Q Cells entwickelt seine Solarprodukte in Deutschland. Das Unternehmen beschäftigt in Thalheim und Berlin über 550 Mitarbeiter, darunte über 200 Ingenieurinnen und Ingenieure in der Forschung & Entwicklung sowie im Qualitätsmanagement.

Q Cells: Investiert in F&E-Zentrum in Sachsen-Anhalt

(ee-news.ch) Innerhalb der kommenden drei Jahre will Q Cells insgesamt rund 125 Mio. Euro in seinen Forschungs- & Entwicklungsstandort in Thalheim bei Bitterfeld-Wolfen investieren. Neben jährlichen Ausgaben von rund 35 Mio. Euro sollen zusätzliche Investitionen von mehr als 20 Mio. Euro in die Entwicklung der nächsten Generation der Q.antum-Photovoltaik-Technologie von Q Cells fliessen.


10 Millionen Euro davon sollen bereits in den kommenden zwölf Monaten in neue Anlagen und Maschinen investiert werden. Die Neu-Entwicklungen sollen die Effizienz und Leistungsfähigkeit der Photovoltaiktechnologie noch einmal deutlich steigern.

Langfristiges Signal trotz Corona-Krise
Q Cells entwickelt seine Solarprodukte seit jeher in Deutschland, wo das Unternehmen in Thalheim und Berlin über 550 Mitarbeiter beschäftigt. Darunter erforschen und entwickeln über 200 Ingenieurinnen und Ingenieure in der Forschung & Entwicklung sowie im Qualitätsmanagement in Thalheim neue Photovoltaik-Technologien und Solarlösungen. Dass Q Cells die aktuelle Investitionsentscheidung inmitten der Turbulenzen in der Corona-Krise verkündet, sei ein deutliches Signal für die langfristige Ausrichtung des Unternehmens als Anbieter von sauberen Energielösungen auf Basis der Solartechnologie, schreibt Q Cells.

Patente sollen langfristige Investitionen in Innovation schützen
Bereits 2019 investierte Q Cells in neue Maschinen für seinen Forschungs- & Entwicklungsstandort in Deutschland. Mit der aktuellen Investitionsoffensive will das Unternehmen auch seinen Standpunkt unterstreichen, dass die technologischen Errungenschaften langfristiger Investitionen in Innovation durch Patente geschützt bleiben müssen und nicht einfach straflos kopiert werden dürfen. Erst im Juni 2020 hatte das Landgericht Düsseldorf einer Patentverletzungsklage des Unternehmens vom März 2019 stattgegeben. Das Gericht hat festgestellt, dass Jinko Solar, REC Solar und Longi Solar die Rechte von Q Cells an geistigem Eigentum verletzt haben, indem sie patentierte Passivierungstechnologie unrechtmässig in bestimmten Solarprodukten der jeweiligen Marke verwendeten (siehe ee-news.ch vom 19.6.20 >>). Durch das Gerichtsurteil wird Q Cells ein Unterlassungsanspruch zuerkannt, einschliesslich der Beschränkungen des Imports und Verkaufs der patentverletzenden Produkte der jeweiligen Marken. Das Gericht entschied zudem, dass die beklagten Unternehmen gesetzlich verpflichtet sind, Massnahmen zu ergreifen, um die seit dem 30. Januar 2019 vertriebenen, patentverletzenden Produkte aus den Vertriebskanälen zurückzurufen. Darüber hinaus sprach das Gericht einen Anspruch auf Vernichtung von patentverletzenden Produkten im Besitz von Jinko Solar, REC und Longi Solar zu.

Text: ee-news.ch, Quelle: Hanwha Q Cells GmbH

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