Insgesamt waren 38 Gebote mit einem Volumen von 90‘456 kW erfolgreich. Der durchschnittliche, mengengewichtete Zuschlagswert beträgt 13.99 ct/kWh und ist gegenüber der Vorrunde im November 2019 (12.47 ct/kWh) gestiegen.

Ausschreibung für Biomasseanlagen: Trotz hoher Gebotsmenge deutlich unterzeichnet – durchschnittlicher Zuschlagswert bei 13.99 ct/kWh

(PM) Die deutsche Bundesnetzagentur hat die Ergebnisse für die Gebote von Biomasseanlagen zum Gebotstermin 1. April 2020 veröffentlicht. Zum Gebotstermin wurde ein Volumen von 167‘770 kW ausgeschrieben. Es wurden 41 Gebote mit einem Volumen von 92‘486 kW eingereicht. Diese Runde war erneut deutlich unterzeichnet, allerdings wurde die höchste gebotene Menge seit Einführung der Biomasseausschreibungen im Jahr 2017 erreicht.


Insgesamt waren 38 Gebote mit einem Volumen von 90‘456 kW erfolgreich, darunter befanden sich fünf Neuanlagen. Die ermittelten Zuschlagswerte liegen zwischen 10.28 ct/kWh und 16.40 ct/kWh. Der durchschnittliche, mengengewichtete Zuschlagswert beträgt 13.99 ct/kWh und ist gegenüber der Vorrunde im November 2019 (12.47 ct/kWh) gestiegen.

Besonderes Vorgehen aufgrund von Corona
Aufgrund der Corona-Pandemie wird entgegen dem üblichen Vorgehen die Zuschlagsentscheidung für Neuanlagen zunächst nicht im Internet bekanntgegeben. Zugunsten der erfolgreichen Bieter beginnen damit wichtige Fristen nicht zu laufen. Nach Beruhigung der Lage wird die Bekanntgabe nachgeholt. Die Zuschläge von Bestandsanlagen werden wie gewohnt veröffentlicht. Die Veröffentlichungen der aktualisierten Gebotsrundenstatistiken werden in Kürze erfolgen.

Der nächste Ausschreibungstermin für Biomasseanlagen ist am 1. November 2020.
Zuschläge für Bestandsanlagen >>

Weitere Informationen zu Ausschreibungen während der Corona-Pandemie >>

Ausschreibungen für Biomasseanlagen >>

Text: Deutsche Bundesnetzagentur (BNetzA)

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