Windenergie: Oberlandesgericht Hamm lehnt Schadensersatz wegen Beeinträchtigung durch Infraschall ab

(PM) Auch das Oberlandesgericht Hamm lehnt den Anspruch eines Grundstückeigentümers ab, der wegen einer zwei Kilometer entfernten Windenergieanlage Schadensersatz vom Betreiber verlangt, da er der Meinung ist, dass seine Gesundheit durch Infraschall beeinträchtigt würde. Das OLG Hamm begründet seine Entscheidung mit dem rechtskräftigen Urteil des Verwaltungsgerichts Minden. Das Gericht stärkt damit die Rechtsposition der Betreiber:innen von Windenergieanlagen, deren Genehmigung zuvor verwaltungsgerichtlich bestätigt wurde.

Österreich: Windradflügel-Transport trifft auch nachts auf hohes Publikumsinteresse

(PM) Der nächtliche Flügeltransport des neuen, sechsten Windrades im österreichischen Munderfing wurde von der Bevölkerung trotz nächtlicher Stunde begeistert beobachtet. „Dies ist ein klares Zeichen der oberösterreichischen Bevölkerung für den Ausbau der Windenergie im eigenen Bundesland“, bemerkt Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft, und fordert die oberösterreichische Landespolitik auf, sich an der Bevölkerung zu orientieren und den Windkraftausbau in Oberösterreich endlich zuzulassen, um die Strompreise zu stabilisieren und den Wirtschaftsstandort in Oberösterreich zu sichern.

Neue Studie: Kompromisse bei gemeinsamer Flächennutzung ermöglichen ambitionierten Ausbau der Offshore-Windenergie

(PM) Die Windenergie auf See ist ein entscheidender Baustein, um in Deutschland Klimaneutralität bis zum Jahr 2045 zu erreichen. Die deutsche Bundesregierung hat deshalb das ehrgeizige Ziel formuliert, die installierte Leistung der Offshore-Windkraft von heute 7.8 Gigawatt auf 70 Gigawatt bis 2045 zu erhöhen. Eine neue Studie des Forschungsinstituts Fraunhofer Iwes hat in verschiedenen Szenarien errechnet, dass sogar mehr als die von der Bundesregierung vorgesehenen 70 Gigawatt Offshore-Windenergie bis 2045 in der deutschen Nord- und Ostsee realisierbar wären. Voraussetzung sind zum einen Strategien für eine effizientere Nutzung der heute verfügbaren Flächen.

Ausschreibung für Offshore-Windenergie in der deutschen Nordsee: Rwe erhält Zuschlag für Fläche mit Ausschreibungsvolumen von 980 MW zu 0 Cent/Kilowattstunde

(PM) Die deutsche Bundesnetzagentur hat den Zuschlag in der Ausschreibung für Offshore-Windenergie zum Gebotstermin 1. September 2022 bekannt gegeben. Den Zuschlag hat die Bieterin Rwe Renewables Offshore Hold Co Four erhalten. Gegenstand der Ausschreibung war die in der deutschen Nordsee gelegene Fläche mit der Bezeichnung N-7.2 mit einem Ausschreibungsvolumen von insgesamt 980 MW. Der Zuschlagswert ist Null Cent/Kilowattstunde.

Windenergie in Finnland: Neoen und Prokon unterzeichnen zweiten PPA mit Equinix über mindestens 42 MW Leistung

(ee-news.ch) Neoen, Erzeuger erneuerbarer Energien, und Prokon, nach eigenen Angaben Deutschlands grösste Energiegenossenschaft, haben bereits im Juli 2022 einen neuen Stromabnahmevertrag (PPA) mit Equinix unterzeichnet – für mindestens 42 MW grüne Energie aus ihrem finnischen Windpark-Projekt. Equinix ist ein Anbieter digitaler Infrastrukturen und Dienstleistungen. Es ist der zweite PPA, den Neoen und Prokon mit Equinix unterzeichnet haben. Er sieht die Versorgung aller fünf IBX-Rechenzentren (International Business Exchange) des Unternehmens in Finnland mit erneuerbarer Energie vor.

