Global Energy Perspective 2021: Nachfrage nach Öl erreicht 2029 Höhepunkt – Stromverbrauch wird sich bis 2050 verdoppeln

(PM) Die Nachfrage nach fossilen Brennstoffen wird früher als erwartet schon in wenigen Jahren zurückgehen: Die Nachfrage nach Öl wird bereits 2029 ihren Höhepunkt erreichen, die nach Gas im Jahr 2037. Die Nachfrage nach Kohle ist bereits seit 2014 rückläufig. Dies sind aktuelle Prognosen und Zahlen aus der ‚Global Energy Perspective 2021‘. Für diese Analyse wertet die Unternehmensberatung McKinsey & Company jährlich die Daten und Fakten zu Entwicklungen von 30 Industriesektoren sowie 55 Energieprodukten und -brennstoffen in 146 Ländern aus.

Luxcara: Strukturiert Europas grössten internationalen Stromabnahmevertrag für Windprojekte mit insgesamt 900 MW Leistung in Schweden und Finnland

(ee-news.ch) Der Asset Manager Luxcara und der norwegische Energieversorger Agder Energi haben gemäss eigenen Angaben Europas grösstem internationalen Stromabnahmevertrag mit „as-produced“-Struktur abgeschlossen, der einen Teil der Produktion von Luxcaras Windprojekten mit einer Leistung von über 900 MW in Schweden und Finnland umfasst.

Elcom Strom-Terminmarktbericht vom 23.3.21: Preise bewegen sich seitwärts - mit 43.77 €/t neuer CO2-Rekord

(Elcom) Die Strompreise haben sich im Wochenvergleich eher seitwärts bewegt. Bei den Commodities hat Kohle im Wochenvergleich über 5% zugelegt. Öl, Gas und CO2 sind günstiger.

Aufholbedarf: Österreichische Bundesländer müssen noch auf Klimaneutralitätskurs einschwenken

(EEÖ) Der Dachverband Erneuerbare Energie Österreich (EEÖ) und die Österreichische Energieagentur präsentieren den ersten Teil der Studie ‚Klima- und Energiestrategien der Bundesländer‘. Auf Ebene der österreichischen Bundesländer zeichnet sich bei Betrachtung der historischen Entwicklungen der untersuchten Faktoren Stromaufbringung, Energieeffizienz und Treibhausgasemissionen ein sehr deutlicher Aufholbedarf ab.

Kit: Erforscht im Kraftwerkstechnikum Monika nachhaltige Stromerzeugung mit Niedertemperaturwärme

(Kit) Niedertemperaturwärme, wie sie als Abwärme in der Industrie oder in Geothermiekraftwerken entsteht, bietet grosse Potenziale für eine nachhaltige und bedarfsgerechte Stromversorgung. Mit dem Kraftwerkstechnikum Monika (steht für: Modularer Niedrigtemperaturkreislauf Karlsruhe) ist am Karlsruher Institut für Technologie (Kit) eine europaweit einzigartige Forschungsinfrastruktur in Betrieb gegangen. Ziel ist es, die Umwandlung überschüssiger Wärme in Strom im Organic-Rankine-Cycle (ORC) effizienter und umweltfreundlicher zu gestalten.

Agora: Netzentgelte gefährden flächendeckenden Ausbau der Schnellladeinfrastruktur für E-Autos in Deutschland

(PM) Der Ausbau von Schnellladesäulen für Elektrofahrzeuge droht weiter in eine Schieflage zu geraten: Schnelles, leistungsstarkes Laden wird bei der Abrechnung der Kosten für den Bau und Betrieb der Stromnetze in Deutschland unverhältnismässig stark belastet. Darauf verweisen die Thinktanks Agora Energiewende, Agora Verkehrswende und Regulatory Assistance Project (RAP) in einem gemeinsamen Diskussionspapier.

Parlament: Will emissionsarme Nutzfahrzeuge fördern

(SDA) Das Parlament will die Verbreitung von umweltfreundlicheren Nutzfahrzeugen fördern. Der Bundesrat soll die entsprechenden Gesetze und Verordnungen deshalb regelmässig den neuen technologischen Entwicklungen anpassen.

