DUREE-Studie: Wie man Gebäude rechtzeitig erneuert und Sanierungsmuffel motiviert

(BV) Den idealen Zeitpunkt für eine Gebäudesanierung zu finden ist nicht leicht. Ein Grund: Die verschiedenen Bau- und Gebäudeteile haben eine sehr unterschiedliche Lebensdauer. Wie gross die Differenzen sind, hat eine vom Bundesamt für Energie unterstützte Studie beleuchtet. Eine zentrale Empfehlung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler lautet: Eigentümer sollten mit einer Sanierung nicht zu lange warten. (Texte en français >>)

Les directeurs cantonaux de l'énergie : Soutiennent la loi sur le CO2

(ENDK) Dans la perspective de l'élimination des divergences lors de la session d'automne, les directeurs et directrices cantonaux de l'énergie ont adopté leur position par rapport aux dispositions de la loi sur le CO2 ayant une incidence sur les bâtiments. Ils soutiennent l'introduction de valeurs limites de CO2 pour le remplacement du chauffage, avec une disposition transitoire en faveur des cantons. Dans le domaine du bâtiment, la réduction des émissions de CO2 va donc de pair avec l'augmentation de l'efficacité et l'autoproduction d'électricité. (Text auf Deutsch >>)

Kantonale Energiedirektoren: Unterstützen CO2-Gesetz

(ENDK) Im Vorfeld der Differenzbereinigung in der Herbstsession haben die kantonalen Energiedirektorinnen und -direktoren (EnDK) ihre Position zu den gebäuderelevanten Bestimmungen des CO2-Geset-zes verabschiedet. Sie unterstützen die Einführung von CO2-Grenzwerten für den Heizungs-wechsel mit einer Übergangsbestimmung zugunsten der Kantone. Im Gebäudebereich wird so die Reduktion von CO2-Emissionen Hand in Hand mit der Effizienzsteigerung und der Eigen-stromerzeugung angegangen. (Texte en français >>)

Greenpeace Energy: Legt aufgrund von negativen Effekten durch geplante Kohle-Entschädigungen Beschwerde bei EU-Kommission ein

(PM) Der Ökoenergieanbieter Greenpeace Energy am 1.9. bei der Europäischen Kommission Beschwerde gegen die im Rahmen des Kohleausstiegs geplanten Entschädigungszahlungen eingelegt. „Wenn die deutsche Bundesregierung die Betreiber von Kohlekraftwerken mit hohen Summen aus Steuergeldern entschädigt, dann ist das aus unserer Sicht eine unerlaubte Beihilfe“, sagt Sönke Tangermann, Vorstand bei Greenpeace Energy. „Brüssel darf dem Plan nicht zustimmen, dass Deutschland Konzernen wie RWE und LEAG einen Kohleausstieg im Schneckentempo vergoldet und damit am Ende auch noch der Energiewende und dem Klimaschutz schadet.“

Naturstrom: Mit Rekordumsatz und verbessertem Ergebnis 2019 und gutem 1. Halbjahr 2020

(PM) Der Umsatz in der Naturstrom AG kletterte 2019 deutlich von 298 auf 357 Mio. Euro. Der konsolidierte Jahresüberschuss lag bei 2.3 Mio. Euro, der Jahresüberschuss der Muttergesellschaft bei 4.9 Mio. Euro. Auch der Blick auf das erste Halbjahr 2020 fiel positiv aus.

Elcom Strom-Terminmarktbericht vom 1.9.20: Preise steigen stark aufgrund von höheren Gas- und Kohlepreisen aber auch AKW Ausfällen in Frankreich

(Elcom) Die Preise sind vergangene Woche stark gestiegen, insbesondere am kurzen Ende. Dieser Anstieg war vor allem auf die steigenden Gas- und Kohlepreise zurückzuführen.

Siemens Energy: Stellt Strategie für Eigenständigkeit vor

(PM) Siemens Energy hat seine Strategie für die Zeit nach der Abspaltung von der Siemens AG vorgestellt. Das Unternehmen strebt ein beschleunigtes profitables Wachstum an. Für das Geschäftsjahr 2023 strebt der Vorstand eine angepasste EBITA-Marge vor Sondereffekten von 6.5% bis 8.5% an. Zur Erreichung dieses Ziels stellte der Vorstand Massnahmenfelder für die Optimierung der Betriebsabläufe (operational excellence), die marktbedingten Anpassungen des Portfolios sowie die schrittweise Verlagerung des Innovations- und F&E-Schwerpunkts auf Nachhaltigkeit und Service vor. Geschätzt ein Sechstel der weltweiten Stromerzeugung basiert auf Technologien von Siemens Energy.