Exportinitiative Energie: Griechenland will Energie aus Offshore-Windkraft erhöhen – 2 GW bis 2030 angestrebt

(©EE) Das griechische Parlament hat ein Gesetz verabschiedet, dass den Bau von Offshore-Windanlagen beschleunigen soll. Geplant ist ein Ausbau auf 2 GW Windkraft aus Offshore-Anlagen bis zum Jahr 2030. Die staatliche Energiebehörde Hellenic Hydrocarbon Resources and Energy Management (Hhrm) soll dazu in den kommenden Monaten ein erstes Ausschreibungsverfahren für Machbarkeitsstudien zu Offshore-Projekten in von der Regierung festgelegten Gebieten starten.

Repowering-Pilotprojekt im Emsland: Rwe testet erstmals Windenergieanlage mit umweltfreundlichem Fertigteil-Fundament

(ee-news.ch) Für eine Windenergieanlage im Emsland hat Rwe ein innovatives Repowering-Projekt beschlossen: Die 1.8-MW-Anlage, die im Windpark Lengerich seit 2003 in Betrieb ist, soll durch eine moderne 5.7-MW-Turbine ersetzt werden. Die deutlich leistungsfähigere Windenergieanlage soll künftig rund 4000 Haushalte mit klimaneutral erzeugtem Strom versorgen. Bislang hat die bestehende Turbine ausreichend Grünstrom produziert, um den Bedarf von 1000 Haushalten zu decken.

Adonis: 10 ans déjà ! Venez au pied de l’éolienne le 10 septembre 2022 de 13h à 17h à Charrat

(CP) Pour fêter les 10 ans de son éolienne Adonis, ValEole vous propose de venir passer un après-midi familial et entièrement gratuit le samedi 10 septembre 2022 de 13h à 17h au pied de l’éolienne.

Vsb: Gerichtsentscheid zum Windpark Homberg II – ein Bärendienst für die Energiewende

(PM) Für den von der Vsb Neue Energien Deutschland auf dem Gebiet der Stadt Alsfeld im Landkreis Vogelsberg in Hessen geplanten Windpark Homberg II liegt eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts Giessen vor. Die 3 Windenergieanlagen sind eine Erweiterung Windparks Homberg I, der seit Anfang 2018 ca. 9000 Haushalte mit Windstrom versorgt. Ursprünglich sollte auch der Windpark Homberg II bereits seit 2 Jahren regenerativen Strom produzieren und in das Netz einspeisen. Das Verwaltungsgericht Giessen ist allerdings nach ca. 3 Jahren Gerichtsverfahren ausweislich der seit wenigen Tagen vorliegenden Begründung der Auffassung, dass der 303 Seiten umfassende Genehmigungsbescheid aufzuheben war.

Prof. Christoph Ballif : des « centrales nucléaires » 100 % renouvelables, locales et sans radioactivité grâce au solaire, l’éolien et un parc de véhicules électriques

(Suisse Eole) « Nous devons développer le photovoltaïque au maximum, mais nous devons aussi développer le plus possible l'énergie éolienne en Suisse : la transition sera alors plus facile et moins chère », a souligné le professeur Christophe Ballif, directeur du Photovoltaics and thin film electronics laboratory de l’EPFL, lors de la présentation de son étude sur le mix énergétique suisse optimal à l’occasion du Congrès national de l’énergie éolienne qui s’est tenu aujourd’hui. Lionel Perret, directeur de Suisse Eole, a démontré que l’éolien était capable de supprimer largement le déficit hivernal Suisse en 3 fois 2 TWh de courant éolien d’ici à 2030. (Text auf Deutsch >>)

Prof. Christoph Ballif: Zu 100 % erneuerbare, lokale «Atomkraftwerke» ohne Radioaktivität – dank Photovoltaik, Windenergie und Autobatterien

(Suisse Eole) «Wir müssen einerseits die Photovoltaik so weit wie möglich ausbauen, andererseits aber auch die Windenergie in der Schweiz stark fördern: Dann wird die Energiewende einfacher und billiger», betonte Professor Christophe Ballif, Leiter des Photovoltaics and thin film electronics laboratory der EPFL, bei der Präsentation seiner Studie über den optimalen Schweizer Energiemix auf der heutigen nationalen Windenergietagung. Lionel Perret, Geschäftsführer von Suisse Eole, zeigte auf, dass die Windenergie fähig ist, das Schweizer Winterdefizit durch dreimal 2 TWh Windstrom bis 2030 weitestgehend zu beseitigen. (Texte en français >>)

Abo Wind: Steigert Überschuss und Gesamtleistung gegenüber Vorjahresperiode um 50 % und stellt 15-GW-Projektpipeline mit Fokus auf grünem Wasserstoff vor

(ee-news.ch) Abo Wind blickt auf ein erfolgreiches erstes Halbjahr 2022 zurück. Der in dieser Periode erwirtschaftete Überschuss des Konzerns liegt mit 9.6 Millionen Euro deutlich über dem des ersten Halbjahres 2021 (6.5 Millionen Euro). Auch die Gesamtleistung ist im Vergleich zur ersten Hälfte des Vorjahres um rund 50 Prozent gewachsen. Umsatzerlöse und Erhöhung des Bestands summieren sich für die ersten sechs Monate 2022 auf 127.3 Millionen Euro (erstes Halbjahr 2021: 83.9 Millionen Euro).