Elcom Strom-Spotmarktbericht vom 23.3.21: Schweizer Preise durchschnittlich 59.25 EUR/MWh – deutlich höher als Preise in Deutschland und Frankreich

(Elcom) Der Durchschnitt der Schweizer Spotpreise für Woche 11 lag mit 59.25 EUR/MWh höher als zuletzt am Terminmarkt gehandelt (EEX Settlementpreis für Woche 11 lag am 12.03 noch bei 53.78 EUR/MWh). Der Durchschnitt der Spotpreise in Deutschland (53 EUR/MWh) und in Frankreich (53.60 EUR/MWh) lag somit deutlich unter den Schweizer Preisen.

Areal-Überbauung in Möriken-Wildegg: Die Gebäudemasse wird aktiv genutzt als thermischer Speicher - erste Auswertung der Messungen

(D. Zogg) In Möriken-Wildegg wurde eine innovative Areal-Überbauung mit vier MFH als Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (ZEV) realisiert. Nach dem Verursacherprinzip bekommen die Bewohner einen Anreiz, möglichst viel lokalen Strom zu nutzen. Nach einem Jahr Betrieb wurde nun die erste Messperiode ausgewertet.

Bergfest: Erneuerbare Energien ersetzen in Deutschland immer mehr Atom- und Kohlestrom

(AEE) In Deutschland hat sich die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien seit 2011 mehr als verdoppelt und lag 2020 bei rund 255 Mrd. kWh. In den vergangenen zehn Jahren ist die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien um rund 130 Milliarden Kilowattstunden gewachsen und hat sich somit mehr als verdoppelt. Im Gegenzug hat sich die Stromerzeugung in Atom- und Kohlekraftwerken nahezu halbiert. Der schrittweise Atom- und Kohleausstieg ist also parallel möglich, wenn die erneuerbaren Energien weiter ausgebaut werden.

Plug’n Roll: Rüstet Kanton Zürich mit Ladestationen aus

(PM) Der Kanton Zürich will die Elektromobilität vorantreiben und Plug’n Roll soll dafür die Ladeinfrastruktur liefern: Der E-Mobility-Provider von Repower hat von der Zürcher Regierung den Auftrag erhalten, die kantonseigenen Liegenschaften für die künftigen Anforderungen der Elektromobilität auszurüsten.

BKW: Steigert den Betriebsgewinn und die Dividende – Reingewinn fällt um 5%

(SDA) Der Berner Energiekonzern BKW hat im vergangenen Jahr dank Zukäufen weiter an Grösse gewonnen. Das Ergebnis begünstigt haben auch gestiegene Strompreise und ein Sondereffekt in der Netzsparte. Den Aktionären will die BKW nun mehr Geld als Dividende bezahlen.

EPFL : Une petite pile à combustible ultraperformante

(EPFL) Afin de pallier aux problèmes d’approvisionnement en énergie en l’absence de réseau électrique, Inergio, une start-up basée à l’EPFL, a mis au point une pile à combustible écologique, légère et ultraperformante. Une source d’énergie dont le prototype, qui vient d’être dévoilé, laisse entrevoir de multiples applications : drones de livraison, station météo, capteurs environnementaux, antennes de télécommunications ou encore camping.

Varta: Produziert zukünftig Batteriezellen für die Elektromobilität

(ee-news.ch) Der schwäbische Batteriehersteller Varta will in Zukunft Batteriezellen für die Elektromobilität produzieren. Die neue Zelle im Format 21700 mit dem Namen V4Drive soll zum Ende dieses Jahres am Stammsitz des Konzerns in Ellwangen (Baden-Württemberg) auf einer Pilotlinie produziert werden. Sie könnte in Zukunft bei neuen und optimierten Antriebskonzepten zunächst vor allem bei Fahrzeugen im Premiumsegment, wie Sportwagen, zum Einsatz kommen. Damit bestätigt der Technologiekonzern einen entsprechenden Bericht der ‚Wirtschaftswoche‘.

