Ziel des Forschungsprojektes ist es, die Hemmnisse in den langwierigen und komplizierten Bewilligungsprozessen zu identifizieren und daraus Vorschläge abzuleiten, wie diese strukturell, organisatorisch und politisch adressiert werden könnten. Bild: BKW

Forschungsprojekt der Universität Bern: Untersucht Bewilligungsprozesse aller Grosswindenergie-Bauvorhaben der Schweiz – Machen Sie mit!

(PM) Ein neues Forschungsprojekt der Uni Bern erhebt Details zu den Bewilligungsprozessen aller abgeschlossenen, gescheiterten und laufenden Grosswind-Bauvorhaben der Schweiz. Es durchleuchtet die Bewilligungsprozesse systematisch nach Beschleunigungs- und Verzögerungsfaktoren und adressiert damit die Kernproblematik der Windenergie in der Schweiz: die langwierigen Verfahren. (Texte en français >>)


Übergeordnetes Ziel ist die Verbesserung der Planungssicherheit für die Prozessbeteiligten. Ziel des Forschungsprojektes ist es, die Hemmnisse in den langwierigen und komplizierten Bewilligungsprozessen der Windenergie-Bauvorhaben zu identifizieren und daraus Vorschläge abzuleiten, wie diese strukturell, organisatorisch und politisch adressiert werden könnten. Das Forschungsprojekt soll eine Gesamtschau ermöglichen, die nach einer vertieften wissenschaftlichen Analyse, all denjenigen zu Gute kommt, die sich in der Praxis mit Windenergie-Bauvorhaben beschäftigen. Das Forschungsprojekt nimmt aber explizit keine Position für oder gegen konkrete Windenergie-Bauvorhaben ein, sondern es geht um die Verbesserung der Planungssicherheit zum Wohle aller Beteiligten.

Machen Sie mit – das Projekt braucht Sie!
Aufgrund der misslichen Datenlage ist das Projekt auf Ihre Mithilfe angewiesen! Das Projekt wird mit einem zweiteiligen Fragebogen die notwendigen Informationen sammeln. Der erste Teil zu den Charakteristiken der geplanten Grosswind-Bauvorhaben wird im April 2020 an Projektleiter und Dossierverantwortliche verschickt. Der zweite Teil im Herbst 2020 befasst sich dann mit den organisatorischen Aspekten während der Bewilligungsprozesse und ist an alle Stakeholder adressiert, die bisher für Grosswindbauvorhaben in Bewilligungsverfahren gearbeitet haben. Anstelle von Computer-Umfragen bieten die Forscher auch an, die Befragungen persönlich oder in Papierform durchzuführen, falls die elektronische Fragenbeantwortung nicht möglich sein sollte. Die Forscher haben uns versichert, dass alle Daten vertraulich behandelt und ausschliesslich zu wissenschaftlichen Zwecken verwendet werden. Für sensible Daten ist ein «Non-Disclosure Agreement» möglich.

Sind Sie interessiert? Möchten Sie weitere Informationen oder haben Sie Fragen? Melden Sie sich beim Projektleiter Jonas Schmid, Jonas Schmid, Doktorand am Institut für Politikwissenschaften der Universität Bern, jonas.schmid@ipw.unibe.ch, Tel. Büro: 031 631 53 62

Text: Institut für Politikwissenschaften der Universität Bern

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