ABB und Axpo: Kooperieren, um grünen Wasserstoff leichter verfügbar und bezahlbar zu machen - Absichtserklärung für Pilotprojekt in Italien unterzeichnet

(ee-news.ch) ABB wird mit dem Schweizer Energieversorger Axpo in Italien modulare Anlagen und ein optimales Betriebsmodell zur Produktion von kostengünstigem grünem Wasserstoff entwickeln. Die beiden Unternehmen werden ihre sich ergänzenden Kompetenzen nutzen, um die gemeinsame Vision von erschwinglichem grünen Wasserstoff umzusetzen.

Tesla: Will in Grünheide auch Batteriezellen herstellen - Antrag auf immissionsschutzrechtliche Genehmigung geändert

(PM) Die Firma Tesla hat ihren Antrag auf immissionsschutzrechtliche Genehmigung für Errichtung und Betrieb einer Anlage zur Herstellung von Elektrofahrzeugen in Grünheide (Brandenburg) im noch laufenden Genehmigungsverfahren geändert und dafür neue Antragsunterlagen beim Landesamt für Umwelt eingereicht. Zukünftig soll auch die Herstellung von Batteriezellen vor Ort erfolgen – hierfür wurde eine entsprechende Nebeneinrichtung zur Fahrzeugherstellung beantragt (siehe ee-news.ch vom 15.11.2019 >>).

Elcom Strom-Spotmarktbericht vom 8.6.21: Tiefe Windeinspeisung sorgt für eher hohe Preise

(Elcom) Die Spotpreise der letzten Woche bewegten sich in allen vier Ländern auf ähnlichem Niveau. Der Durchschnitt der Day-Ahead Auktionspreise in WO 22 (64.94 EUR/MWh) entsprach den letzten Erwartungen am Terminmarkt (EEX Schlusskurs für WO 22 Base lag am Freitag 28.05 bei 65.42 EUR/MWh).

VDI: Acht Tipps zum Kaufen und Laden von E-Autos

(VDI) Die VDI-Publikation Elektromobilität - Hinweise und Planungshilfen zum Kaufen und Laden von Elektroautos gibt Kaufinteressierten einen praktischen Überblick auf wesentliche Kriterien bei der Kaufentscheidung: Von konkreten Tipps zur Analyse des eigenen Fahrverhaltens und der Stellplatzsituation, über die Unterschiede der verschiedenen Fahrzeugklassen bis hin zur Installation von Lademöglichkeiten.

Deloitte-Studie: Zukunftsszenarien für den europäischen Strommarkt – Wind- und Solarenergie ziehen bis 2050 die grössten Investitionen an

(PM) Dem Markt für erneuerbare Energien steht ein Boom bevor. Daran gibt es spätestens seit der Verschärfung des Klimaschutzgesetzes im Mai keinen Zweifel mehr. Um das Ziel der Klimaneutralität bis 2050 zu erreichen, sind massive Investitionen in grüne Energien und ein erheblicher Ausbau des europäischen Stromnetzes nötig. Vier Billionen Euro werden auf europäischer Ebene bis 2050 laut einer aktuellen Studie von Deloitte notwendig sein, um mehr als 90 Prozent der Stromerzeugung über erneuerbare Energien abdecken zu können. Welche grünen Technologien auch im Strommarkt der Zukunft das Rennen machen, modelliert der Report mithilfe eines quantitativen Marktmodells, das neben Investitionen auch die Variabilität in Angebot und Nachfrage einbezieht.

Parlement : Autonomie électrique pour le patrimoine immobilier fédéral

Le patrimoine immobilier de la Confédération doit être autonome énergétiquement d'ici 12 ans. Le Conseil des Etats a tacitement approuvé mardi une motion remaniée par le National. (Text auf Deutsch >>)

Daldrup & Söhne: Mit operativ erfolgreichem Geschäftsjahr 2020 - Verschuldung planmässig reduziert, Liquidität verbessert

(PM) In einem von der Corona-Pandemie geprägten Umfeld profitierte der Bohrtechnik- und Geothermiespezialist Daldrup & Söhne AG im Geschäftsjahr 2020 von der regen Nachfrage nach seinen Dienstleistungen. So steigerte der Daldrup-Konzern die Gesamtleistung erfreulich um 13.7 % auf 47.5 Mio. Euro (Vorjahr 41.8 Mio. Euro) und übertrifft damit die Prognose (rund 40 Mio. Euro). Der Umsatz aus abgerechneten Aufträgen lag mit 26,2 Mio. Euro über dem Vorjahreswert (24.8 Mio. Euro). Das nach HGB ermittelte Konzern-EBIT verbesserte sich ebenfalls deutlich auf +1.9 Mio. Euro nach noch -10.0 Mio. Euro im Vorjahr.

