Kroatien plant den Bau von Solaranlagen auf 3000 Dächern. Für Unternehmen aus der Solarbranche könnten sich im Herbst daraus neue Geschäftschancen ergeben.

Exportinitiative Energie: Kroatien will PV-Anlagen mit einer Mindest-Gesamtkapazität von 100 MW fördern

(©EE) Die kroatische EnergieagenturRegionalna energetska agencija Sjeverozapadne Hrvatske (Regea) wird im Zuge eines neuen Projekts den Ausbau von Solarenergie im Land vorbereiten und begleiten. Das PV-Max-Projekt sieht die technische Unterstützung und Vorbereitung von Investitionen für Photovoltaik-Anlagen mit einer Mindest-Gesamtkapazität von 100 MW in Kroatien vor. Die Anlagen sollen auf den Dächern von 3000 Gebäuden in öffentlichem, gewerblichem und privatem Besitz installiert werden.


Zu den Aufgaben des PV-Max-Projekts zählen technischen Analysen, aber auch das Projektmanagement und das Identifizieren von Finanzierungsoptionen über einen Zeitraum von drei Jahren. Ende September 2021 ist ein Aufruf für Investoren geplant. Erwartet werden Investitionen für den Solarausbau in Höhe von 66.8 Millionen Euro. Einen Monat später soll es die ersten Ausschreibungen geben.

PV-Potenzial von 6.8 GW
Fachleute attestieren Kroatien ein Potenzial für den Ausbau von Solaranlagen von 6.8 GW. Den Schätzungen zufolge können 5.3 GW davon als PV-Anlagen in grösserem Versorgungsmassstab installiert werden, 1.5 GW als Aufdachanlagen. Aktuell ist Kroatiens Pro-Kopf-Solarkapazität mit 17 W verglichen mit Ländern wie Deutschland (500 W) oder dem Nachbarland Kroatien (100 W) noch niedrig, zeigen Zahlen des EU-Observer-PV-Barometers.

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©Text: Exportinitiative Energie

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