VDE FNN Studie: Bestandsnetze auch bei höheren Spannungen sicher betreiben - höhere Spannung möglich, aber nur zeitlich begrenzt

(VDE) In den internationalen Betriebsmittelstandards für beispielsweise Transformatoren und Schaltgeräte sind kurzzeitige Spannungsüberhöhungen definiert. VDE FNN zeigt in seiner Studie „Spannungsfestigkeit“ für Deutschland: Netzbetriebsmittel wie Freileitungen, Schaltanlagen und Transformatoren können kurzzeitig mit einer Spannung oberhalb der Bemessungsspannung von 123 Kilovolt (kV), 245 kV und 420 kV sicher und ohne Funktionseinschränkungen betrieben werden. Allerdings müssen Dauer und Häufigkeit begrenzt werden.

Stromdao: Gewinnt Delfine Projekt für preis- und anreizbasierte Stromangebote für Industriekunden

(PM) Der Stromdao GmbH hat die Zusage für 138‘000 Euro Fördermittel für ihre Beteiligung am Delfine Projekt erhalten. Das Projekt hat zum Ziel, eine leistungsfähige Stromversorgung zu entwickeln, die industriellen Endkunden preis- und anreizbasierte Stromangebote in einer erneuerbaren Energiewelt zur Verfügung stellen wird.

AEE Deutschland: Startet neue Podcast-Serie zur Mobilität der Zukunft

(AEE) In ihrer neuen Podcast-Serie widmet sich die deutsche Agentur für Erneuerbare Energien e.V. (AEE) Mobilitätsfragen: Welche Antriebsformen sind zukunftsfähig, wie schaffen wir die Verkehrswende im ländlichen Raum und was braucht die Gesellschaft von der Politik, damit die Transformation gelingt? Darüber spricht die AEE mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Verbänden, Wirtschaft, Journalismus und Aktivismus und fragt: Wie stellen sie sich die Mobilität der Zukunft vor? Alle sechs Episoden der Podcast-Serie sind ab sofort verfügbar.

Exportinitiative Energie: Effizientere Gebäude und mehr E-Ladestationen in Slowenien

(©EE) Die slowenische Regierung hat den Entwurf eines Energieeffizienzgesetzes vorgestellt. Zukünftig soll der Energieverbrauch und der Verbrauch von Erdgas separat gezählt und abgerechnet werden. Alle Neubauten, die über ein zentrales Heiz- oder Kühlsystem verfügen oder an das Fernwärmenetz angeschlossen sind, müssen mit intelligenten Zählern für die Fernablesungen von Heizung, Kühlung und Warmwasserverbrauch ausgestattet sein. Ausserdem müssen künftig bei Neubauten und renovierten Gebäuden mit mehr als zehn Parkplätzen Ladesäulen für E-Fahrzeuge installiert werden.

Pronovo : Thomas Spaar nouveau directeur général de Pronovo

(PM) Le spécialiste de l'environnement Thomas Spaar prendra le 1er septembre 2020 la direction de Pronovo SA, qui encourage la production d'électricité issue d'énergies renouvelables dans toute la Suisse. Spécialiste de la mise en place et de l'optimisation d'organisations de service, Thomas Spaar se fixe pour objectif d'accroître davantage l'orientation vers le service apporté à la clientèle de Pronovo et de faire avancer la digitalisation. (Text auf Deutsch >>)

Pronovo: Thomas Spaar wird neuer Geschäftsführer

(PM) Der Umweltwissenschaftler Thomas Spaar übernimmt am 1. September 2020 die Leitung der Pronovo AG, welche schweizweit die Förderung von Stromproduktion aus erneuerbaren Energien fördert. Als Spezialist für den Aufbau und die Optimierung von Serviceorganisationen setzt sich Thomas Spaar das Ziel, die Kundenorientierung der Pronovo weiter zu erhöhen und die Digitalisierung voranzutreiben. (Texte en français >>)

Schweiz: Einer der zehn wärmsten Sommer neigt sich dem Ende zu - Serie der sehr warmen Sommern setzt sich fort

(SDA) Sonniger und wärmer als der Durchschnitt: Der diesjährige Sommer gehört mit einem Grad Celsius über der Norm zu den zehn wärmsten in der über 155-jährigen Messreihe.

