Das westafrikanische Benin will die Stromversorgung im Land verbessern. Dazu senkt die Regierung nun die Umsatzsteuer für Solarmodule aus dem Ausland.

Exportinitiative: Benin streicht Umsatzsteuer bei Solarpanelen

(©EEE) Nur rund ein Drittel der Bevölkerung in Benin hat Zugang zu Elektrizität. Der westafrikanische Staat will das ändern. Die Regierung hat zu Beginn dieses Jahres ein neues Gesetz erlassen, das die Einfuhr von Material, Ausrüstung und Installationszubehör für den Einsatz in Photovoltaik- und Solarthermieanlagen von der Umsatzsteuer befreit.


Das gilt für Module, aber auch für Lampen, elektrische Leitungen und vor allem Batterien. Wechselrichter sind von der Steuerbefreiung allerdings ausgenommen. Dieser Schritt könnte Herstellern von Solaranlagen zugutekommen, sollte die Nachfrage nach Solarenergie in Benin dank der Steuererleichterung steigen. Laut dem Beniner Fonds ‚Off-Grid Clean Energy Facility‘ (OCEF) macht Zubehör rund 30 Prozent der gesamten Kosten eines Solar-Elektrifizierungsprojekts aus.

Neue Projektmöglichkeiten
Durch den Erlass der Umsatzsteuer werden Solaranlagen und Komponenten von Anbietern aus aller Welt relativ günstiger und damit im Vergleich zu anderen Technologien der Energieerzeugung auch attraktiver. Dadurch entstehen für Solarplaner neue Projektmöglichkeiten, insbesondere im Offgrid-Bereich.

©Text: Deutsche Exportinitiative Erneuerbare Energien (EEE)

0 Kommentare

Kommentar hinzufügen

Partner

  • Agentur Erneuerbare Energien und Energieeffizienz

Ist Ihr Unternehmen im Bereich erneuerbare Energien oder Energieeffizienz tätig? Dann senden sie ein e-Mail an info@ee-news.ch mit Name, Adresse, Tätigkeitsfeld und Mail, dann nehmen wir Sie gerne ins Firmenverzeichnis auf.

Newsletter abonnieren

Top

Gelesen
|
Kommentiert