Mit teils mehr als 2100 Sonnenstunden pro Jahr nicht nur in den südlichen Bundesländern Baden-Württemberg und Bayern, in denen die meisten Anlagen installiert sind, sondern auch in den nördlichen und östlichen Bundesländern.

Deutschland: Langzeitvergleich zeigt deutlichen Anstieg von Sonnenstunden

(PM) Deutschland wird für die Erzeugung von Solarenergie immer attraktiver. In den vergangenen fünf Jahren schien die Sonne vielerorts bis zu 100 Stunden mehr pro Jahr als in den fünf Jahren davor, in vereinzelten Regionen sogar noch länger. Das geht aus einer Berechnung des Energieanbieters EON hervor, der Zahlen des Deutschen Wetterdienstes ausgewertet hat.


Regional gibt es allerdings deutliche Unterschiede. So verzeichnete Düsseldorf im Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre 128 zusätzliche Sonnenstunden (+8.33%), Erfurt 122 (+7.50%) und Freiburg 104 (+5.87%). Etwas geringer fällt der Zuwachs in Hamburg mit 71 zusätzlichen Sonnenstunden (+4.45%), in München mit 62 (+3.39%) und in Berlin mit 46 (2.73%) aus. Während im langjährigen Mittel die Sonnenstunden je nach Region zwischen 1500 bis 1800 variieren, waren die Jahre 2018, 2017 und 2015 für Betreiber von Solaranlagen besonders lukrativ. Mit teils mehr als 2100 Sonnenstunden pro Jahr nicht nur in den südlichen Bundesländern Baden-Württemberg und Bayern, in denen die meisten Anlagen installiert sind, sondern auch in den nördlichen und östlichen Bundesländern.

Auch im ersten Halbjahr 2019 wurden an vielen Orten bereits mehr Sonnenstunden als im langjährigen Mittel gemessen. Vor allem im Februar und März, aber auch im Juni schien die Sonne stellenweise 50% häufiger als gewöhnlich.

Berechnungsgrundlage
Für die Berechnung wurde die durchschnittliche Anzahl der Sonnenstunden der vergangenen fünf Jahre (2018-2014) mit dem vorigen Fünf-Jahres Zeitraum (2013-2009) verglichen. Pro Bundesland wurden zwei bis drei beispielhafte Orte gemessen. In allen Regionen gab es mehr Sonnenschein, der Zuwachs schwankt jedoch.

Text: EON

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1 Kommentare

Max Blatter

Ein Vergleich über einen Zeitraum von fünf Jahren ist sehr kurz und hat wohl eher mit den Zufälligkeiten der Witterung als mit einem Trend des Klimas zu tun. – Über einen klimatisch relevanten Zeitraum (z.B. 30 Jahre) gab es aber definitiv eine Zunahme der Globalstrahlung, die meines Wissens vor allem (aufgepasst!) auf die Erfolge der Luftreinhalte-Massnahmen ab Ende der 1970er Jahre zurückzuführen ist (Katalysator beim Auto, Entschwefelung des Heizöls etc.). Massnahmen, die man den warnenden Stimmen damaliger "grüner" Politikerinnen und Politiker zu verdanken hat!

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