Laut einem neuen Investitionsplan der irischen Regierung soll die Zahl der Wärmepumpen bis 2030 um mehr als eine halbe Million steigen. Außerdem will die Regierung den Anteil erneuerbarer Energie am Strommix deutlich erhöhen.

Exportinitiative Energie: Irland will bis 2030 rund 600'000 Wärmepumpen installieren

(©EE) Die irische Regierung hat Anfang Oktober einen neuen Investitionsplan veröffentlicht. Darin setzt sie sich ehrgeizige Ziele bei der klimafreundlichen Sanierung von Gebäuden. So soll die Zahl der Wärmepumpen zum Beispiel bis zum Jahr 2030 um 600‘000 steigen. 400‘000 davon sollen in bereits bestehenden Häusern installiert werden. Als Folge der Regierungspläne könnten Hersteller von Wärmepumpen von einer steigenden Nachfrage nach ihren Produkten profitieren.


Die Regierung will laut dem Investitionsplan außerdem den Anteil erneuerbarer Energie am Strommix bis zum Jahr 2030 auf 80 Prozent erhöhen. Im Jahr 2018 betrug der Anteil lediglich 22 Prozent. Zudem soll die Kapazität von On- und Offshore-Windkraftanlagen im selben Zeitraum um insgesamt 13 GW steigen. Für PV-Anlagen visiert die Regierung einen Kapazitätszuwachs von 2.5 GW an. Die Geschäftschancen für Projektierer von Wind- und PV-Anlagen könnten sich in Irland dementsprechend verbessern.

Factsheet Irland >>

Technologie-Factsheet Irland: Windenergie – Onshore, Offshore inkl. Wartung >>

Bericht des Fachmagazins pv-magazine (auf Englisch) >>

©Text: Exportinitiative Energie

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