Chance statt Depression: Erneuerbare Energien helfen ehemaligen Kohleregionen auf die Beine

(BEE) „Erneuerbare Energien können und werden eine wichtige Rolle bei einem erfolgreichen Strukturwandel spielen“, sagte Jan Hinrich Glahr, Vorstand im deutschen Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) anlässlich der 1. Lausitz-Konferenz in Schwarze Pumpe. „Klimaschutz, Kohleausstieg und Erneuerbare-Energien-Ausbau müssen zusammen gedacht und vorangebracht werden.“

Batteriezellen made in Europe: Vertreter aus neun EU-Ländern beschliessen zweites Projekt zur Batteriezellfertigung

(ee-news.ch) Neun europäische Staaten haben am 4. September in Berlin das Arbeitsprogramm für einen zweiten europäischen Batterieverbund beschlossen. Bei einem europäischen Workshop am 4. September zur Batteriezellfertigung im deutschen Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) trafen sich Vertreter von Regierungen und rund 30 Unternehmen aus Frankreich, Polen, Italien, Finnland, Belgien, Schweden, der Slowakei, Spanien und Deutschland.

E-Mobilität: Nur wer Ökostrom lädt, fährt wirklich emissionsfrei – Automobilhersteller polieren Klimabilanz auf

(PM) Ab 2020 gelten für die Autoindustrie strengere CO2-Emissionsgrenzewerte für ihre Fahrzeugflotte. Um sie einhalten zu können, setzen die Hersteller auf Plug-in-Hybride und Elektroautos. Das ist auch bei der in dieser Woche beginnenden IAA in Frankfurt wieder deutlich sichtbar. Elektrisch betriebene Fahrten werden in der Klimabilanz der Autohersteller pauschal mit Null Gramm CO2 festgesetzt – gelten also rechnerisch als klimaneutral.

Aventron: Verzeichnet deutliche Umsatz- und Ergebnis-Steigerungen zum Halbjahr 2019 – Ausbauziel 2020 in Griffnähe

(PM) Aventron hat im ersten Halbjahr 2019 490 Mio. kWh erneuerbaren Strom produziert und dabei einen Gewinn von 8.5 Mio. Franken erwirtschaftet. Umsatz und EBIT haben sich gegenüber dem Vorjahr um rund 17 bzw. 23 Prozent verbessert.

EEX und Powernext: Wollen Stromtermin- und Gasmärkte unter einer Börsenlizenz bündeln

(ee-news.ch) Die European Energy Exchange (EEX) beabsichtigt, vorbehaltlich der erforderlichen Genehmigungen, die Aktivitäten der Powernext zum 1. Januar 2020 in die EEX zu integrieren. Durch die Integration der Powernext in die EEX wird die Börse alle Produkte auf einem einzigen Marktplatz anbieten. Dadurch soll die Zulassung neuer Teilnehmer vereinfacht werden. Die Handelsteilnehmer hätten somit zukünftig ein erweitertes Portfolio zum Handel an der EEX zur Verfügung, darunter Erdgas, Strom und Emissionsrechte.

Sonnen: Errichtet grösstes virtuelles Heimspeicher-Kraftwerk für Mietwohnungen in den USA

(PM) Die neue Wohnsiedlung „Soleil Lofts“, die Ende 2020 fertig bezogen werden soll, besteht aus mehr als 600 energieeffizienten Mietwohnungen, die in Herriman, einem Vorort von Salt Lake City im Bundesstaat Utah entstehen. Einziger Energieträger ist elektrischer Strom, den die Wohnungen überwiegend selbst mit Photovoltaikanlagen erzeugen. Da jede einzelne Wohnung über eine Sonnen-Batterie verfügt, lässt sich die Energie auch speichern und so an den Verbrauch anpassen.

Öko-Institut und Hochschule Pforzheim: 8 Empfehlungen für eine lange Lebensdauer von elektronischen Produkten

(PM) Produkte länger zu nutzen, entlastet Umwelt und Klima. Das Öko-Institut hat in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Verbraucherforschung und nachhaltigen Konsum (vunk) der Hochschule Pforzheim acht Punkte für eine nachhaltige Produktpolitik erarbeitet. Sie sollen dazu beitragen, die Lebensdauer für Elektro- und Elektronikprodukte zu verlängern.

