Dlr: Rüstet 6 Rotorblätter mit 1500 Sensoren aus – Untersuchung von Schwingungs- und Belastungsverhalten im Betrieb erstmals möglich

(PM) Rotorblätter gehören zu den Kernkomponenten einer Windenergieanlage. Sie sind bis zu 70 Meter lang und wiegen zwischen 15 und 20 Tonnen. Um Windenergieanlagen in Zukunft effizienter zu betreiben und auch Standorte nutzen zu können, die weniger windintensiv sind, braucht es nochgrössere und gleichzeitig leichtere Blätter. Wie sich das realisieren lässt und welche technischen Herausforderungen damit verbunden sind, untersucht das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (Dlr) mit Partnern aus Forschung und Industrie.

Nordex Group: Senkt Prognose für das laufende Geschäftsjahr 2022

(ee-news.ch) Vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen und der noch ausstehenden Veröffentlichung der Ergebnisse für Q1/2022 hat die Nordex Group ihre Prognose für das Geschäftsjahr 2022 aktualisiert, das schwieriger verlaufe als erwartet. Das Unternehmen geht nun von einem Konzernumsatz von 5.2 bis 5.7 Milliarden Euro und einer operativen Marge (Ebitda-Marge) von minus 4 bis 0 Prozent aus. Die aktualisierte Prognose berücksichtigt direkte und indirekte Effekte, mit denen aus heutiger Sicht aufgrund des Kriegs in der Ukraine gerechnet wird, sowie Einmalaufwendungen für die Umstrukturierung der Produktion. Beide Aspekte konnten mangels ausreichender Vorhersehbarkeit in der Ende März veröffentlichten Prognose noch nicht berücksichtigt werden.

Congrès national de l’énergie éolienne 31.8.2022: le solaire a besoin de l’éolien - billetterie ouverte!

(CP) Suisse Eole vous invite à participer au Congrès national de l’énergie éolienne du 31 août 2022 à l’Hôtel de Ville à Berne. Entre autres, le professeur Christophe Ballif, directeur du Photovoltaics and thin film electronics laboratory EPFL, nous présente la place de l’énergie éolienne dans le futur mix énergétique du point de vue du photovoltaïque. (Text auf Deutsch >>)

Nationale Windenergietagung 31.8.2022: Die Solarenergie braucht die Windenergie - jetzt Tickets kaufen!

(Anzeige) Wir laden Sie herzlich zur Nationalen Windenergietagung vom 31. August nachmittags in Bern ein. Unter anderem wird uns Prof. Christophe Ballif, Direktor Photovoltaics and thin film electronics laboratory EPFL, anhand einer neuen Studie erklären, welchen Platz die Windenergie im künftigen Energiemix aus der Sicht der Photovoltaik hat. (Texte en français >>)

Exportinitiative Energie: Deutschland, Dänemark, Belgien und die Niederlande planen massiven Ausbau der Windkraft in der Nordsee

(©EE) Deutschland, Dänemark, Belgien und die Niederlande haben sich darauf geeinigt, bis zum Jahr 2050 ihre Windkraft-Kapazität in der Nordsee insgesamt auf 150 GW ausbauen. Damit verzehnfachen sie die aktuelle Leistung. Schon im Jahr 2030 sollen laut dem gemeinsamen Beschluss mindestens 65 GW der Offshore-Windenergie von der Nordsee kommen. Zudem wollen die Länder die Produktion von grünem Wasserstoff aus On- und Offshore-Windenergie erhöhen. Bis zum Jahr 2030 soll diese auf etwa 20 GW steigen.

Universität Luzern: Visualisierungen erhöhen Akzeptanz von Windenergieanlagen

(PM) Visualisierungen könnten die Akzeptanz von Windrädern erhöhen. Dies haben Resul Umit (Universität Oslo) und Lena Maria Schaffer (Universität Luzern) in einer Studie über Windenergieprojekte und deren Einfluss auf Schweizer Wahlen herausgefunden.

IG Windkraft: Fordert vom Land Steiermark Sofortprogramm für die Windkraft als Reaktion auf die Energiekrise

(PM) „Die derzeitige Energiekrise scheint bei der steirischen Landespolitik noch nicht angekommen zu sein“, bemerkt Stefan Moidl, Geschäftsführer der österreichischen IG Windkraft und fordert eine rasche Ausweisung von deutlich mehr Zonen für den Windkraftausbau. Potential gibt es in der Steiermark genug. „Die Windkraft könnte weit mehr Strom erzeugen, als der Energieverbrauch des Erdgases in der Steiermark ausmacht“, erklärt Moidl: „Neue Flächen für Windkraft und effiziente Genehmigungsverfahren mit ausreichenden Ressourcen der Behörden muss die Antwort auf die Energiekrise sein.“

Suisse Eole : Accélération des procédures - réviser la proposition afin qu’elle contribue véritablement au développement de l’éolien en Suisse !