Exportinitiative Energie: Grossbritannien investiert in Schnellladesäulen

(©EE) Die britische Energiebehörde Ofgem hat Investitionen in klimafreundliche Energieprojekte in Höhe von 300 Millionen britischen Pfund (349 Millionen Euro) genehmigt. Stromnetzbetreiber in Grossbritannien wollen mit dem Geld in den kommenden zwei Jahren unter anderem den Bau von 3550 Schnellladestationen für Elektrofahrzeuge fördern. Rund die Hälfte davon soll auf Autobahnraststätten entstehen, der andere Teil in Städten.

Windstahl aus Norddeutschland: CO2-neutraler Eisenschwamm von der Küste ist laut Studie am besten für grünen Stahl

(ee-news.ch) Die klimaneutrale Stahlproduktion ist eine zentrale Herausforderung für die Stahlindustrie. Der Stahlhersteller ArcelorMittal hat mit Förderung des deutschen Umweltministeriums eine Studie in Auftrag gegeben, um zu untersuchen, unter welchen technologischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen grüner Stahl in Zukunft hergestellt werden kann. Nun liegen die Ergebnisse vor.

Neues Forschungsprojekt: Wie hängen mehr Beteiligung, höhere Wertschöpfung und Akzeptanz in der Energiewende zusammen?

(AEE) In einer empirischen Untersuchung von IZES, IÖW und AEE wird erstmals der Zusammenhang von regionaler Wertschöpfung, Beteiligungsmodellen und Akzeptanz in der Energiewende an echten Fallbeispielen untersucht. Das Forschungsprojekt will eine Antwort darauf finden, ob und in welchem Umfang Wechselwirkungen zwischen den regionalwirtschaftlichen Effekten und Möglichkeiten der finanziellen Beteiligung sowie der lokalen Akzeptanz von Erneuerbare-Energien-Projekten bestehen.

Greenpeace Energy Stellungnahme im EU-Prüfverfahren :Geplante milliardenschwere Braunkohle-Entschädigungen sind marktverzerrend und bremsen den Klimaschutz

(PM) Die geplanten Entschädigungszahlungen im Zuge des deutschen Braunkohleausstiegs verzerren den Energiemarkt zugunsten grosser Kohlekonzerne. Deshalb fordert die Ökoenergiegenossenschaft Greenpeace Energy in einer heute an die EU-Kommission adressierten Stellungnahme, sie in der jetzigen Form nicht zu genehmigen. Brüssel unterzieht die Zahlungen derzeit einer beihilferechtlichen Prüfung. „Diese Beihilfe ist unverhältnismässig hoch. Sie schadet in mehrfacher Hinsicht der Energiewende, verzerrt den Wettbewerb und ist nicht zu rechtfertigen“, sagt Sönke Tangermann, Vorstand von Greenpeace Energy.

Nationalrat: Fordert mehr Planungssicherheit für Investoren in erneuerbare Energien

(SDA) Wer in Wasser-, Sonnen- oder Windkraft investiert, soll mehr Planungssicherheit erhalten. Der Nationalrat hat am Donnerstag einen Vorstoss gutgeheissen, der eine sogenannte Positivplanung verlangt für mögliche Standorte und Anlagen von nationalem Interesse zur Nutzung erneuerbarer Energien.

Krummen Kerzers: Kauft vollelektrische Futuricum 40t-Sattelzugmaschine mit 500 km Reichweite vom Schweizer Elektromobilitätsexperten Designwerk Group

(ee-news.ch) Krummen Kerzers kauft eine vollelektrische Zugmaschine von Futuricum Vergangenen Das Fahrzeug, erst das Dritte in der Schweiz, baut auf der FH-Reihe von Volvo auf und hat mit seinen 900kWh Batterien eine Reichweite von 500 Kilometern. Der Ladevorgang ist nach vier Stunden abgeschlossen. Wird das batterie-elektrisches Fahrzeug mit erneuerbarem Strom geladen, lassen sich mit ihm jährlich 140 Tonnen CO2 einsparen.