Eon: Kündigt Squeeze-out der verbleibenden Innogy-Aktionäre an

(ee-news.ch) Eon will unmittelbar nach Freigabe durch die EU-Kommission für die Übernahme der von RWE und von anderen Aktionären im Rahmen des freiwilligen Übernahmeangebots erworbenen Innogy-Aktien Innogy voll in den Eon-Konzern integrieren. Dies soll durch eine Verschmelzung der Innogy SE auf die Eon Verwaltungs SE unter Ausschluss der verbliebenen Minderheitsaktionäre der Innogy SE erfolgen.

SES-Fachtagung 2019: Fossil Phaseout Congress – #FPC2019 – jetzt anmelden!

(Anzeige) 80% des Weltenergiebedarfs werden mit Öl, Gas und Kohle gedeckt. Die diesbezüglichen Probleme sind bekannt: Fossile Energien zerstören die Umwelt und sie haben ein Ablaufdatum. Auch in der Schweiz beruht die Energieversorgung zu 65% auf fossilen Energieträgern. Diskutieren Sie am 30. September am „Fossil Phaseout Congress“ der SES in Zürich mit, wie wir die Dekarbonisierung der Energiesysteme und der Gesellschaft und damit die internationalen Klimaziele erreichen!

Abfallwirtschaft: Will Treibhausgase aus Deponien erheblich senken und Klimaschutzziele unterschreiten

(ee-news.ch) Die deutschen Deponiebetreiber verpflichten sich dazu, die Treibhausgasemissionen aus Deponien deutlich abzusenken. Bis zum Jahr 2027 soll der Austritt des klimaschädlichen Methans schrittweise um eine Million Tonnen CO2-Äquivalente gemindert werden. Deponiegase werden in Deutschland in der Regel zur nachhaltigen Energiegewinnung genutzt. Dies soll nun intensiviert werden.

Exportinitiative: Korea plant neue Massnahmen zur Stärkung der Energieeffizienz

(©EEE) Die koreanische Regierung hat Pläne vorgestellt, bis 2030 den Energieverbrauch des Landes um 14 Prozent zu senken. Um die Verringerung zu erreichen, sieht das Ministerium für Handel, Industrie und Energie laut eines Berichts der koreanischen Presseagentur Yonhap, die Verbesserung der Energieeffizienz von lokalen Fabriken und Gebäuden sowie von Automobilen vor.

Naturstrom: Schliesst erste PPAs mit Altanlagen für das Post-EEG-Zeitalter ab

(PM) Ende 2020 steht die Energiewende in Deutschland vor einem Umbruch, denn zum Jahreswechsel fallen Windenergieanlagen mit einer Leistung von rund 4000 Megawatt aus dem EEG. Die Naturstrom AG hat die ersten Verträge mit solchen Altanlagen geschlossen, um deren Weiterbetrieb ohne EEG-Vergütung zu sichern und die Strommengen an die eigenen Ökostromkunden zu liefern. Weitere Kontrakte sollen zügig folgen.

Umweltinitiativen fordern: Nach erneuten Schäden im AKW Neckarwestheim muss auch AKW Lingen 2 sofort abgeschaltet werden!

(BBU) Im AKW Neckarwestheim wurden laut Pressemeldungen vom 3. und 4. September 2019 bei der diesjährigen Revision erneut Risse in den Rohren des Dampferzeugersystems entdeckt. Laut Aussage des Landesumweltministeriums in Baden-Württemberg wurden „sicherheitstechnisch relevante rissartige Schwächungen ... an 191 Rohren gemessen“. Die Anzahl der von Rissen betroffenen Rohre hat sich im Laufe des letzten Betriebsjahres somit annähernd verdoppelt!