(Suisse Eole) Les procédures d'autorisation sont aujourd'hui excessivement longues et sont en grande partie responsables du blocage du développement des énergies renouvelables, et notamment de l'énergie éolienne, laquelle est indispensable pour garantir la sécurité d'approvisionnement hivernale et donc remplacer les fossiles. Suisse Eole salue l'intention du Conseil fédéral d'accélérer les procédures et soutient l'orientation de la proposition visant à regrouper les procédures. Il faut toutefois réviser la proposition afin qu’elle puisse véritablement contribuer à réaliser le potentiel éolien en Suisse. (Text auf Deutsch >>)

Suisse Eole: Beschleunigung der Verfahren - der Vorschlag muss angepasst werden, damit die Windenergie in der Schweiz auch wirklich Aufwind erhält

(Suisse Eole) Die Bewilligungsverfahren dauern heute unverhältnismässig lang und tragen massgeblich dazu bei, dass der für die Energie- und Klimastrategie sowie die Versorgungssicherheit notwendige Ausbau der Windenergie, insbesondere für die Sicherstellung der Winterstromversorgung, nicht vorankommt. Windstrom ist aufgrund des hohen Winterstromanteils systemrelevant, um fossile Brennstoffe zu ersetzen. Suisse Eole begrüsst daher die Absicht des Bundesrats, die Verfahren zu beschleunigen und unterstützt die Stossrichtung des Vorschlags, diese zu bündeln. Der Vorschlag muss jedoch überarbeitet werden, damit das Windenergiepotenzial in der Schweiz auch wirklich in Strom umgesetzt werden kann. (Texte en français >>)

Energy2Market: Borkum Riffgrund 1 von Ørsted stellt als erster deutscher Offshore-Windpark Regelreserve für deutsches Stromnetz zur Verfügung

(ee-news.ch) Der Windpark Borkum Riffgrund 1 von Ørsted ist der erste deutsche Offshore-Windpark, dessen produzierter Strom systemstabilisierend ins deutsche Stromnetz eingespeist werden kann. Das gab das Unternehmen Energy2Market (e2m) bekannt. Borkum Riffgrund 1 habe nach Abschluss einer Präqualifikation gezeigt, dass Regelleistung in Form von Minutenreserve und Sekundärreserve angeboten werden und in das Stromnetz eingespeist werden kann.

SFS: Plant Windenergieanlage mit jährlicher Produktion von 5 Mio. kWh Strom – Solarenergie alleine genügt nicht

(ee-news.ch) Das Industrieunternehmen SFS will den Anteil an selbst produzierter elektrischer Energie auszubauen. Dazu soll als Ergänzung zur bestehenden grossflächigen Photovoltaikanlage auf dem Firmengelände in Heerbrugg in der Ostschweiz eine Windenergieanlage erstellt werden. Diese soll jährlich 5 Mio. kWh Strom produzieren, was dem Verbrauch von ca. 4500 Personen entspricht. Das Unternehmen hat auch die Unterstützung der Gemeinde Au. (Texte en français >>)

Fraunhofer IWES: Ein konkretes Konzepte für hochwertiges Rotorblatt-Recycling - Markt für Sekundärprodukte aufbauen

(IWES) Das Fraunhofer-Institut für Windenergiesysteme IWES entwickelt gemeinsam mit dem deutschen Institut für Energie und Kreislaufwirtschaft (IEkrW) an der Hochschule Bremen umfassende Konzepte, die ermöglichen sollen, dass Rotorblätter künftig weitaus besser recycelt und nachgenutzt werden können. Ziel des Projekts „Konzept für Recycling und Nachnutzung von Rotorblättern aus Kunststoffverbundmaterialien“, kurz KoReNaRo, ist es, eine wirtschaftlich umsetzbare Entsorgungsstrategie aufzusetzen, die eine möglichst hohe Recyclingquote erzielt und somit nachhaltige Kreislaufwirtschaft ermöglicht.

Deutschland: Bundesverband Windenergie präsentiert neue Flächenstudie - Die Zeit der Ausreden ist vorbei!

(BWE) Der deutsche Bundesverband WindEnergie BWE e.V. hat seine Studie zur Ermittlung der Flächenpotenziale in Deutschland für die Windenergie an Land aus dem Jahr 2011 aktualisiert. Gemeinsam mit dem Fraunhofer IEE sowie dem Umweltplanungsbüro Bosch & Partner zeigt der BWE anhand einer bundesweiten Raumbewertung auf, dass über alle 16 Bundesländer hinweg bei konsequenter Ausweisung ausreichend Flächen verfügbar sind, um das Mindestziel von 2 Prozent der Bundesfläche für die Windenergie zu erreichen.

