Appenzell Innerrhoden: Standort Oberfeld definitiv als Windenergiezone im kantonalen Richtplan festgesetzt

(Suisse Eole) Am 24. Oktober setzte der Grosse Rat das Projektgebiet im Oberfeld (Bezirk Oberegg) nach einer ausführlichen Interessenabwägung in zweiter Lesung definitiv als Windenergiegebiet im kantonalen Richtplan fest. (Texte en français >>)


Die Appenzeller Wind AG plant im Oberfeld zwei Windenergieanlagen neuster Technologie mit je 4.26 MW elektrischer Leistung. Damit können brutto deutlich über 20 Millionen kWh Strom erzeugt werden, was den Haushaltstromverbrauch von über 18‘000 Personen decken würde. Der Grossen Rate vollzieht mit diesem Entscheid den an der Abstimmung vom 9. Mai 2021 klar geäusserten Volkswillen und legt die Basis, dass das Windenergiepotenzial im Oberfeld genutzt werden kann. Es steht zwar noch die Zustimmung des Bundesrates zur Richtplanänderung aus, das hält die Projektanten aber nicht davon ab, die Planungsarbeiten nun zügig voranzutreiben.

Über 100 Mitinvestoren
Die Appenzeller Wind AG freut sich auch über die neu zustimmende Haltung der ausserrhodischen Regierung zur Windenergie. Beim Projekt Oberegg zählt sie über 100 Mitinvestoren. Der Verwaltungsrat der Appenzeller Wind AG hat die Aufträge zur Erstellung des Nutzungsplanes und des Umweltverträglichkeitsbericht erteilt und geht davon aus, dass diese Unterlagen bis Ende März 2023, allenfalls gleich zusammen mit dem Baugesuch, den zuständigen Behörden eingereicht werden können.

Rekurse könnten Projekt weiter verzögern
Das Projekt im Oberfeld wird die aktuell geltenden Verfahren und Genehmigungsschritte durchlaufen müssen. Diese geben den wenigen Projektgegnern noch zweimal die Gelegenheit, die Realisierung des Projekts vom Bundesgericht entscheiden zu lassen. Solche Verfahren würden die Realisierung der notwendigen Energieanlagen weitere Jahre verzögern.

Deutlich über 20 Millionen kWh Strom
Die Appenzeller Wind AG plant im Oberfeld zwei Windenergieanlagen neuster Technologie mit je 4.26 MW elektrischer Leistung. Damit können brutto deutlich über 20 Millionen kWh Strom erzeugt werden, was den Haushaltstromverbrauch von über 18‘000 Personen decken würde. Der Grossen Rate vollzieht mit diesem Entscheid den an der Abstimmung vom 9. Mai 2021 klar geäusserten Volkswillen und legt die Basis, dass das Windenergiepotenzial im Oberfeld genutzt werden kann. Es steht zwar noch die Zustimmung des Bundesrates zur Richtplanänderung aus, das hält die Projektanten aber nicht davon ab, die Planungsarbeiten nun zügig voranzutreiben. 

Nutzungsplan und Umweltverträglichkeitsbericht
Die Appenzeller Wind AG freut sich auch über die neu zustimmende Haltung der ausserrhodischen Regierung zur Windenergie. Beim Projekt Oberegg zählt sie über 100 Mitinvestoren. Der Verwaltungsrat der Appenzeller Wind AG hat die Aufträge zur Erstellung des Nutzungsplanes und des Umweltverträglichkeitsbericht erteilt und geht davon aus, dass diese Unterlagen bis Ende März 2023, allenfalls gleich zusammen mit dem Baugesuch, den zuständigen Behörden eingereicht werden können. 

Das Projekt im Oberfeld wird die aktuell geltenden Verfahren und Genehmigungsschritte durchlaufen müssen. Diese geben den wenigen Projektgegnern noch zweimal die Gelegenheit, die Realisierung des Projekts vom Bundesgericht entscheiden zu lassen. Solche Verfahren würden die Realisierung der notwendigen Energieanlagen weitere Jahre verzögern.

Text: Suisse Eole

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