Die anstehende Detailplanung und die nachfolgende Bauphase sollen rund zwei Jahre in Anspruch nehmen. 2022 sollen dann die ersten Kunden mit Wärme aus dem Abwasser der ARA Worblental versorgt werden können.

Wärmeverbund ARA Worblental: Wenn Abwasser die Stube heizt

(ee-news.ch) Die EBL will gemeinsam mit dem Gemeindeverband ARA Worblental eine innovative Fernwärmeversorgung realisieren. Geheizt werden soll hier künftig mit der Abwärme, die aus dem Reinigungsprozess der ARA stammt. Versorgt werden sollen Kunden in Teilgebieten der Gemeinden Ittigen, Zollikofen sowie dem Berner Stadtteil Felsenau. 5900 Tonnen CO2 sollen eingespart – in der ersten Etappe.


Nach der Projektentwicklung hat der Verwaltungsrat der EBL (Genossenschaft Elektra Baselland) am 19. Februar 2020 beschlossen, gemeinsam mit dem Gemeindeverband ARA Worblental in einer ersten Etappe eine Fernwärmeversorgung zu realisieren. Nach abgeschlossenem Vorprojekt und einer Akquisitionsphase, die durch die Verantwortlichen des Gemeindeverbandes ARA Worblental und der Gemeinde Ittigen unterstützt wurde, hätten sich viele Kunden für eine Wärmeversorgung basierend auf erneuerbarer Energie entschieden, so die EBL. Auch die in der Gesundheitsbranche tätige Insel-Gruppe habe sich zum Anschluss des Spitals Tiefenau an die neue Wärmeversorgung entschlossen.

Wärmelieferung ab 2020
Die erste Etappe des Projekts beinhaltet eine Anschlussleistung von 11 MW bei einem Wärmebedarf von 23 GWh. Dies entspricht dem Bedarf von 1‘500 Einfamilienhäusern. Die Wirtschaftlichkeit des Projekts sei gegeben, damit stehe einer Umsetzung des Projekts nichts mehr im Wege, erklärt die EBL. Die anstehende Detailplanung und die nachfolgende Bauphase sollen rund zwei Jahre in Anspruch nehmen. 2022 sollen dann die ersten Kunden mit Wärme versorgt werden können.

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Text: ee-news.ch, Quelle: Genossenschaft Elektra Baselland (EBL)

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