In früheren Jahren äusserte sich Johnson dagegen sehr kritisch über Windparks: Sie seien "nicht in der Lage, die Haut von einem Milchreis abzuziehen", hatte er im Jahr 2013 in einem Interview gesagt.

Britische Regierung: "Was das Öl für Saudi-Arabien ist, ist der Wind für Grossbritannien"

(SDA) Premierminister Boris Johnson will alle Haushalte in Grossbritannien bis zum Jahr 2030 mit Strom aus Offshore-Windparks versorgen. Die Corona-Pandemie solle als Katalysator für saubere Energie genutzt werden, heisst es in einem am Dienstag verbreiteten Redetext des Regierungschefs zum Online-Parteitag seiner Konservativen Partei. Dadurch könnten "Hunderttausende, wenn nicht gar Millionen Stellen" in den nächsten zehn Jahren geschaffen werden. "Was das Öl für Saudi-Arabien ist, ist der Wind für Grossbritannien."


In früheren Jahren äusserte sich Johnson dagegen sehr kritisch über Windparks: Sie seien "nicht in der Lage, die Haut von einem Milchreis abzuziehen", hatte er im Jahr 2013 in einem Interview gesagt.

Die Regierung war in den vergangenen Monaten in die Kritik geraten, weil sie noch keinen detaillierten Plan vorgelegt hat, wie sie ihre Klimaziele bis 2050 erreichen will. Gemeinsam mit den Vereinten Nationen hat Grossbritannien zu einem Online-Klimatreffen im Dezember eingeladen. Das Treffen soll den Weg für die grosse UN-Klimakonferenz COP26 im schottischen Glasgow bereiten. Sie musste wegen der Corona-Krise auf November 2021 verschoben werden.

©Texte: Sda

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1 Kommentare

Max Blatter

Bravo: Boris Johnson erweist sich immerhin in dieser Sache als lernfähig! (Das hat er wohl seinem US-amerikanischen Noch-Kollegen voraus.)

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