H2Mare: Vier Institute des Helmholtz-Zentrums Hereon forschen an Erzeugung von grünem Wasserstoff und Folgeprodukten zur Speicherung auf hoher See

(PM) H2Mare ist eines von drei Wasserstoff-Leitprojekten, die vom deutschen Bundesministerium für Bildung und Forschung (Bmbf) gefördert werden. Bei H2Mare wird innerhalb von vier Jahren gemeinsam mit rund 32 Partnern aus Wissenschaft und Industrie die Erzeugung von grünem Wasserstoff und Folgeprodukten mit Offshore-Windkraft untersucht. Mit vier seiner Institute unterstützt das Helmholtz-Zentrum Hereon die Technologieentwicklung für eine nachhaltige und umweltfreundliche Energieproduktion.

Projekt Base.V: Intelligentes Stromnetz erlaubt Energiehandel mit Nachbarn – wirtschaftliche Anreize führen zu mehr Netzstabilität

(PM) Länger als ein halbes Jahr haben sieben Haushalte im bayerischen Dietfurt das Energiesystem der Zukunft simuliert. Im Projekt Base.V konnten sie zeigen, dass ein Stromhandel zwischen einzelnen Haushalten eine Lösung sein kann, um schwankende Energieerzeugung und einen steigenden Stromverbrauch in Einklang zu bringen, ohne die Netzstabilität und eine sichere Versorgung zu gefährden.

Elcom Terminmarktbericht vom 6.9.22: Stromfutures fallen nach Allzeithoch – 4. Quartal 2022 für die Schweiz auf 899.40 EUR/MWh

(Elcom) Die europäischen Stromfutures fielen in der vergangenen Woche von ihren am Freitag, dem 26. August, erreichten Allzeithochs. Die Hauptgründe für diesen Rückgang sind Gewinnmitnahmen, Diskussionen über Reformen des Strommarktdesigns, die vorzeitige Befüllung der Gasspeicher dank des guten LNG-Angebots und der Rückgang der TTF-Gaspreise im Laufe der Woche.

Von grünem Dampf bis Zero-Net-Fabriken: Dekarbonisierung im decarbXpo Forum

(Anzeige) Vom 20. bis zum 22. September findet in Düsseldorf die erste Messe rund um die Dekarbonisierung in Industrie und Gewerbe statt, die decarbXpo. Die kostenfreien Foren im Rahmen der Messe bieten ein einzigartiges Vortragsprogramm mit zahlreichen Innovationen und Startup-Präsentationen.

Eex Group Monatsreport August 2022: Europäischer Strom-Terminmarkt geht gegenüber August 2021 um 17 % zurück – niederländische Strom-Futures steigen um 166 % auf Rekordniveau

(PM) Die Eex Group hat ihre monatlichen Volumina für August veröffentlicht. Der europäische Strom-Spotmarkt erreichte im August ein Gesamtvolumen von 50.4 TWh, während die Intraday-Märkte um 13 % auf 10.7 TWh anstiegen. Am europäischen Strom-Terminmarkt der Eex wurden 259.1 TWh gehandelt, was einen Rückgang um 17 % gegenüber August 2021, aber einen Anstieg von 7 % gegenüber Juli 2022 bedeutet. Die Eex meldet Zuwächse bei italienischen (+28 %) und belgischen (+11 %) sowie bei niederländischen Strom-Futures (+166 %), wobei letztere einen neuen Monatsrekord erreichten.

Stresstest zum deutschen Stromsystem: Habeck hält AKW-Reserve für nötig – Bee hält dagegen und fordert mehr Erneuerbare

(ee-news.ch) Die vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz, Amprion, Tennet und Transnet BW haben die Ergebnisse des zweiten Netzstresstests (zweite Sonderanalyse Winter 22/23) vorgelegt. Sie hatten im Auftrag des deutschen Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz von Mitte Juli bis Anfang September 2022 in einer Sonderanalyse die Sicherheit des Stromnetzes für diesen Winter unter verschärften äusseren Bedingungen untersucht. Anlass dafür war, dass aufgrund der Dürre im Sommer, des Niedrigwassers in den Flüssen, des aktuellen Ausfalls rund der Hälfte der französischen Atomkraftwerke und der seit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine insgesamt angespannten Lage auf den Energiemärkten eine Reihe von Unsicherheitsfaktoren bestehen, die unter bestimmten Umständen zu einer Kumulation von Risiken führen.

