Die neuen Regelungen sollen laut Jochen Homann, Präsident der deutschen Bundesnetzagentur, die notwendigen Rahmenbedingungen für einen zügigen Markthochlauf für Wasserstoff schaffen.

Deutsche Bundesnetzagentur: Übernimmt Aufgaben bei der Regulierung von Wasserstoffnetzen

(PM) Die deutsche Bundesnetzagentur übernimmt mit dem Ende Juli in Kraft getretenen Energiewirtschaftsgesetz neue Aufgaben im Bereich der Regulierung von Wasserstoffinfrastrukturen. Die Betreiber von Wasserstoffnetzen haben von nun an die Möglichkeit, sich durch Abgabe einer sogenannten ‚Opt-in-Erklärung‘ regulieren zu lassen. Betreiber von Wasserstoffspeicheranlagen können ebenfalls erklären, dass der Zugang zu ihren Anlagen entsprechend den Regelungen des Energiewirtschaftsgesetzes erfolgen soll.


Ein jährlicher Plan-Ist-Kostenabgleich durch die deutsche Bundesnetzagentur soll eine stabile und zukunftssichere Finanzierung der regulierten Wasserstoffinfrastruktur sicherstellen. Die Bedingungen und Methoden zur Ermittlung der Kosten und Entgelte bleiben einer Verordnung durch die deutsche Bundesregierung vorbehalten.

Bedarfsprüfung einzelner Infrastrukturvorhaben
Die Neuregelung sieht eine Ad-hoc-Bedarfsprüfung der einzelnen Infrastrukturvorhaben durch die Bundesnetzagentur vor, die eine rasche, transparente und verbindliche Bestätigung der geplanten Projekte ermöglicht. Dies soll der erwarteten Dynamik des Infrastrukturaufbaus und des Wasserstoff-Markthochlaufs Rechnung tragen.

Weitere Informationen >>

Text: Deutsche Bundesnetzagentur (BNetzA)

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1 Kommentare

Max Blatter

Wasserstoffnetze? Sollte es also tatsächlich in die Richtung gehen, dass wir künftig parallel sowohl ein Wasserstoff- als auch ein Methannetz haben?
Nun ja, wenn das finanzierbar ist, wäre es das energietechnische Paradies auf Erden!

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