Das Abkommen geht auf die Initiative Kolumbiens zurück. Das Land hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2030 den Anteil der Erneuerbaren am Strommix auf 74 Prozent zu erhöhen.

Exportinitiative: Bis 2030 wollen zehn Länder Lateinamerikas und der Karibik 70 % Erneuerbare am Strommix erreichen

(©EEE) Im Rahmen der 25. Weltklimakonferenz COP25 in Madrid haben zehn Länder Lateinamerikas und der Karibik ein Abkommen unterzeichnet, in dem das regionale Ziel von 70 Prozent erneuerbarer Energie bis 2030 vereinbart wurde. Bis dahin soll eine installierte Erneuerbare-Energien-Kapazität von mindestens 312 GW erreicht werden.


Hiervon müssen 78 GW aus zugebauter Kapazität stammen. Um dieses Ziel umzusetzen, soll vor allem die technische und finanzielle Zusammenarbeit gefördert werden. Das Abkommen geht auf die Initiative Kolumbiens zurück. Das Land hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2030 mindestens 4 GW aus erneuerbaren Energiequellen zu erzeugen und so den Anteil am Strommix auf 74 Prozent zu erhöhen.

Weitere Länder können beitreten
Die Initiative wird von der Latin American Energy Organization koordiniert. Das Abkommen wurde bereits von Chile, Costa Rica, der Dominikanischen Republik, Ecuador, Guatemala, Haiti, Honduras, Paraguay und Peru unterzeichnet. Es steht der Beteiligung weiterer Länder in der Region offen.

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©Text: Deutsche Exportinitiative Erneuerbare Energien (EEE)

 

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