Energiesprong Deutschland: Startet Accelerator-Programm für serielle Sanierungslösungen - Bewerbungsfrist endet am 8. November

(dena) Die Initiative Energiesprong Deutschland, koordiniert von der Deutschen Energie-Agentur (dena), startet ein Programm, das die Entwicklung serieller Sanierungslösungen beschleunigen soll. Ziel dieses Accelerator-Programms ist es, bestehende Ansätze zu leistungsstarken, skalierbaren und kostengünstigen Lösungen weiterzuentwickeln. So soll die steigende Nachfrage von Wohnungsunternehmen bedient werden, die dringend neue, industrielle Sanierungslösungen suchen.

Energy Nest und Eni: Bauen gemeinsam erste auf Beton basierende thermische Batterie in Sizilien

(ee-news.ch) Das norwegische Unternehmen Energy Nest, das von dem Hamburger Christian Thiel geleitet wird, hat eine auf Beton basierende thermische Batterie entwickelt. In Zusammenarbeit mit dem italienischen Energiekonzern Eni entsteht jetzt auf Sizilien ein solcher thermischer Speicher. Eni lässt sich als erster Energiekonzern darauf ein, den neuartigen Energiespeicher von Energy Nest in einer industriellen Produktionsstätte zu nutzen.

EnAW: Hat mit Zielvereinbarungen die Klimaziele deutlich erfüllt

(PM) Die Energie-Agentur der Wirtschaft (EnAW) präsentiert ihre Leistungsbilanz 2018. Die rund 4000 Unternehmen mit Zielvereinbarung senken ihre CO2-Emissionen und ihren Energieverbrauch kontinuierlich. Ende 2018 lag die CO2-Intensität bei 88.3 Prozent und die Energieeffizienz bei 109.9 Prozent. Die Wirtschaft erfüllt ihre Klimaziele deutlich. Das zeigt, dass Zielvereinbarungen Dynamik in den Klimaschutz bringen.

Le DETEC: Octroie une nouvelle autorisation de forage dans les domaines d’implantation potentiels pour un dépôt en couches géologiques profondes

(DETEC) Département fédéral de l’environnement, des transports, de l’énergie et de la communication (DETEC) a octroyé une nouvelle autorisation de forage. Les forages permettent à la Société coopérative nationale pour le stockage des déchets radioactifs (Nagra) d’analyser de manière approfondie les domaines d’implantation potentiels pour un dépôt en couches géologiques profondes. Cette autorisation concerne un forage dans le domaine d’implantation de Zurich nord-est. (Text auf Deutsch >>)

UVEK: Erteilt eine weitere Bewilligung für Sondierbohrungen in den potenziellen Standortgebieten für geologische Tiefenlager

(UVEK) Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) hat am 29. August 2019 eine weitere Sondierbohrung bewilligt. Mit den Sondierbohrungen will die Nationale Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle (Nagra) die potenziellen Standortgebiete für geologische Tiefenlager genauer untersuchen. Die Bewilligung betrifft eine Sondierbohrung im Standortgebiet Zürich Nordost. (Article en français >>)

Marktmonitor 2030: Corporate Green PPAs sind wichtiges Geschäftsmodell im zukünftigen Strommarkt

(dena) Langfristige Lieferverträge für grünen Strom (Corporate Green Power Purchase Agreements – PPAs) können einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, den Anteil der erneuerbaren Energien am Stromverbrauch wie von der deutschen Bundesregierung geplant bis 2030 auf 65 Prozent auszubauen. Dies ergab eine breit angelegte dena-Umfrage unter allen relevanten Marktakteuren.

Swisscleantech: CO2-Gesetzt – damit die Schweiz klimaneutral wird, muss der Ständerat mehr tun 

(PM) Swisscleantech begrüsst, dass die Umweltkommission des Ständerats den Klimaschutz im CO2-Gesetz an ein paar Stellen stärken will. Damit die Schweiz bis 2050 klimaneutral wird, braucht es aber ein ambitionierteres Vorgehen. Zentral ist ein griffiges Inlandziel: Bis 2030 müssen die CO2-Emissionen in der Schweiz um mindestens 45% reduziert werden.

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