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Jetzt Fördergelder für Pelletheizungen abholen, für alle die keine Finanzhilfen von Bund, Kanton oder Gemeinde erhalten. Bild: propellets.ch

Pellets waren pro Kilowattstunde (hellgrün) im Vergleich zu Gas (orange) seit anfangs 2008 immer deutlich günstiger, aber auch gegenüber von Heizöl (schwarz) bis auf wenige Ausnahmen. Bild: pelletpreis.ch

Myclimate: Fördergelder für Pelletheizungen – bewerben Sie sich jetzt!

(PM) Das neue Myclimate-Förderprogramm unterstützt den Ersatz von alten Heizöl- oder Erdgasheizungen durch Pelletheizungen. Profitieren können Liegenschaftsbesitzerinnen und -besitzer von Gebäudeheizungen in der Schweiz, für die es zurzeit keine Finanzhilfen von Bund, Kanton oder Gemeinde gibt. Gefördert werden Heizungen bis 70 kW Leistung mit durchschnittlich CHF 360 pro kWh. (Texte en français >>)


Mit einer finanziellen Unterstützung reduziert dieses Förderprogramm die Hürde der hohen Investitionskosten für eine Pelletheizung. Die Höhe des Förderbeitrags wird durch Myclimate anhand des bisherigen fossilen Brennstoffverbrauchs berechnet und entspricht bei einer korrekten Heizungsdimensionierung beträgt 18 Rappen pro Kilowattstunde, das sind rund 360 CHF pro kWth (Nennwärmeleistung).


Kostengünstig
Gemäss der unabhängigen Erhebung von pelletpreis.ch ist der Preis pro Kilowattstunde bei Pellets seit 2008 mit einer Spanne von 7.14 Rp. bis maximal 8.56 Rp. recht stabil, wobei er seit Mai 2015 immer deutlich unter 8 Rp. lag. Bei Heizöl reichte die Preisspanne im gleichen Zeitraum von 6.18 Rp. bis 13.38 Rp. pro Kilowattstunde, der Preis lag allerdings grösstenteils deutlich über 9 Rp. Gas kostete in dieser Zeit pro Kilowattstunde durchschnittlich zwischen 8.66 Rp. bis 11.19 Rp. Somit ist Wärme aus Pellets nicht nur die weitaus ökologischste, sondern auch die deutlich günstigste und preisstabilste. Und die in der Schweiz verbrannten Pellets stammen nicht wie Heizöl und Gas aus einem fernen Land, sondern werden grösstenteils in der Schweiz hergestellt. Der Rest kommt aus Deutschland und Österreich.

Text: pelletpreis.ch


Weg von Heizöl und Gas
In der Schweiz werden Heizöl- und Gasheizungen für Raumwärme und Warmwasser im Sanierungsfall mehrheitlich wieder durch fossile Heizungen ersetzt. Aus Sicht des Klimaschutzes würde der Ersatz durch eine automatische Pelletheizung oder eine andere nicht fossile Technologie die bessere Wahl darstellen. Das Klimaschutzprogramm wurde mit Unterstützung von proPellets.ch und Holzenergie Schweiz entwickelt und kann dank den Förderbeiträgen der Stiftung KliK umgesetzt werden.

Für Private und Industrie
Das Förderprogramm steht Privathaushalten, der Industrie (keine Prozesswärme) und dem Gewerbe offen, sofern die Aufnahmekriterien auf dem Anmeldeformular erfüllt werden. Es werden vollautomatisch betriebene Zentralheizungen bis 70 kWFL (Feuerungswärmeleistung) mit Qualitätssiegel von Holzenergie Schweiz gefördert, die keine staatlichen Finanzhilfen beziehen können. In welchen Kantonen eine Fördermöglichkeit besteht, erfahren Sie auf der Webseite Energiefranken. Das detaillierte Verfahren entnehmen Sie bitte dem Anmeldeformular (siehe Link unten): 

  • Offerte inkl. unterzeichneter Leistungsgarantie von Energie Schweiz beim Installations- resp. Planungsunternehmen einholen.
  • Online Anmeldeformular vor der Auftragsvergabe ausfüllen, unterzeichnen und zusammen mit den erforderlichen Beilagen bei Myclimate einreichen.
  • Nach provisorischer Förderzusage durch Myclimate die Arbeit bei der Installationsfirma in Auftrag geben und die Pelletheizung installieren lassen.
  • Rechnungen zum Kauf der Pelletheizung und Inbetriebnahmeprotokoll bei Myclimate einreichen und Förderbeitrag erhalten.
  • Pelletverbrauch während mindestens zwei Jahren nach Inbetriebnahme auf Anfrage von myclimate angeben und belegen.

Das Förderprogramm befindet sich zurzeit beim BAFU/BFE zur Prüfung der Eignung als Kompensationsprogramm gemäss CO2-Gesetz. Eine provisorische Anmeldung ist bereits jetzt möglich. Eine definitive Förderzusprache erfolgt nach der erfolgreichen Verfügung des CO2-Kompensationsprogramms (voraussichtlich Juli 2020) und der erfolgreichen Ausstellung der CO2 Bescheinigungen durch das BAFU/BFE.

Zur Anmeldung bei Myclimat >>

Text: pelletpreis.ch, Quelle: Myclimat

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