Elcom Strom-Spotmarktbericht vom 6.9.22: Windstrom und überdurchschnittlich viel Solarstrom in Deutschland wirken preissenkend für ganz Europa

(Elcom) Neben der durchschnittlichen Winderzeugung und der überdurchschnittlichen Solarstromproduktion in Deutschland sanken die Spotpreise im Laufe der Woche in ganz Europa, wobei der grösste Rückgang in Deutschland zu verzeichnen war, wo der durchschnittliche Spotpreis bei 492.44 EUR/MWh lag, 15.95 % unter den Preisen der Vorwoche.

Romande Energie: Geringere Eigenproduktion geht ins Geld – rutscht im 1. Halbjahr in die roten Zahlen

(SDA) Der Umsatz von Romande Energie nahm im ersten Semester 2022 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 16 Prozent auf 347 Millionen Franken zu. Der Anstieg sei vor allem der Beteiligung am Pumpspeicherkraftwerk Hongrin-Léman und Beteiligungen an Wind- und Wasserkraftwerken in Frankreich zu verdanken sowie dem Verkauf von Strom-Terminkontrakten, teilte Romande Energie am Montag mit. Hier profitierte die Gesellschaft vom starken Anstieg der Strompreise.

Stahl Gerlafingen: Stromkosten in einem Monat so hoch wie normalerweise in einem Jahr

(SDA) Mit der Stahl Gerlafingen (SO) hat ein erster grosser Schweizer Stromverbraucher auf die massiven Preiserhöhungen wegen des drohenden Strommangels reagiert. Allein für den Oktober rechnet das Werk mit Kosten von rund 45 Millionen Franken. Das ist mehr als sonst in einem Jahr.

Conseil fédéral : Active le mécanisme de sauvetage et accorde un crédit-cadre à Axpo

(Conseil fédéral) En raison des fortes hausses de prix sur les marchés de l’énergie, Axpo Holding AG a déposé une demande de soutien temporaire en termes de liquidités auprès du Conseil fédéral. Le Conseil fédéral a décidé d’activer le mécanisme de sauvetage sur la base d’une ordonnance de nécessité et de mettre à la disposition d’Axpo un crédit-cadre d’un montant de 4 milliards de francs. Pour ce faire, le Conseil fédéral s’est appuyé sur les modalités inscrites dans la loi fédérale sur des aides financières subsidiaires destinées au sauvetage des entreprises électriques. Cette loi urgente est actuellement débattue au Parlement. Avec cette aide financière, le Conseil fédéral veut éviter qu’Axpo ne connaisse des problèmes de liquidités qui pourraient, dans le pire des cas, mettre en péril l’approvisionnement énergétique de la Suisse. (Text auf Deutsch >>)

Bundesrat: Aktiviert Rettungsschirm und gewährt Axpo einen Kreditrahmen

(Bundesrat) Aufgrund der extremen Preissteigerungen auf den Energiemärkten hat die Axpo Holding AG beim Bundesrat ein Gesuch um temporäre Liquiditätsunterstützung eingereicht. Der Bundesrat hat entschieden, gestützt auf eine Notverordnung den Rettungsschirm zu aktivieren und der Axpo einen Kreditrahmen im Umfang von 4 Milliarden Franken zur Verfügung zu stellen. Der Bundesrat hat sich dabei auf die Modalitäten abgestützt, die im dringlichen, vom Parlament aber noch nicht fertig beratenen Bundesgesetz für subsidiäre Finanzhilfen für Stromunternehmen enthalten sind. Mit der Unterstützung will der Bundesrat verhindern, dass die Axpo in Liquiditätsprobleme gerät, die im schlimmsten Fall die Energieversorgung der Schweiz gefährden könnten. (Text auf Deutsch >>)

Rohstoffe aus alten Akkus aufbereiten: Zsw reaktiviert Grafit und alle kritischen Metalle aus gebrauchten Lithium-Ionen-Batterien

(PM) Ein flächendeckendes Recycling von Lithium-Ionen-Batterien, vor allem aus Elektroautos, wird zukünftig nachhaltig die Versorgung mit kritischen Rohstoffen sicherstellen. Heutige Recyclingverfahren gewinnen nur einige Metalle zurück, Lithium geht dabei teilweise verloren, Grafit sogar vollständig. Ein neues Verfahren könnte dies nun ändern: Im Projekt Recyclemat hat das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (Zsw) einen Recyclingprozess entwickelt, durch den Aktivmaterialien aus gebrauchten Lithiumionenbatterien wiederaufbereitet und direkt in neuen Batterien eingesetzt werden können. Dies geschieht in relativ einfachen chemischen Prozessen.

Dena: Digitale Maschinen-Identitäten – Grundbaustein für ein automatisiertes und verlässliches Energiesystem

(Dena) Das Fehlen einheitlicher Identitäten für Erzeugungs- und Verbrauchsanlagen ist eine digitale Lücke in einer stark dezentral geprägten Energiewelt. Mit dem Ziel, die Basis für einen sicheren und souveränen Datenaustausch zu legen, nehmen Maschinen-Identitäten zukünftig eine immer wichtigere Rolle ein. Das erste Pilotprojekt des Future Energy Lab zeigt im Abschlussbericht, wie diese Lücke geschlossen werden kann.

