79 Prozent der energiebedingten Treibhausgase können direkt von den Firmen beeinflusst werden. Um dieses Potenzial besser nutzen zu können, fordern die Unternehmen Nachbesserungen am Klimapaket.

Klimapaket: 2300 Unternehmen fordern Nachbesserungen und schlagen 50 Euro pro Tonne CO2 als Mindestpreis vor

(ee-news.ch) Am 29. November stimmt der deutsche Bundesrat abschliessend über das Klimapaket ab. Aus diesem Anlass haben sich zahlreiche Unternehmen gegen die Klimapläne der deutschen Bundesregierung positioniert und eine Forderung für ein leistungsfähigeres Klimapaket veröffentlicht. Auch die Stadtwerke Schwäbisch Hall sind Erstunterzeichner der Unternehmenserklärung.


In der schriftlichen Erklärung wird das ausgearbeitete Klimapaket der deutschen Regierung kritisiert. Mit den Eckpunkten aus dem Klima-Papier könne Deutschland die Pariser Klimaziele nicht annähernd erreichen. Ausserdem fehlten die Impulse für die deutsche Wirtschaft, um auf den Märkten der Zukunft bestehen zu können.

50 Euro pro Tonne CO2 als Mindestpreis gefordert
Deshalb fordern die Unternehmen, dass die Politik das Paket nachbessert. 79 Prozent der energiebedingten Treibhausgase können direkt von den Firmen beeinflusst werden. Ausserdem warten bei vielen Unternehmen Innovationen auf Anreize seitens der Regierung, um die Technologien und Produkte auf den Markt bringen zu können. Mit ihrer Unterschrift schlagen die Stadtwerke Schwäbisch Hall und die teilnehmenden Firmen unter anderem vor, mit einem Mindestpreis von 50 Euro pro Tonne CO2 zu starten. Betroffen sollen davon die Sektoren Verkehr, Energie, Gebäude sowie die energieintensive Industrie sein. Ausserdem soll der Mindestpreis für alle fossilen Energieträger als Inputbesteuerung beziehungsweise beim Grenzübergang erhoben werden. Die geforderten Nachbesserungen seien schnell und einfach umsetzbar.

Aufruf an die deutsche Bundesregierung >>

Liste der unterzeichnenden Unternehmen >>

Text: ee-news.ch, Quelle: Stadtwerke Schwäbisch Hall

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