Belgrad ist Teil der Green-Cities-Initiative und hat sich verpflichtet, die CO2-Emissionen um rund 500‘000 Tonnen pro Jahr zu senken. Insgesamt sollen die serbischen Kohlendioxidemissionen bis 2030 um 40 Prozent reduziert werden.

Exportinitiative: Serbische Regierung beschliesst Bezuschussung für energieeffiziente Gebäudesanierungen in Belgrad

(©EEE) Belgrads Bürgermeister hat Massnahmen zur Verbesserung der Fernwärmestrategie und ein Förderprogramm für energieeffiziente Gebäudesanierung angekündigt. Die Umsetzung soll im Jahr 2020 eingeführt werden. Bürgermeister Radojičić bezeichnet das Vorhaben als höchste Priorität, um den Energieverbrauch zu senken. Die meisten Häuser in Belgrad wurden in den 1950er und 1960er-Jahren gebaut und haben einen veralteten Stand in Bezug auf Energieeffizienz.


Mit einer Aufklärungskampagne will die Stadtverwaltung Bürger für dieses Thema sensibilisieren, sodass Privateigentümer eine Sanierung anstreben. Zusätzlicher Anreiz ist die angebotene Subventionierung der Massnahmen von bis zu 90 Prozent. Belgrad ist Teil der Green-Cities-Initiative der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung und hat sich in diesem Rahmen dazu verpflichtet, die CO2-Emissionen um rund 500‘000 Tonnen pro Jahr zu senken. Insgesamt sollen die serbischen Kohlendioxidemissionen bis 2030 um 40 Prozent reduziert werden.

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AHK-Zielmarktanalyse 2019: Serbien und Montenegro – Energieeffizienz in Gebäuden >>

©Text: Deutsche Exportinitiative Erneuerbare Energien (EEE)

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