Fraunhofer IAP: Wasserstoffkraftwerk für den Garten – dank kleinen effizienten Rotoren und sicheren Tanks

(Fraunhofer IAP) Künftig sollen Privatkunden mit kleinen Windrädern Wasserstoff für den Eigenbedarf produzieren. Leichtbauexperten des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Polymerforschung IAP, der BTU Cottbus und ein Industriepartner entwickeln dafür jetzt die Schlüsseltechnologien: kleine effiziente Rotoren und sichere Tanks. Ein Frühwarnsystem ist aufgrund der Explosionsgefahr von Wasserstoff vorgesehen. In den nächsten Monaten werden die Rotoren im Freiland getestet. Im Vergleich mit herkömmlichen Kleinwindanlagen sollen sie zeigen, was in ihnen steckt.

Dena: Bewerbungsfrist für Energy Efficiency Award 2021 bis 25. Juni verlängert

(Dena) Die Deutsche Energie-Agentur (Dena) verlängert den Bewerbungszeitraum für den Energy Efficiency Award 2021: Neuer Stichtag ist der 25. Juni 2021. Im Fokus der jährlich vergebenen Auszeichnung stehen erzielte Energieeinsparerfolge und neue, innovative Ansätze, die gut auf weitere Unternehmen übertragen werden können. Schirmherr ist der deutsche Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier.

Kit: Münchner Stadtbus der Zukunft fährt in Kolonne

(Kit) Elektrisch und automatisiert fahrende Busse könnten den Personennahverkehr sicherer und effizienter machen. Das Problem: Gelenkbusse oder solche mit Personenanhänger brauchen zu viel Energie und sind nicht flexibel genug einsetzbar, um auf stark schwankende Fahrgastzahlen reagieren zu können. Die Lösung: Platooning. Dabei fahren mehrere Fahrzeuge mittels elektronischer Steuerung in engem Abstand hintereinander. Diese Kolonnen können beliebig an den jeweiligen Bedarf angepasst werden. Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) arbeiten an einem Stadtbus-Platoon für München.

Enbw: Erhöht mit „Hyper-Hubs“ den Takt beim Ausbau der Schnellladeinfrastruktur - Ladetarife steigen

(PM) Die Enbw betreibt gemäss eigenen Angaben das grösste Schnellladenetz für Elektromobilität in Deutschland und will die Anzahl ihrer Ladepunkte dieses Jahr verdreifachen. Dafür plant sie unter anderem den Bau zusätzlicher grosser Ladeparks, sogenannter „Hyper-Hubs“, an denen E-Fahrzeuge in nur fünf Minuten 100 Kilometer neue Reichweite erhalten.

ADEV Energiegenossenschaft: Jahresabschlüsse und Dividenden genehmigt – Wärmenetze im Aufwind und neue Windprojekte in petto

(PM) 2020 war wiederum ein gutes Jahr für die Erzeugung von erneuerbaren Energien. Die Anlagen der in Liestal ansässigen ADEV Gruppe produzierten insgesamt 37 Mio. kWh ökologischen Strom und 17.3 Mio. kWh Ökowärme. Die Generalversammlungen der Gesellschaften der ADEV Gruppe ge-nehmigten die Jahresabschlüsse mit grossem Mehr. Aufgrund der Pandemie fand die Versammlung online statt, ohne Teilhaberinnen und Teilhaber, jedoch mit einem packenden Publikumsvortrag des profilierten Klimaforschers Prof. Reto Knutti von der ETH Zürich.

Cargotrailer.ch: Das neue Sharingangebot für Fahrradanhänger

(PM) Citylogistics für Private. Die neuen Fahrradanhänger zum Ausleihen bieten privaten Nutzern die Möglichkeit das eigene E-Bike oder Fahrrad für lokale Warentransporte zu nutzen. Nachhaltig und ohne Verkehrsprobleme lassen sich Güter des täglichen Bedarfes bis 60kg mühelos transportieren.

Deutschland: Neue Studie zeigt Risiken einer EEG-Umlagesenkung – sozialere und ökologischere Alternative möglich

(PM) Mit einem Finanzvolumen von 10.8 Milliarden Euro im laufenden Jahr ist die bisher geplante EEG-Umlagesenkung in Deutschland eine vergleichsweise kostspielige Massnahme. Sie führt zwar für alle zu niedrigeren Strompreisen, kann aber nicht zielgerichtet soziale Ausgleiche schaffen und ökologische Lösungen anreizen. Mit der gleichen Summe könnte die deutsche Bundesregierung stattdessen andere Massnahmen ergreifen, die stärker für den Klimaschutz und gegen soziale Ungleichheit wirken.

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