Beat Huber wurde von der UBS Clean Energy Infrastructure KGK als Ersatz von Roland Leuenberger vorgeschlagen, der Anfang April 2020 zum neuen CEO der Repower gewählt wurde und aus dem Verwaltungsrat austrat.

Repower: Wählt Beat Huber neu in den Verwaltungsrat

(PM) An der 116. ordentlichen Generalversammlung der Repower AG sind der Jahresbericht, die Jahresrechnung und die Konzernrechnung 2019 genehmigt worden. Neu in den Verwaltungsrat gewählt wurde Beat Huber. Die Aktionärinnen und Aktionäre beschlossen die Ausschüttung einer Dividende zulasten der Reserven der Kapitaleinlagen.


Aufgrund der ausserordentlichen Lage im Zusammenhang mit dem Coronavirus fand die ordentliche Generalversammlung 2020 am 20. Mai gestützt auf die COVID-19-Verordnung 2 des Bundesrats unter Ausschluss einer physischen Teilnahme von Aktionärinnen und Aktionären statt. Die Vertretung der Stimmen der Aktionärinnen und Aktionäre erfolgte durch den unabhängigen Stimmrechtsvertreter.

Gewinn von CHF 50 Mio.
Repower erwirtschaftete 2019 einen EBIT von 65.2 Millionen Franken, der Gewinn belief sich auf 50 Millionen Franken (die detaillierten Jahresergebnisse wurden am 7. April 2020 publiziert). Die Generalversammlung der Repower AG hat die Jahresrechnung und die Konzernrechnung genehmigt.

Verwaltungsrat
Dr. Monika Krüsi, Peter Eugster, Dr. Urs Rengel, Dr. Martin Schmid, Claudio Lardi und Hansueli Sallenbach wurden als Mitglieder des Verwaltungsrates bestätigt. Als neues Mitglied des Verwaltungsrates wählte die Generalversammlung Beat Huber. Der Energiespezialist wurde von der UBS Clean Energy Infrastructure KGK als Ersatz von Roland Leuenberger vorgeschlagen. Roland Leuenberger ist Anfang April 2020 zum neuen CEO der Repower gewählt worden und hat danach seinen Rücktritt aus dem Verwaltungsrat erklärt. Weiter wählte die Generalversammlung erneut Ernst & Young AG, Zürich, als Revisionsstelle für die Amtsdauer von einem Jahr.

2020 Unternehmensergebnis unter 2019 erwartet
Repower hat im Geschäftsjahr 2019 ein respektables Ergebnis erzielt, wie Verwaltungsratspräsidentin Monika Krüsi in ihrer Rede festhielt. Dies insbesondere vor dem Hintergrund der sinkenden Energiepreise und des ungünstigen EUR/CHF-Wechselkurses. «Wir konnten die Marktbewegungen gut antizipieren und unser Fokus auf die Profitabilität trägt Früchte.» Besonders erfreulich seien die Ergebnisse der Anlagebewirtschaftung und des Handelsgeschäftes ausgefallen. Hervorzuheben seien ausserdem die Leistungen von Repower Italien, das den höchsten EBIT der bisherigen Firmengeschichte erwirtschaftet habe. Weil sich die Energiepreise auf einem tiefen Niveau bewegen und sich die Folgen der Corona-Krise noch nicht abschätzen lassen, erwartet die Verwaltungsratspräsidentin von Repower für das Jahr 2020 ein Unternehmensergebnis unter Vorjahr. «Repower kann zwar auch im nächsten Jahr mit einem Wachstum rechnen, muss aber sicher weiter an der Profitabilität arbeiten.»

Ergebnisverwendung
Repower verfügt über eine starke Kapitalstruktur und Liquidität. Nach einigen schwierigen Jahren ohne Dividendenzahlung sollten auch die Aktionärinnen und Aktionäre am guten operativen Jahresergebnis beteiligt werden. Der Verwaltungsrat beantragte der Generalversammlung aus diesem Grund die Ausschüttung von 2.50 Franken je Namensaktie zulasten der Reserven aus den Kapitaleinlagen. Die Ergebnisverwendung wurde durch die Generalversammlung genehmigt.

An der 116. Generalversammlung in Klosters waren 6'727'330 der insgesamt 7’390’968 Aktienstimmen vertreten.

Text: Repower

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