Die akkumulierte Offshore-Windkraft-Produktion von Deutschland, Dänemark, Belgien und den Niederlanden in der Nordsee soll bis zum Jahr 2050 auf 150 GW steigen. Das ist das Zehnfache der aktuellen Kapazität. ©Bild: Doti/Matthias Ibeler

Exportinitiative Energie: Deutschland, Dänemark, Belgien und die Niederlande planen massiven Ausbau der Windkraft in der Nordsee

(©EE) Deutschland, Dänemark, Belgien und die Niederlande haben sich darauf geeinigt, bis zum Jahr 2050 ihre Windkraft-Kapazität in der Nordsee insgesamt auf 150 GW ausbauen. Damit verzehnfachen sie die aktuelle Leistung. Schon im Jahr 2030 sollen laut dem gemeinsamen Beschluss mindestens 65 GW der Offshore-Windenergie von der Nordsee kommen. Zudem wollen die Länder die Produktion von grünem Wasserstoff aus On- und Offshore-Windenergie erhöhen. Bis zum Jahr 2030 soll diese auf etwa 20 GW steigen.


Die beteiligten Länder verfolgen dabei jeweils eigene Ziele. Deutschland will bis zum Jahr 2030 eine Leistung von 30 GW und bis 2045 bis zu 70 GW aus Offshore-Windkraft erreichen. Dänemark verpflichtet sich zu 10 GW bis zum Jahr 2030 und strebt bis 2050 insgesamt 35 GW an. Die Niederlande streben bis 2030 etwa 21 GW Windenergie-Kapazität in der Nordsee an. Belgien will bis zum Jahr 2030 5.8 GW schaffen und bis 2040 auf 8 GW steigern. Der Beschluss stammt vom Nordsee-Gipfel am 18. Mai. An demselben Tag hat auch die Europäische Kommission den Repower-EU-Plan (siehe ee-news.ch vom 19.5.2022 >> und ee-news.ch vom 11.5.2022 >>) vorgestellt, der die Abhängigkeit von russischen Gaslieferungen reduzieren soll.

Factsheet Dänemark >>

Finanzierungs-Factsheet Dänemark >>

Beitrag der Online-Plattform renewablesnow.org (auf Englisch) >>

AHK-Zielmarktanalyse Dänemark: Energieeffizienz durch Digitalisierung im industriellen und privaten Bereich >>

AHK-Zielmarktanalyse Belgien: Energieeffiziente Netztechnologie >>

AHK-Zielmarktanalyse Niederlande: Grüne Wasserstofftechnologien >>

©Text: Exportiniative Energie

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