Ematec: Allgäuer Anbieter seit 10 Jahren mit Spezial-Hebezeugen für die Windindustrie am Markt

(PM) 2022 ist ein besonderes Jahr für Ematec mit Sitz in Memmingerberg (Unterallgäu). Der Spezialanbieter im Sondermaschinenbau wurde vor 25 Jahren gegründet und startete vor 10 Jahren seine Aktivitäten in der Windkraftbranche. Ematec bietet weltweit Hebezeuge für die Montage von Windenergieanlagen an, z. B. Rotorblatt-Traversen. Laut Unternehmensangaben hat allein der deutsche Windkraftanlagenhersteller Enercon in den vergangenen zwei Jahren insgesamt 20 Rotorblatt-Traversen bei Ematec bestellt, die nun Zug um Zug ausgeliefert und sofort weltweit bei Installationsprojekten in Windparks eingesetzt werden.

Wpd: KfW Ipex-Bank finanziert schwedischen 47.2-MW-Onshore-Windpark Stöllsäterberget mit 8 Nordex-Anlagen

(ee-news.ch) Die KfW Ipex-Bank finanziert für den deutschen Projektentwickler Wpd Europe (Wpd) den Bau und Betrieb des schwedischen Windparks Stöllsäterberget und stellt das gesamte Fremdkapital inklusive benötigter Nebenfazilitäten bereit. Der Windpark soll mit seiner Inbetriebnahme Ende 2023 eine installierte Gesamtleistung von 47.2 MW bereitstellen. Er besteht aus insgesamt 8 Windenergieanlagen des Typs N-163/5.9 MW aus der Delta-4000-Serie des deutschen Herstellers Nordex.

Neue BFE-Studie: Mit 30 TWh ist das Windenergiepotenzial in der Schweiz ist viel höher als bisher angenommen – das Mittelland hat das grösste Potenzial

(BFE) In der Schweiz könnten pro Jahr 29.5 Terawattstunden (TWh) Strom aus Windenergie produziert werden, 19 TWh davon allein im Winterhalbjahr. Dies zeigte eine neue Studie zur Bestimmung des Windenergiepotenzials in der Schweiz, die von der Firma Meteotest AG im Auftrag des Bundesamts für Energie erstellt wurde. Wenn 30% dieses nachhaltig nutzbaren Potenzials erschlossen werden, was rund 1000 Windenergieanlagen entspricht, könnten in der Schweiz 8.9 TWh Windstrom pro Jahr oder 5.7 TWh im Winter produziert werden.

Nouvelle étude de l'OFEN : Avec 30 TWh le potentiel de l’éolienne en Suisse est bien plus important que prévu – le plateau affiche le plus grand potentiel

(OFEN) La Suisse pourrait produire 29,5 térawattheures (TWh) d’électricité par an grâce à l’énergie éolienne, dont 19 TWh pendant le semestre d’hiver uniquement. C’est ce que révèle une étude récente menée par Meteotest AG sur mandat de l’Office fédéral de l’énergie (OFEN) dans le but de définir le potentiel éolien en Suisse. Si 30% de ce potentiel durablement disponible étaient exploités, ce qui représente quelque 1000 installations éoliennes, la Suisse pourrait produire 8.9 TWh d’électricité d’origine éolienne par an, dont 5.7 TWh en hiver. (Text auf Deutsch >>)

Partner

  • Agentur Erneuerbare Energien und Energieeffizienz

Ist Ihr Unternehmen im Bereich erneuerbare Energien oder Energieeffizienz tätig? Dann senden sie ein e-Mail an info@ee-news.ch mit Name, Adresse, Tätigkeitsfeld und Mail, dann nehmen wir Sie gerne ins Firmenverzeichnis auf.

Newsletter abonnieren

Top

Gelesen
|
Kommentiert