Der Adjusted EBIT der Energiedienst-Gruppe wird aufgrund der besseren Wasserführung und der gestiegenen Grosshandelspreise voraussichtlich deutlich über dem Adjusted EBIT des Vorjahres von 28 Millionen Euro liegen.

Energiedienst Holding: Erwartet negativen EBIT für 2019 wegen betrieblicher Altersversorgung Deutschland

(PM) Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) der Energiedienst Holding wird zum Jahresabschluss aufgrund von einmaligen Bewertungseffekten in der Personalvorsorge Deutschland nicht in der erwarteten Bandbreite zwischen 35 und 45 Millionen Euro liegen, sondern voraussichtlich negativ ausfallen.


Ursache dafür ist zum einem, dass die Geschäftsleitung der Energiedienst-Gruppe entschieden hat, bei der betrieblichen Altersversorgung für Deutschland das Wahlrecht auf Kapitalbezug beziehungsweise Rente in einer noch abzuschliessenden Betriebsvereinbarung neu zu regeln. Darin soll das Wahlrecht der Arbeitnehmer zwischen Kapitalbezug und Rente verankert werden. Dabei muss die Pensionsrückstellung hinsichtlich der Aufteilung zwischen Bezug von Kapital beziehungsweise Rente neu eingeschätzt werden. Die hieraus resultierende Erhöhung der Pensionsrückstellung belastet als einmaliger Sondereffekt das laufende Ergebnis, wird aber in den kommenden Jahren zu einer Ergebnisentlastung führen.

Niedrigere Zinsen als im Vorjahr
Zum anderen sind die Zinssätze, die für die Abzinsung der Pensionsrückstellungen Deutschland zum Jahresende anzusetzen sind, voraussichtlich deutlich niedriger als im Vorjahr. Auch dieser Zinsrückgang belastet den EBIT im Geschäftsjahr 2019.

Diese Bewertungseffekte führen dazu, dass die Energiedienst-Gruppe die erwartete EBIT-Bandbreite von 35 bis 45 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2019 nicht erreichen wird. In Abhängigkeit des tatsächlichen Zinssatzes zum Jahresende werden diese Bewertungseffekte voraussichtlich zu einem negativen EBIT führen. Der Free Cashflow der Energiedienst-Gruppe wird durch diese Bewertungseffekte aber nicht belastet.

Adjusted EBIT höher als im Vorjahr
Der Adjusted EBIT der Energiedienst-Gruppe, in dem diese nichtoperativen Bewertungseffekte bereinigt sind, wird aufgrund der besseren Wasserführung und der gestiegenen Grosshandelspreise voraussichtlich deutlich über dem Adjusted EBIT des Vorjahres von 28 Millionen Euro liegen.

Text: Energiedienst

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