Rwe: Schliesst polnischen 16.8-MW-Windpark Rozdrażew ans Netz an

(ee-news.ch) Rwe hat den Betrieb des Onshore-Windparks Rozdrażew mit einer Kapazität von 16.8 Megawatt (MW) vollständig aufgenommen. Nach 14 Monaten Bauzeit erzeugen nun sieben Turbinen ausreichend Grünstrom, um den Bedarf von mehr als 27‘000 polnischen Haushalten zu decken. Laut Unternehmensangaben ist Rozdrażew bereits der 16. Windpark von Rwe in Polen – das Unternehmen verfüge in Polen über eine installierte Leistung von insgesamt 410 MW.

Exportinitiative Energie: Norwegen plant Ausbau der Offshore-Windkraft auf 30 GW

(©EE) Die norwegische Regierung will die Kapazität der Offshore-Windkraft des Landes bis zum Jahr 2040 auf 30 GW ausweiten und dazu geeignete Gebiete in der Norwegischen See ausweisen. Einen entsprechenden Investitionsplan hat die Regierung jüngst veröffentlicht. Danach soll zukünftig etwa ein Prozent der norwegischen Meeresfläche für Offshore-Windkraft reserviert sein.

Siemens Energy: Will Siemens Gamesa für 4 Milliarden Euro komplett übernehmen – Delisting von Börse geplant

(ee-news.ch) Siemens Energy hat am 21.5.2022 ein freiwilliges Kaufangebot für alle ausstehenden Aktien an seiner spanischen Windkraft-Tochter Siemens Gamesa bekannt gegeben, d. h. rund 32.9 Prozent des Grundkapitals der Siemens Gamesa Renewable Energy, S.A., die noch nicht von Siemens Energy gehalten werden. Den Minderheitsaktionären an Siemens Gamesa soll ein Preis von 18.05 € pro Aktie angeboten werden, das entspricht vier Milliarden Euro für die Komplettübernahme der spanischen Tochter. Nach erfolgreichem Vollzug der Transaktion will Siemens Energy das Unternehmen von den spanischen Wertpapierbörsen nehmen (Delisting). Derzeit wird Siemens Gamesa als Mitglied des spanischen Ibex-35-Index gehandelt. Die Transaktion soll voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2022 vollzogen werden.

Personeller Wechsel bei der Pne-Gruppe: Jan Messer wird zum Geschäftsführer der Wkn bestellt

(ee-news.ch) Pne, Projektierer von Windparks an Land und auf See, hat Jan Messer zum 01. Juni 2022 zum neuen Geschäftsführer der 100-prozentigen Tochterfirma Wkn bestellt, die ebenfalls im Windenergiegeschäft tätig ist. Bis zum Ausscheiden des bisherigen Geschäftsführers Gabriel Meurer, der am 30. September 2022 in den Ruhestand geht, werden beide gemeinsam mit Roland Stanze die Wkn gleichberechtigt leiten.

Max-Planck-Institut: Können Zugvögel und Windräder miteinander koexistieren?

(PM) Energie aus Wind und Sonne ist der Schlüssel im Kampf gegen die Klimakrise. Doch Vögel und andere fliegende Tiere können mit den Rotorblättern der Windräder kollidieren und sterben. Ist die Windkraft dann als Eckpfeiler einer globalen Politik für saubere Energie überhaupt geeignet? Forschende des Max-Planck-Instituts für Verhaltensbiologie in Konstanz und der University of East Anglia in England haben nun in zwei Studien detaillierte GPS-Daten zum Flugverhalten von Vogelarten geliefert, die immer wieder mit Windrädern kollidieren.

Vsb-Gruppe: Investiert in Polen in Hybridprojekt aus Windenergie und Photovoltaik mit bis zu 170 MW

(ee-news.ch) Die Vsb Holding übernimmt zu 100 % die Rechte an einem kombinierten Windenergie- und Photovoltaikprojekt in der Woiwodschaft Niederschlesien. Der Hybridpark bietet Potenzial für bis zu zehn Windenergieanlagen der 7-MW-Klasse und einen Solarpark mit einer Dimension von bis zu 100 MW. Vsb hat die Rechte an dem vorentwickelten Projekt auf einer Fläche von rund 120 Hektar erworben. Zusammen mit einem externen Partner soll der Wind- und Photovoltaikpark nun bis zur Baureife gebracht werden. Das Projekt soll bis Ende 2023 baureif sein.

Energiequelle und Windstrom: Nehmen gemeinsam Windpark Bourbriac in Frankreich in Betrieb

(ee-news.ch) Im französischen Bourbriac, nordwestlich in der Bretagne gelegen, hat die französische Energiequelle-Tochter P&T Technologie gemeinsam mit Windstrom France einen Windpark mit drei Nordex Anlagen in Betrieb genommen. Die Anlagen des Typs N117 haben eine Leistung von 3 MW und sollen zukünftig rund 6000 Haushalte versorgen. Das Projekt wurde gemeinsam mit Windstrom France entwickelt und hat im Juli 2019 die Genehmigung erhalten.

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