Die Kita St. Gerburgis hat mit den Kindern bereits vor und während der schwierigen Pandemiezeit das Thema Klimaschutz verfolgt – und integriert dies auch mit zukünftigen Planungen beständig in ihre Einrichtung. ©Bild: Energieagentur NRW

Energieagentur Nordrhein-Westfalen: Zeichnet Kindertagesstätte St.Gerburgis in Nottuln als Klima-Kita aus

(PM) Die Kindertagesstätte (Kita) St. Gerburgis in Nottuln in Nordrhein-Westfalen hat die richtigen Weichen gestellt: Die Erzieherinnen entwickelten gemeinsam mit den Kindern ein Bewusstsein für den Klimaschutz und haben sich auf den Weg zur Klima-Kita gemacht. Im Rahmen des Projektes Klima-Kita der Energieagentur Nordrhein-Westfalen (NRW) haben die Kinder das Thema für sich entdeckt und spielerisch viel darüber gelernt.


Durch kindgerechte Bildung zum Thema Klima können bereits für Kita-Kinder Ursachen, Prozesse und Auswirkungen des Klimawandels erfahrbar und die Bedeutung von Klimaschutz anschaulich gemacht werden. Die aktuelle Corona-Pandemie macht zudem gerade besonders deutlich, dass es auf das Verhalten jedes Einzelnen ankommt und dass dieses eine grosse Wirkung auf das weltweite Geschehen hat. Für die erfolgreiche Umsetzung des Projektes wurde die Kita St. Gerburgis jetzt von der Energieagentur NRW und dem NRW-Wirtschaftsministerium ausgezeichnet. Sie ist damit eine weitere Einrichtung aus dem Münsterland, die zur Klima-Kita NRW ernannt wurde. Der Kita wurde eine Urkunde und eine Plakette für die Aussenfassade übergeben, natürlich unter Einhaltung der gegebenen Abstands- und Hygieneregeln.

Wertschätzend mit der Natur und ihren Ressourcen umgehen
Die Kita St. Gerburgis hat mit den Kindern bereits vor und während der schwierigen Pandemiezeit das Thema Klimaschutz verfolgt – und integriert dies auch mit zukünftigen Planungen beständig in ihre Einrichtung. Mit dem Projekt ‚Nachhaltig stark – bewusster Umgang mit der Welt von heute für die Welt von morgen‘ wird den Kindern vermittelt, wertschätzend mit der Natur und ihren Ressourcen umzugehen. Eine gesunde und nachhaltige Ernährung, ein nachhaltiger Umgang mit Müll und Abfällen, die Weiterverwertung von Materialien und Gegenständen, ein wertschätzender Umgang mit der Tier- und Pflanzenwelt und ein nachhaltiger Umgang mit naturgegeben Ressourcen sind zu Grundpfeilern in der Kita geworden. Diese gehören fest zum Kindergartenalltag. So wird die Kita regelmässig von einem Biobauernhof in der Region versorgt und es wurden zwei neue Hochbeete aufgebaut. Zudem wurde eine Tauschbörse initiiert, den Kindern wurden in Form von kleinen Alltagsexperimenten die Themen Energiegewinnung und Wasserkraft nähergebracht und vieles mehr. Weitere Projekte sind schon geplant.

Für die vielfältigen Aktivitäten konnten auch die Eltern begeistert werden. Durch die aktive Beteiligung und eine transparente Informationsweitergabe konnten sie viele Ideen und Anregungen für zu Hause mitnehmen. „Es sind vor allem die kleinen Dinge im Alltag, die dazu beitragen, unsere Umwelt nachhaltig mitgestalten zu können, um sie so auch für die nachfolgenden Generationen so lebenswert zu halten, wie wir sie aktuell vorfinden. Daher war unser Ergebnis: Jeder kann etwas tun, egal wie alt, egal wie gross“, erklärt Christine Hullerum, Leiterin des Familienzentrums.

Klima-Kita NRW
Kitas, die sich ebenfalls um die Auszeichnung als Klima-Kita NRW bewerben möchten, können ihre Bewerbung noch bis zum 31. Oktober 2021 einreichen. Seit Sommer 2019 haben sich 182 Kitas für das Projekt Klima-Kita NRW angemeldet, die Kita St. Gerburgis ist die siebzehnte Kita, die ausgezeichnet wird, und bereits die neunte aus dem Münsterland.

Text: Energieagentur NRW

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