OFEN: L’électricité consommée en Suisse en 2021 provenait à 80% des énergies renouvelables

(OFEN) En 2021, les énergies renouvelables représentaient environ 80% de la consommation finale d’électricité (mix des fournisseurs tiré du marquage de l’électricité) en Suisse (76% en 2020), à raison de 68% pour l’hydraulique et de 11% environ pour le photovoltaïque, l’énergie éolienne, la petite hydraulique et la biomasse. La part de l’énergie nucléaire s’élevait à près de 19% et celle des déchets et des agents énergétiques fossiles avoisinait 2%. (Text auf Deutsch >>)

BFE: 80 Prozent des Stroms aus Schweizer Steckdosen stammten 2021 aus erneuerbaren Energien

(BFE) 2021 stammte der Strom aus Schweizer Steckdosen zu rund 80% (2020: 76%) aus erneuerbaren Energien: Zu 68% aus (nicht geförderter) Wasserkraft und zu rund 11% aus Photovoltaik, Wind, Kleinwasserkraft und Biomasse. Knapp 19% stammten aus Kernenergie und gut 2% aus Abfällen und fossilen Energieträgern. (Texte en français >>)

Bund: Unterzeichnet Vertrag für acht mobile Gasturbinen

(BFE) Der Bundesrat stärkt mit verschiedenen Massnahmen die Energieversorgung der Schweiz. Neben der Wasserkraftreserve, die bereits im kommenden Winter bei Bedarf gezielt genutzt werden kann, gehören auch Reservekraftwerke dazu. Mitte August 2022 hat der Bundesrat sein Einverständnis für entsprechende Vertragsverhandlungen gegeben. Nun hat das UVEK den ersten Vertrag unterzeichnet. Der Bund beschafft damit bei der Firma GE Gas Power acht mobile Gasturbinen. (Texte en français >>)

Hotelverband Deutschland und Engie: Spannen bei Energieeffizienz und Klimaschutz in der Hotellerie zusammen

(ee-news.ch) Engie Deutschland und der Hotelverband Deutschland (Iha) starten ein Energieeffizienz- und Klimaschutznetzwerk für die Hotellerie. Es soll Hotelbetreibern eine speziell auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Plattform für den Austausch rund um die Themen Energieeffizienz, Energiebeschaffung und Nachhaltigkeit bieten und konkrete Optimierungsmöglichkeiten aufzeigen.

German Renewables Awards 2022: Bahnbrechende Projekte und schlaue Köpfe für die Energiewende prämiert

(PM) Von emissionsfreien Wasserstoffschiffen über Nahwärmekonzepte in modernen Wohnquartieren bis hin zu weltweit führender Klimaforschung – die Gewinner*innen des diesjährigen GermanRenewables Awards beeindrucken mit Innovationsstärke und Mut zu bahnbrechenden Ideen. Das Branchennetzwerk Erneuerbare Energien Hamburg (Eehh) vergab am 24. August im Altonaer Kaispeicher den German Renewables Award zum elften Mal in sechs Kategorien. Insgesamt bewarben sich 47 Unternehmen bzw. Personen um den Branchenpreis.

OFEN: La Confédération signe un contrat pour huit turbines à gaz mobiles

(OFEN)  Pour renforcer l’approvisionnement énergétique de la Suisse, le Conseil fédéral prend différentes mesures. Outre la réserve hydroélectrique, qui pourra être utilisée de manière ciblée dès l’hiver prochain en cas de besoin, des centrales de réserve sont également prévues. A la mi-août 2022, le Conseil fédéral a donné son accord pour que des négociations soient menées en vue de conclure des contrats dans ce domaine. Le DETEC vient de signer le premier contrat. La Confédération acquiert ainsi huit turbines à gaz mobiles auprès de l’entreprise GE Gas Power. (Text auf Deutsch >>)

Exportinitiative Energie: Brasilien schreibt PPAs für Energie aus Wind- und Solarenergieprojekten im Südosten des Landes aus

(©EE) Im südöstlich gelegenen Bundesstaat Minas Gerais in Brasilien hat der Energieversorger Companhia Energetica de Minas Gerais (Cemig) Abnahmeverträge (PPA) für Energie aus Wind- und Solarprojekten ausgeschrieben. Projekte mit einer Kapazität bis zu 300 MW können sich seit dem 17. August 2022 auf die Ausschreibung bewerben. Die Frist endet am 3. Oktober 2022.

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