Die Solarstrommodule müssen auf dem neu gedämmten Dach wieder montiert werden. Bild: ADEV

Die Module, die vorher in Ost-West-Richtung aufgeständert waren, sind nun auf dem leicht geneigten Dach flach montiert. Bild: ADEV

ADEV Solarstrom: 3 MW-Solarstromanlage Ferrowohlen umgebaut und bald wieder vollständig am Netz!

(PM) 2012 ging sie ans Netz, die mit 3 MW grösste Solarstromanlage der ADEV Solarstrom AG. Da die Industriehalle der Ferrowohlen aufgrund einer Umnutzung komplett umgebaut wird, musste auch die Anlage, die übrigens seit dem 1. Juli in der KEV ist, neu installiert werden.


Die Halle der Ferrowohlen AG im aargauischen Wohlen, auf der die 3 MW-Solarstromanlage seit 2012 verlässlich Strom produziert, wird umgenutzt: Früher standen Stahlproduktionsanlagen darin, später wurde sie als Lagerhalle genutzt. Fortan werden dort hochsensible Elektrogeräte gelagert. «Waren bis anhin Temperaturschwankungen und Heizung nebensächlich, müssen die Besitzer den neuen Mietern nun konstante Temperaturen garantieren», erklärt Andreas Appenzeller, Vorsitzender der Geschäftsleitung der ADEV Energiegenossenschaft.

Die Gebäudehülle wird daher komplett saniert und wärmegedämmt. «Das bedeutet für uns, dass wir die Solaranlage abbauen und auf dem neu gedämmten Dach wieder installieren müssen.» Um einen grösseren Ertragsausfall zu vermeiden, wurden die Module schrittweise ab und auf dem bereits erneuerten Teil des Dachs wieder aufgebaut, eine logistische Herausforderung. Die Module, die vorher in Ost-West-Richtung aufgeständert waren, sind nun auf dem leicht geneigten Dach flach montiert. Die Bauarbeiten begannen im Juni, Ende Dezember soll die Anlage wieder vollständig am Netz sein.

Seit dem 1. Juli in der KEV!
Gute Neuigkeiten gab es anfangs Jahr auch von Swissgrid: Die Solarstromanlage Ferrowohlen ist in die Kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) nachgerutscht. «Bis anhin kauften uns die St. Galler Stadtwerke den Herkunftsnachweis des Solarstroms ab und die Industriellen Werke Wohlen (IBW) den Strom, so dass wir pro Kilowattstunde einen Preis von rund 23 Rappen erzielten», führt Andreas Appenzeller aus. Seit dem 1. Juli 2019 erhält die Anlage aus der KEV garantiert 28.8 Rappen: «Sie unterliegt natürlich auch der Direktvermarktung. Der Einspeisetarif ist jedoch garantiert», erklärt Andreas Appenzeller.

Neue ZEV in Basel
Grosse Familien brauchen Platz – drinnen und draussen! Und was genauso wichtig ist: Der Wohnraum muss bezahlbar sein. Deshalb hat die Stiftung Habitat an der Hüningerstrasse in Basel ein Wohnhaus für die Bedürfnisse von Familien mit drei und mehr Kindern gebaut. Die ADEV Solarstrom AG beliefert das Gebäude, das über 17 Wohnungen mit 5.5 und 6.5 Zimmern und einen Gemeinschaftsraum sowie eine Bibliothek verfügt, mit Solarstrom vom eigenen Dach. Der Zusammenschluss zum Eigenverbrauch ist nach Erlenmatt Ost der zweite, den die ADEV Solarstrom AG für die Stiftung Habitat betreibt.

Text: ADEV Energiegenossenschaft

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