Greenpeace Energy: „Komplette Streichung der EEG-Umlage für industriell produzierten Wasserstoff schadet dem Klima“

(PM) Das deutsche Bundeswirtschaftsministerium plant, die Produktionskosten von Wasserstoff zu senken, den Industrieunternehmen mit Strom-betriebenen Elektrolyseuren herstellen. Die industriellen Elektrolyseure sollen dafür von der EEG-Umlage befreit werden. Rechtliche Grundlage wäre eine Ausweitung der „Besonderen Ausgleichsregelung für stromintensive Unternehmen“ auf diesen Bereich. Bislang nutzen industrielle Wasserstoff-Produzenten meist fossiles Erdgas. Es kommentiert Marcel Keiffenheim von Greenpeace Energy:

Kerpen: Will sich mit Sektorenkopplung und grünem Wasserstoff zur Speicherstadt entwickeln

(ee-news.ch) Die nordrhein-westfälische Stadt Kerpen, auf deren Gebiet ein Grossteil des Hambacher Forsts (siehe ee-news.ch vom 9.10.2018 >>) liegt, will im Rahmen des Projekts ‚Speicherstadt Kerpen‘ bis 2032 ein modernes Innovationszentrum und gleichzeitig ein Technologienukleus im Rheinischen Revier werden. Dazu hat sie eine Kooperationsvereinbarung mit den Partnern Innogy Westenergie, Siemens Energy und Stadtwerke Kerpen unterzeichnet.

Deutschland und Ukraine: Vereinbaren Energiepartnerschaft

(PM) Der deutsche Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier und Olha Buslawez, amtierende Energieministerin der Ukraine, haben eine ‚Gemeinsame Absichtserklärung zur Gründung einer Energiepartnerschaft‘ unterzeichnet. Mit ihr sollen die Aktivitäten der deutschen Bundesregierung, die in diesem Bereich bereits seit vielen Jahren im Rahmen bilateraler Projekte in der Ukraine aktiv ist, konsolidiert werden.

Elcom Strom-Spotmarktbericht vom 25.8.2020: Viel Wind und Sonne sorgen für deutlich günstigere Preise in Deutschland als in den Nachbarländern

(Elcom) Der Spotmarktbericht erscheint heute erstmals in seiner erneuerten Fassung. Neu werden für die Schweiz und Frankreich zusätzlich Abbildungen zur Produktion von neuen erneuerbaren Energien gezeigt.

Solar Spiez: Informationsanlass „Solaren Bauen und nachhaltig leben“ im Mehrgenerationenhaus Stuckimatte am 19. September

(PR) Das Mehrgenerationenhaus Stuckimatte wohnenplus in Steffisburg strahlt in die Region. Nun öffnet dieses am 19. September 2020 die Türen und lädt zum Informationsanlass „Solaren Bauen und nachhaltig leben“  von Spiez Solar ein. Neben Fachreferaten gibt es halbstündige Führungen mit den am Bau arbeitenden Spezialisten. Um Anmeldung wird gebeten.

Exportinitiative Energie: Jamaika baut erneuerbare Energien aus

(©EE) Das jamaikanische Energieministerium will neue Energieerzeugungsprojekte mit einer Kapazität von mehr als 500 MW ausschreiben. Die Energie soll vorwiegend aus erneuerbaren Quellen stammen, darunter 320 MW aus Wind- und Solarenergie. Das hat Jamaikas Energieministerin verkündet, berichtet die jamaikanische Tageszeitung „The Gleaner“. Ab Anfang des Jahres 2021 will das Land Investoren für einen Teil der neuen Kapazitäten suchen. Für Exporteure aus der Erneuerbare-Energien-Branche könnten sich durch die Ausschreibung Geschäftschancen ergeben.

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  • Agentur Erneuerbare Energien und Energieeffizienz

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