Neu leitet Kaspar Schuler, früherer Geschäftsleiter und bisheriger Bereichsleiter Klima und Energie bei Greenpeace Schweiz, die operativen Geschicke der Allianz Atomausstieg. ©Bild: Greenpeace Schweiz

Allianz Atomausstieg: Kaspar Schuler neuer Geschäftsleiter

(PM) Per 1. Oktober 2014 kommt es zu einem Wechsel in der Geschäftsstelle der Allianz Atomausstieg. Kaspar Schuler, früherer Geschäftsleiter und bisheriger Bereichsleiter Klima und Energie bei Greenpeace Schweiz, leitet neu die Geschäftsstelle. Die Allianz Atomausstieg gewinnt einen begeisterten Kommunikator.


Graziella Regazzoni (Greenpeace Schweiz) hat in ihrer Funktion als Leiterin der Geschäftsstelle während den letzten sieben Jahren die Allianz Atomausstieg aufgebaut und dahin geführt, wo sie heute steht: 38 Mitgliedorganisationen  – darunter Schweizer Parteien sowie die wichtigsten Umwelt- und Anti-Atom-Organisationen – bündeln ihre Kräfte mit dem Ziel, den Atomausstieg der Schweiz zu beschleunigen und gesetzlich zu verankern. Per 1. Oktober 2014 übernimmt Graziella Regazzoni bei Greenpeace Schweiz die Projektleitung Energiewende und gibt deshalb die Leitung der Geschäftsstelle ab.

Profunder Kenner der Schweizer Energiepolitik
Neu leitet Kaspar Schuler, früherer Geschäftsleiter und bisheriger Bereichsleiter Klima und Energie bei Greenpeace Schweiz, die operativen Geschicke der Allianz Atomausstieg. Der Kaufmann und Journalist führte in den achtziger Jahren neben publizistischer Arbeit den Bündner Umweltdachverband, war Mitinitiant der Alpeninitiative und Vizepräsident des WWF Schweiz, bevor er 2001 bei Greenpeace Schweiz die Geschäftsleitung übernahm. Mit Kaspar Schuler gewinnt die Allianz Atomausstieg einen begeisterten Kommunikator, der ihre Kernanliegen vorantreiben und der Allianz ein Gesicht geben wird.

Die Forderungen der Allianz Atomausstieg
Der jüngste Kompromissvorschlag der nationalrätlichen Energiekommission für den Umgang mit den alten Schweizer AKW zeigt, dass die Schweiz noch weit von einem tatsächlichen Atomausstieg mit verbindlich festgelegten Abschaltterminen entfernt ist. Mit dem «Langzeitbetriebskonzept» erhalten die Schweizer AKW faktisch einen Freipass für den Endlosbetrieb.

Die Allianz Atomausstieg fordert neben dem Neubauverbot von Atomkraftwerken in der Schweiz:

  • eine Laufzeitbeschränkung für die bestehenden AKW auf 40 Jahre. Damit müssen die AKW Mühleberg, Beznau I und II sofort vom Netz.
  • klare Kriterien für Sicherheitsanforderungen bis zum Betriebsende.
  • eine verbindliche Investitionsplanung für Sicherheit bis zum Betriebsende. Sicherheit geht vor Wirtschaftlichkeit.
  • eine starke, unabhängige und kritische Kommission für nukleare Sicherheit KNS, welche der Atomaufsicht ENSI auf die Finger schaut.

Text: Allianz Atomausstieg

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