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CH Base Jahreskontrakte oben, unten links CH Base Quartalskontrakte, unten rechts CH Base Monatskontrakte. Bild: Elcom

Frontjahreskontrakte: Kohle (ARA), Gas (DE), CO2 (EUA). Bild: Elcom

Die Grenzkosten der Kohle- und Gaskraftwerke. Bild: Elcom

Strom Base Frontjahreskontrakte Schweiz, Deutschland, Frankreich, Italien. Bild: Elcom

Elcom Terminmarktbericht vom 4.10.22: Preise für die Schweiz sinken – Frontjahr auf 507 EUR/MWh

(Elcom) Die Preise für Stromlieferungen sind letzte Woche gesunken. In der Schweiz schloss der Frontmonat November 2022 ca. 15% bei 516 EUR/MWh, das Frontquartal Q1 23 ca. 11% bei 775 EUR/MWh und das Frontjahr ca. 7% tiefer bei 507 EUR/MWh.

Der Hauptgrund für die sinkenden Strompreise ist nach wie vor die Brennstoffmatrix und die Gassituation. Obwohl die Preise nach den Nachrichten über die mutmassliche Sabotage von Nord Stream 1 und 2 am Montag, den 26.09., und nach der jüngsten Aussetzung der russischen Gaslieferungen nach Italien einige Tage lang in die Höhe schossen, schloss der Frontjahresvertrag für Gas am THE-Hub gestern mit 170.86 EUR/MWh, was einem Rückgang von 7.15 % seit letztem Montag entspricht.

200-Milliarden-Euro-Paket in Deutschland
Deutschland, Europas grösste Volkswirtschaft, hat am Donnerstag (29.10.) ein 200-Milliarden-Euro-Paket geschnürt, um die steigenden Energiekosten in den Griff zu bekommen. Auf europäischer Ebene wurden Abgaben für unerwartete Energiegewinne beschlossen. Nun sehen die Länder Gaspreisobergrenzen als ihren nächsten Schritt an, obwohl sie sich hier uneinig sind. Einige Länder sind der Meinung, dass die Massnahme dazu führen könnte, dass die Länder nicht mehr in der Lage sind, Gas zu kaufen, wenn sie nicht mit den Käufern auf den preislich konkurrenzfähigen globalen Märkten konkurrieren können.

Kohlepreise steigen
Die Kohlepreise haben sich am Montag, den 03.10. höher eingependelt, da der Rheinwasserstand bei Kaub gestiegen ist, was einen Anstieg des Kohlentransports von den Kohleterminals im ARA-Cluster zu den Endverbrauchern auf dem Fluss ermöglicht und die Importnachfrage erhöht hat. Ein weiterer stützender Faktor für die API2-Preise war die Nachricht, dass der deutsche Energieversorger Steag sich darauf vorbereitet, insgesamt 2,49 GW Steinkohleverstromung, die zuvor zur Stilllegung vorgesehen war, wieder in Betrieb zu nehmen.

Terminmarktbericht vom 04-10-2022 >>

Text: Eidgenössische Elektrizitätskommission (ElCom)

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