04. Sep 2019

Das Frontjahr ist in Italien am teuersten, gefolgt von der Schweiz. In Deutschland ist es am günstigsten. Bild: Elcom

CH Base Jahreskontrakte oben, unten links CH Base Quartalskontrakte, unten rechts CH Base Monatskontrakte. ©Bild: Elcom

Elcom Strom-Terminmarktbericht vom 3.9.19: Tiefe CO2-Preise und schlechte Wirtschaftsprognosen drücken Strompreise

(Elcom) Der Abwärtstrend der vergangenen Woche setzte sich fort. Mit Ausnahme des deutschen Quartalsproduckt (Q4), welches leicht anstieg, sanken die Preise aller Produkte.


Haupttreiber der Strompreise waren die CO2-Preise, welche gut 0.5 EUR/t nachgaben und am 02.09.2019 bei 25.44 EUR/t schlossen. Zwar stiegen die CO2-Preise im Wochenverlauf vorerst dank guter Nachrichten vom Handelsdisput zwischen USA und China, zum Wochenende hin aber drückten die Aussicht auf erhöhte Auktionsvolumen und ein drohendes Brexit Chaos auf die Preise. Auch die Gaspreise gaben nach. Schlechte Wirtschaftsprognosen und sehr gut gefüllte Gasspeicher überwogen die wegen geplanter Wartungsarbeiten ausfallenden norwegischen Gaslieferungen.

Terminmarktbericht vom 03.09.2019 >>

Text: Eidgenössische Elektrizitätskommission (ElCom)

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