Exportinitiative Energie: Australischer Bundesstaat Victoria veröffentlicht Wasserstoffstrategie - grüne Projekte werden mit 239 Mio. Euro gefördert

(©EE) Die Regierung des australischen Bundesstaates Victoria will die Herstellung grünen Wasserstoffs vorantreiben. Dazu hat sie im Februar den Renewable Hydrogen Industry Development Plan beschlossen – eine Strategie, die 18 Ziele für den Ausbau der Wasserstoffindustrie festlegt. Unter anderem will die Regierung Pilotprojekte für die Herstellung grünen Wasserstoffs finanziell fördern. Projektierer können etwa Fördermittel beim Advancing Hydrogen Fund oder der Renewable Hydrogen Deployment Funding Round beantragen.

Default-Effekt: Haushalte und Unternehmen fragen mehr erneuerbaren Strom nach, wenn er standardmässig angeboten wird

(ETHZ) Menschen entscheiden sich oft für das Standardangebot. So wird die Entscheidung, ob jemand Organspender sein möchte, oder ob jemand sein Druckerpapier auf beiden Seiten bedruckt, davon beeinflusst, welche Option als Standard oder Voreinstellung (engl. default) gilt. Ökonomen und Soziologen bezeichnen dies als Default-Effekt. Forschende der ETH Zürich und der Universität Warwick, Grossbritannien, konnten nun einen weiteren sehr deutlichen solchen Effekt aufzeigen: Nicht nur private Haushalte, sondern auch Selbständigerwerbende, kleine und mittlere Unternehmen beziehen eher nachhaltig produzierten Strom, wenn ihr Elektrizitätsanbieter diesen als Standardangebot definiert.

Schweizerische Energie-Stiftung: Reportage10 Jahre nach Fukushima – der lange Weg zurück

(SES) Am 11. März 2011 ereignete sich vor Japans Ostküste das grosse Tōhoku-Erdbeben, welches einen Tsunami auslöste, grosses Leid und Zerstörung mit sich brachte und schlussendlich im Super-GAU im AKW Fukushima gipfelte. Was bedeutet es für Mensch und Natur, wenn das sogenannte nukleare Restrisiko bittere Realität wird? Was hat sich seither getan? Und wie sieht das Leben an Japans Ostküste heute aus?

Neuer LED-Check: Wie viel Strom spart LED-Beleuchtung in der Fabrikhalle ein?

(PM) LED-Lampen sparen Strom, das ist inzwischen bekannt. Doch in grossen Fertigungshallen oder anderen Räumen in Industrie und Gewerbe gestaltet sich der Umstieg auf die zeitgemässen Leuchtmittel doch etwas aufwendiger als im heimischen Wohnzimmer. Eine Entscheidungs- und Rechenhilfe für den Ersatz von Leuchtstoffröhren bietet die Energieagentur Nordrhein-Westfalen (Energieagentur NRW) jetzt mit einem neuen Online-Rechner, dem LED.Check.

ADEV Energiegenossenschaft: Produzierte 2020 viel Wind- und Solarstrom, mehr Wärme und deutlich weniger Wasserstrom

(ee-news.ch) Die ADEV Gruppe verzeichnete 2020 mit 11.7 Mio. kWh Solarstrom ein Rekordjahr, mit 9.0 Mio. kWh Windstrom ein um 1.5 Mio. kWh höherer Windertrag als beim Bau der Anlagen berechnet wurde und mit 13.5. kWh ein bescheidenes Wasserkraftjahr. Damit produzierte die ADEV 2020 gut 34 Mio. kWh Strom, was dem Verbrauch von rund 30‘000 Personen entspricht. Auch bei der Wärmeproduktion wurde mit 17.3 Mio. kWh ein Rekordjahr verzeichnet.

Dena: Corporate Green PPAs sind Grundlage für den Ausbau erneuerbarer Energien

(Dena) Langfristige Stromabnahmeverträge, Corporate Green PPAs, sind eines der zentralen Instrumente für den Ausbau der erneuerbaren Energien. Sie ermöglichen eine langfristige Finanzierung ausserhalb der EEG-Förderung. Deswegen hat der Deutsche Bundestag im Entschliessungsantrag aus dem Dezember vergangenen Jahres eine Verbesserung der Rahmenbedingungen für PPAs angemahnt. Die Marktoffensive erneuerbare Energien appelliert an die Politik, in den derzeit laufenden Gesprächen ein gutes Investitionsklima für PPAs zu schaffen.

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