«Nant de Drance ist für die Schweiz sehr wichtig», sagte Bundesrätin Simonetta Sommaruga bei ihrem Besuch. «Es kann viel Strom speichern und stärkt dank seiner grossen Flexibilität die Versorgungssicherheit der Schweiz.» ©Bild: Devènes / Bundeskanzlei

Bundesrätin Simonetta Sommaruga in der obere Galerie der Maschinenkaverne im Pumpspeicherwerk Nant de Drance. ©Bild: Devènes / Bundeskanzlei

Bundesrätin Simonetta Sommaruga: Besucht Pumpspeicherwerk Nant de Drance - 6 Turbinen mit einer Leistung von je 150 Megawatt

(Uvek) Im Sommer geht im Wallis das Pumpspeicherwerk Nant de Drance in Betrieb. Bundesrätin Simonetta Sommaruga hat im Hinblick darauf am 18. Juni 2022 vor Ort einen Augenschein genommen. Das Pumpspeicherwerk hat sechs Turbinen mit einer Leistung von je 150 Megawatt. Dank der grossen Flexibilität des Pumpspeicherwerks können Schwankungen in der Produktion und im Verbrauch ausgeglichen sowie die Netzstabilität verbessert werden. Nant de Drance trägt so dazu bei, die Stromversorgung der Schweiz zu stärken. (Texte en français >>)


Mit Nant de Drance geht Anfang Juli im Kanton Wallis nach Linth-Limmern (GL) ein weiteres, sehr leistungsfähiges Pumpspeicherwerk in Betrieb. Bundesrätin Simonetta Sommaruga hat dies zum Anlass genommen, die Anlage zusammen mit Roberto Schmidt, Präsident des Staatsrates und Energiedirektor des Kantons Wallis, und Romain Fournier, Vizepräsident der Gemeinde Finhaut zu besuchen. «Nant de Drance ist für die Schweiz sehr wichtig», sagte die UVEK-Vorsteherin bei ihrem Besuch. «Es kann viel Strom speichern und stärkt dank seiner grossen Flexibilität die Versorgungssicherheit der Schweiz.»

Kurzfristige Schwankungen ausgleichen
Pumpspeicherwerke können kurzfristige Schwankungen und unregelmässige Energieproduktion aus Wind und Sonne ausgleichen. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Netzstabilität in der Schweiz und in Europa. Die Bauarbeiten für Nant de Drance haben vor 14 Jahren begonnen. Im Juli geht das Werk in Betrieb. Die Einweihung sowie die damit verbundenen offiziellen Feierlichkeiten erfolgen im September.

600 Meter unter der Oberfläche
Die Kaverne von Nant de Drance liegt tief im Berg, 600 Meter unter der Oberfläche, zwischen den Speicherseen Emosson und Vieux Emosson auf dem Gebiet der Gemeinde Finhaut im Wallis. Das Pumpspeicherwerk hat sechs Turbinen mit einer Leistung von je 150 Megawatt. Diese ermöglicht es, innert weniger Minuten grosse Mengen Wasser für die Stromproduktion zu turbinieren.

Die Bewilligungsverfahren für den Bau von Nant de Drance konnten innert kurzer Zeit abgewickelt werden. Das zeigt, wie sinnvoll es ist, wenn alle involvierten Akteure von Anfang zusammenarbeiten. Nant de Drance hat von Anfang einen engen Austausch mit den Umweltorganisationen gepflegt, um die Auswirkungen auf die Umwelt zu minimieren. Es werden vierzehn Kompensationsmassnahmen realisiert. Dazu gehört zum Beispiel, Biotope wiederherzustellen und die Wiederbesiedelung von Tier- und Pflanzenarten zu begünstigen.

Beim Besuch von Bundesrätin Sommaruga dabei waren auch Michael Wider, Präsident der Gesellschaft Nant de Drance, Alain Sauthier, Direktor von Nant de Drance, Vertreterinnen und Vertreter der Aktionäre Alpiq, SBB, Industrielle Werke Basel IWB und Force Motrices Valaisannes FMV sowie BFE-Direktor Benoît Revaz.

Nant de Drance: Weitere Informationenen >>

Text: Generalsekretariat UVEK

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