Wie hier in Rheinland-Pfalz am Standort Lettweiler Höhe drehen sich künftig fünf GE 2.5-120 Windräder im hessischen Amöneburg. ©Bild: juwi

juwi: Erhält Genehmigung für weiteren Wald-Windpark

(PM) In Amöneburg-Rossdorf im Landkreis Marburg-Biedenkopf plant der Windkraft-Spezialist juwi den Bau von fünf Windrädern vom Typ General Electric (GE) 2.5-120. In enger Kooperation mit der Stadt Amöneburg, der Waldeigentümergemeinschaft und dem Forstamt Kirchhain beginnen in Kürze die bauvorbereitenden Massnahmen.


„Um die Eingriffe in die Natur so gering wie möglich zu halten, arbeiten wir eng mit der Genehmigungsbehörde und dem Forstamt Kirchhain zusammen“, so juwi-Projektleiter Silvan Schumacher. Konkret heisst das: Vorhandene Wegesysteme, Freiflächen, zum Teil vorgeschädigte Gebiete und Windwurfflächen wurden in die Planung einbezogen. „Wir handeln stets nach den Grundsätzen: vermeiden, ausgleichen, ersetzen. Jeder Eingriff in Forst und Natur wird gemäss den gesetzlichen Richtlinien kompensiert. Werden Bäume gefällt, müssen sie im gleichen Naturraum wieder aufgeforstet werden“, erklärt Schumacher. Die Standorte für den Windpark befinden sich überwiegend in forstwirtschaftlich genutzten Fichtenbeständen.

Fundamentarbeiten im Sommer
Die Erschliessungsmassnahmen an der Zuwegung und den Kranstellflächen werden Ende Februar abgeschlossen sein. Im Sommer erfolgen die Fundamentarbeiten sowie die Anlieferung der Grosskomponenten, anschliessend der Turmbau. Ende des Jahres werden die fünf Windräder dann fertiggestellt sein und den Landkreis Marburg-Biedenkopf mit sauberem Windstrom versorgen. Aber nicht nur aus ökologischer Sicht profitiert die Region. Auch ein Grossteil der Wertschöpfung bleibt im Landkreis, schliesslich hat sich die Stadt Amöneburg, die das Projekt von Anfang an unterstützte, ein Vorkaufsrecht am Windpark einräumen lassen. Dadurch könnte sie alleine oder in Kooperation mit weiteren Partnern aus der Region den Windpark nach Fertigstellung betreiben. Zudem sollen sich die Bürgerinnen und Bürger der Stadt am Windpark finanziell beteiligen können. Silvan Schumacher: „Wir freuen uns sehr, dass wir gemeinsam mit der Stadt die Energiewende im Landkreis so bürgernah vorantreiben können.“

Amöneburgs Bürgermeister Michael Richter-Plettenberg, der sich seit Jahren für den Windpark stark macht, zeigt sich angesichts der nunmehr erteilten Baugenehmigung zufrieden: „Die Akzeptanz in der Bevölkerung für das Projekt war hier von Anfang an hoch. Wir freuen uns, dass die Stadt – und damit jeder Bürger und jede Bürgerin – auf jeden Fall wirtschaftlich vom Windpark profitiert. Wir werden jetzt mit Hochdruck daran arbeiten, den Windpark gemeinsam mit regionalen Partnern, darunter weitere Kommunen aus dem Landkreis, zu erwerben. Nur so können wir die wirtschaftlichen Chancen, die uns die Hessische Gemeindeordnung im Rahmen der wirtschaftlichen Betätigung im Bereich der erneuerbaren Energien ausdrücklich einräumt, zum Wohle der Sicherung unserer Haushaltswirtschaft für die nächste Generation nutzen. Und ganz nebenbei: Wir werden energieautark!“

Text: juwi

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1 Kommentare

Dr. Holzmann

Pfuideibel!!....

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