E.BatterySystems entwickelt und fertigt Energiespeicher-Lösungen für Industrie und Gewerbe sowie kundenspezifische Batterien für Elektrofahrzeuge, Baumaschinen und Industrieanlagen. Im Bild: Battery Pack. ©Bild: Noart

E.Battery Systems: Vorarlberger Unternehmen entwickelt Energiespeicher aus gebrauchten Autobatterien

(PM) E.Battery Systems entwickelt und produziert ab sofort große Energiespeichersysteme für Industrie und Gewerbe. Das Unternehmen hat dazu langfristige Verträge mit internationalen Automobilherstellern abgeschlossen. Diese liefern Lithium-Autobatterien. Die Produktion soll von einigen Dutzend Systemen im ersten Jahr rasch auf einige tausend Speicher mit mehreren Gigawattstunden Gesamtkapazität steigen.


Das Unternehmen E.Battery Systems entwickelt und fertigt Energiespeicher-Lösungen für Industrie und Gewerbe sowie kundenspezifische Batterien für Elektrofahrzeuge, Baumaschinen und Industrieanlagen. Das Unternehmen wurde 2019 von Christopher Schöpf gegründet. Im Vorjahr wurde die Belegschaft von 20 auf 45 mehr als verdoppelt. Anfang 2022 bezog E.Battery Systems in Wolfurt einen neuen Produktionsstandort mit rund 3000 Quadratmeter Fläche.

Second-Life-Energiespeicher vor allem für Industrie und Gewerbe
Das Unternehmen will nun mit der Produktion eines stationären Energiespeichersystems auf Basis gebrauchter Fahrzeugbatterien starten. Mehrere internationale Automobilhersteller liefern dafür die notwendigen Batterien. Die Second-Life-Energiespeicher kommen vor allem in Industrie und Gewerbe zum Einsatz, etwa um den Strom aus einer eigenen Photovoltaikanlage zu speichern, um Lastspitzen abzufangen oder Stromausfälle zu überbrücken. Ihre Kapazitäten reichen von 100 Kilowattstunden bis zu mehreren Megawattstunden.

Bis zu zehn Jahre zusätzliche Nutzung
Durch die Wiederverwertung gebrauchter Lithium-Ionen-Batterien könne deren Lebensdauer um bis zu zehn Jahre verlängert werden, so Christopher Schöpf, CEO von E.Battery Systems. Ressourcen bleiben so länger im Zyklus und die Ökobilanz von E-Fahrzeugen wird nochmals verbessert. Bei den Energiespeichern kommen erstmals Niedervoltbatterien zum Einsatz. Nach Unternehmensangaben garantiert das System eine 100-prozentige Ausfallsicherheit und reduziert den Materialverbrauch um 70 Prozent.

„Die softwarebasierte Umrichtertechnologie ermöglicht eine Art ‚Plug & Play’-System für Großspeicher mit Niedervoltspannung. So können in einem Energiespeicher verschiedene Bordnetzbatterien einfach kombiniert werden“, betont Schöpf. Mit mehr als 30 Prozent Preisersparnis gegenüber Neusystemen sieht er grosses Marktpotenzial für die Lösung. Die universal einsetzbaren Energiespeicher können einfach in bestehende Installationen integriert werden. Die Produktion soll schon im kommenden Jahr bis zu 30 Megawattstunden erreichen. Die Nachfrage sei hoch, erklärt Schöpf, und das Unternehmen habe bereits Anfragen aus der ganzen Welt, etwa aus Deutschland, Kasachstan, Senegal oder von den Philippinen.

Text: E.Battery Systems

0 Kommentare

Kommentar hinzufügen

Partner

  • Agentur Erneuerbare Energien und Energieeffizienz

Ist Ihr Unternehmen im Bereich erneuerbare Energien oder Energieeffizienz tätig? Dann senden sie ein e-Mail an info@ee-news.ch mit Name, Adresse, Tätigkeitsfeld und Mail, dann nehmen wir Sie gerne ins Firmenverzeichnis auf.

Newsletter abonnieren