12. Jul 2018

Die Schweizer wollen einen eigenen Beitrag zum Klimaschutz leisten, wünschen sich dabei allerdings staatliche Unterstützung. ©Bild: Stiebel Eltron

Energie-Trendmonitor: 63 Prozent der Schweizer wollen Klimaschutz selbst in die Hand nehmen

(PM) Die Schweizerinnen und Schweizer wollen in puncto Klimaschutz nichts dem Zufall überlassen und übernehmen gerne selbst Verantwortung für eine erfolgreiche Energiewende. 63 Prozent wollen deshalb auf klimafreundliche Heiztechnik umsteigen. 65 Prozent sind überzeugt, mehr staatliche Förderung für die Umrüstung würde denAusstoss von Treibhausgasen am schnellsten senken.


Das sind Ergebnisse der Umfrage Energie-Trendmonitor 2018 in der Schweiz, für die im Auftrag von Stiebel Eltron 1’000 Einwohner bevölkerungsrepräsentativ befragt wurden.

Stärkere Förderung erwünscht
„Wie unsere Umfrage zeigt, wollen wir Schweizer einen eigenen Beitrag zum Klimaschutz leisten“, sagt Paul Stalder, Geschäftsführer Stiebel Eltron Schweiz. „Die Befragten wünschen sich dabei allerdings staatliche Unterstützung: 66 Prozent der Befragten sagen, die Regierung solle den Umstieg im Wärmebereich stärker fördern – beispielsweise auf klimafreundliche Wärmepumpentechnologie.“

Schweizer Klimaschutz 2030
Nach dem Klimaübereinkommen von Paris überarbeitet auch die Bundesregierung aktuell ihren Fahrplan zum Klimaschutz ab 2020. Die Massnahmen sind im CO2-Gesetz zusammengefasst. Oberstes Ziel ist es, bis 2030 die Treibhausgasemissionen gegenüber 1990 um die Hälfte zu senken. Für den Gebäudebereich – den zweitgrössten Verursacher von CO2 hierzulande – ist dabei eine deutliche Erhöhung der CO2-Abgabe vorgesehen. Der Bundesrat möchte den maximalen Satz von 120 Franken auf 210 Franken pro Tonne CO2 anheben. Indem fossile Brennstoffe verteuert werden, sollen Anreize für sparsamen Verbrauch sowie den Umstieg auf saubere Energieträger gesetzt werden.

Verursacher zur Kasse bitten
„Mit einer CO2-Abgabe werden die Verursacher klimaschädlicher Emissionen zur Kasse gebeten“, erklärt Paul Stalder. „Die Verbraucher in der Schweiz stehen mehrheitlich hinter diesem Prinzip: 68 Prozent der von uns Befragten halten beispielsweise die Erhöhung der CO2-Abgabe für wichtig, um die Energiewende voranzubringen.” Gleichzeitig sehen die Schweizerinnen und Schweizer in der Anwendung des Verursacherprinzips eine wirksame Massnahme, mit der die Klimaziele am schnellsten erreicht werden (68 Prozent).

Manchen Beobachtern geht eine Verteuerung des CO2-Ausstosses allerdings nicht weit genug. Vorbild ist dabei Schweden, das sich zum Ziel gesetzt hat, eine der ersten fossil-freien Nationen zu werden und ab 2045 die CO2-Neutralität anstrebt.

Text: Stiebel Eltron

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