Bauherren in der südkoreanischen Hauptstadt werden finanziell gefördert, wenn sie Solarmodule in die Fassade eines Neubaus integrieren. Damit verbessern sich die Geschäftschancen für Anbieter dieser Technologie.

Exportinitiative Energie: Seoul zahlt Zuschuss für gebäudeintegrierte PV-Anlagen

(©EE) Die südkoreanische Hauptstadt Seoul fördert den Einbau von PV-Modulen in die Fassaden von Hochhäusern. Die Stadtverwaltung hat dazu jüngst eine Milliarde Won (732‘000 Euro) zur Verfügung gestellt. Das Geld soll als Zuschuss an Immobilienbesitzer ausgezahlt werden, die Solarmodule in die Fassaden ihrer Neubauten integrieren wollen.


Man hoffe, dass durch die neue Förderung zunehmend Solarmodule in die Fassaden von Neubauten integriert und das Wachstum der Branche in Südkorea gefördert werde, äusserte sich ein Vertreter der Stadtverwaltung gegenüber der Zeitung The Korea Times.

Einbaupflicht für Erneuerbare
In Seoul sind bereits Regeln in Kraft, die Immobilienbesitzer zum Einbau von Erneuerbare-Energien-Systemen verpflichten. So müssen alle Gebäude mit einer Grundfläche von mehr als 1000 Quadratmetern Technologielösungen beinhalten, mit denen dort klimafreundlich Energie generiert wird. Der erzeugte Strom muss mindestens 30 Prozent des geschätzten Energieverbrauchs des jeweiligen Gebäudes decken. Diese Vorgaben gelten für Neubauten genauso wie für Immobilien, die renoviert werden.

Das neue Förderprogramm für gebäudeintegrierte PV-Module ergänzt somit bestehende Programme der Stadtverwaltung. Im Jahr 2017 hatte sich die Stadt das Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2022 eine Kapazität von einem Gigawatt für Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen zu erreichen.

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©Text: Exportinitiative Energie

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