Erneuerbaren-Energien-Anlagen mit einer Gesamtkapazität von 168 MW vorsieht.

Berater gesucht
Im Rahmen der Unterstützungsarbeit der EBRD sucht diese aktiv nach Beratern, welche die moldawischen Behörden bei der Durchführung der ersten Ausschreibungen für Wind- und Solarenergie unterstützen. Aufgabe der Berater wird es sein, Empfehlungen abzugeben, die Kommunikation mit den Bietern zu übernehmen und bei der Bewertung von Angeboten und Kaufverträgen für Stromabnahmeverträge (Power Purchase Agreement, PPA) zu unterstützen.

Mit dem Vorhaben schliesst sich die Republik Moldau anderen osteuropäischen Ländern wie der Ukraine (siehe ee-news.ch vom 25.2.2019 >> und ee-news.ch vom 1.10.2018 >>) oder Serbien (siehe ee-news.ch vom 19.2.2019 >>) an, die erst kürzlich die Umstellung auf den Auktionsmechanismus bekanntgegeben haben.

©Text: Deutsche Exportinitiative Erneuerbare Energien (EEE)

0 Kommentare

Kommentar hinzufügen