Besonders in Dürreperioden, in denen viel Wasser aus den Staudämmen verdunstet und die Stromproduktion der Wasserkraftanlagen sinkt, könnten schwimmende PV-Anlagen in Afrika zusätzliche Energie liefern. ©Bild: EU-Kommission

Exportinitiative Energie: Wissenschaftler prognostizieren stark steigende Kapazität schwimmender PV-Anlagen in Afrika

(©EE) Schwimmende PV-Anlagen könnten die Produktion klimafreundlichen Stroms in Afrika vorantreiben. Vor allem Stauseen bieten laut einer Untersuchung des wissenschaftlichen Dienstes der Europäischen Kommission grosses Potenzial für den Bau schwimmender PV-Anlagen. Schon wenn weniger als ein Prozent der Wasseroberfläche der 108 untersuchten afrikanischen Stauseen für den Bau von PV-Anlagen genutzt würde, könnte die Kapazität schwimmender Anlagen in Afrika auf 20.4 GW steigen, zeigt die Untersuchung. Zum Vergleich: Die Kapazität aller PV-Anlagen in Afrika beträgt derzeit zusammengenommen 5 GW.


Besonders in Dürreperioden, in denen viel Wasser aus den Staudämmen verdunstet und die Stromproduktion der Wasserkraftanlagen sinkt, könnten PV-Anlagen zusätzliche Energie liefern. Für Hersteller und Projektierer schwimmender PV-Anlagen könnten sich daraus in Zukunft neue Geschäftschancen auf dem Kontinent ergeben.

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©Text: Exportinitiative Energie

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