12. Aug 2019

Nur ein Drittel der ausgeschriebenen Menge konnte vergeben werden. Die in diesem Gebotstermin nicht vergebenen Mengen werden im Jahr 2022 zusätzlich ausgeschrieben. ©Bild: Nordex SE

Ergebnisse der Ausschreibung für Windenergieanlagen an Land: Wettbewerbsniveau erneut deutlich gesunken

(PM) Die deutsche Bundesnetzagentur hat die Zuschläge der aktuellen Ausschreibung für Windenergie an Land erteilt. Das Wettbewerbsniveau ist erneut deutlich gesunken: Von den ausgeschriebenen 650 Megawatt (MW) konnten nur 208 MW an zulässige Gebote vergeben werden, damit wurde weniger als ein Drittel der ausgeschriebenen Menge vergeben.


Der durchschnittliche Zuschlagswert ist der für diese Runde geltende Höchstwert von 6.20 ct/kWh. Zum Gebotstermin 1. August 2019 gingen ausschliesslich Gebote zu 6.20 ct/kWh und 6.19 ct/kWh ein. Zuschläge des Gebotstermins haben eine sechs Monate kürzere Realisierungsfrist als Zuschläge der Ausschreibungen zu den Gebotsterminen am 1. September und 1. Oktober 2019.

Keine Bürgerenergiegesellschaften
Die Zuschlagsmenge von 208 MW verteilt sich auf 32 Zuschläge. Kein Bieter hat die Privilegien für Bürgerenergiegesellschaften in Anspruch genommen. Regional betrachtet verteilten sich die Zuschläge mehrheitlich auf Gebote in Brandenburg und Nordrhein-Westfalen (mit jeweils 8 Zuschlägen), Niedersachsen (5) und Thüringen (4). Nur ein Gebot musste aufgrund eines Formfehlers ausgeschlossen werden.

Nächster Ausschreibungstermin ist der 1.September
Die in diesem Gebotstermin nicht vergebenen Mengen werden im Jahr 2022 zusätzlich ausgeschrieben. Der nächste Ausschreibungstermin für Windenergie an Land ist der 1. September 2019. Informationen hierzu können der Internetseite der Bundesnetzagentur entnommen werden.

Veröffentlichung der Zuschläge >>

Text: Deutsche Bundesnetzagentur

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