Mit einem Stufenplan will Grossbritannien Raststätten in England mit mehreren tausend Schnellladestationen für Elektrofahrzeuge ausrüsten. Damit stärkt das Land die Infrastruktur für klimafreundlichen Verkehr.

Exportinitiative Energie: Grossbritannien baut Ladeinfrastruktur für E-Autos aus

(©EE) Die britische Regierung will alle Autobahnraststätten in England bis zum Jahr 2023 mit mindestens sechs Schnellladeeinrichtungen für Elektrofahrzeuge ausstatten. Im folgenden Schritt sollen bis zum Jahr 2030 insgesamt 2500 Schnellladestationen an Raststätten verfügbar sein, im Jahr 2035 sollen es dann 6000 sein.


Das verkündete die Regierung in einem Strategiepapier. Von dem Plan könnten auch ausländische Unternehmen profitieren, die Ladestationen herstellen, ausstatten und installieren.

15 Minuten laden, ca. 200 km fahren
Bisher gibt es in England im Durchschnitt nur zwei Ladestationen pro Raststätte, die meist nur über eine maximale Leistung von 50 kW verfügen. Die neuen Schnellladestationen sollen eine Leistung von 150 bis 350 kW haben. Solche Ladepunkte können einem Elektrofahrzeug mit einer Batteriekapazität von 62 kWh in nur 15 Minuten eine Reichweite von 193 bis 233 Kilometern verschaffen.

Die britische Regierung wird den Bau der neuen Ladestationen mit einem Fonds über 500 Millionen Pfund (rund 560 Millionen Euro) fördern. Die Gelder sollen insbesondere die Ausstattung strategischer Punkte des Strassennetzes mit Schnellladeeinrichtungen unterstützen, an denen eine technische Aufrüstung besonders teuer oder aus kommerzieller Sicht nicht lohnenswert wäre.

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©Text: Exportinitiative Energie

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