Triton Knoll soll voraussichtlich im ersten Quartal 2022 vollständig in Betrieb gehen und über eine installierte Leistung von 857 Megawatt verfügen ©Bild: Rwe

Grossbritannien: Offshore-Windpark Triton Knoll erzeugt ersten Strom

(ee-news.ch) RWE hat mit der ersten Stromerzeugung von Triton Knoll einen weiteren wichtigen Meilenstein bei der Realisierung ihres Offshore-Windenergieprojekts in der britischen Nordsee erreicht. Das von RWE geführte Projektteam hatte im Januar mit der Installation der ersten von insgesamt 90 Windenergieanlagen begonnen. Mit dem erfolgreichen Abschluss der Arbeiten für die Inbetriebnahme des parkeigenen Übertragungssystems liefert Triton Knoll nun den ersten Strom ins britische Stromnetz.


Der Offshore-Windpark Triton Knoll befindet sich rund 32 Kilometer vor der Küste von Lincolnshire. Anteilseigener sind RWE (59%), J-Power (25%) und Kansai Electric Power (16%). RWE übernimmt im Auftrag der Partner sowohl den Bau des Windparks als auch den langfristigen Betrieb und dessen Wartung.

Fortlaufende Tests und sukzessive Inbetriebnahme
Auf die erste Stromerzeugung folgt nun die nächste Phase: fortlaufende Tests und sukzessive Installation beziehungsweise Inbetriebnahme der verbleibenden der insgesamt 90 Turbinen vom Typ Vestas V164-9,5 MW. Alle Turbinen werden im Hafen von Able Seaton in Teesside angeliefert und für die Installation vorbereitet. Um die entsprechenden Voraussetzungen dafür in Teeside zu schaffen, wurde in den Ausbau des Hafens investiert. Zudem werden in Grimsby mehrere Millionen Britische Pfund in eine neue Betriebsbasis für Triton Knoll investiert. Der Betrieb des Offshore-Windparks soll bis zu 70 neue, qualifizierte Arbeitsplätze vor Ort schaffen.

Triton Knoll soll voraussichtlich im ersten Quartal 2022 vollständig in Betrieb gehen und über eine installierte Leistung von 857 Megawatt verfügen (Anteil RWE pro-rata: 506 Megawatt). Rechnerisch können dann mit dem dort erzeugten Grünstrom über 800‘000 britische Haushalte pro Jahr versorgt werden. Triton Knoll wird nach seiner Fertigstellung der grösste von RWE betriebene Offshore-Windpark sein.

Offshore-Windenergie-Portfolio von RWE
Neben Triton Knoll baut RWE ihr britisches Offshore-Windenergie-Portfolio kontinuierlich aus: Auf der Doggerbank entwickelt das Unternehmen das 1.4-Gigawatt-Projekt Sofia (siehe ee-news.ch vom 26.6.2020 >>), das weit fortgeschritten ist. Zudem hat RWE für vier Erweiterungsprojekte bereits mit der ersten Befragung von Stakeholdern begonnen. Darüber hinaus war RWE in der jüngsten Auktion der britischen Crown Estate zur Vergabe neuer Gebiete für die Entwicklung von Offshore-Windprojekten erfolgreich und hat den Zuschlag für zwei benachbarte Standorte, ebenfalls auf der Doggerbank, mit einer potenziellen Gesamtkapazität von 3 Gigawatt erhalten.

Text: ee-news.ch, Quelle: Rwe

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