09. Aug 2019

Mit einem Detektionsradius von 18 Kilometern eignet sich das System auch für die Anbindung weiterer Windparks aus dem Umkreis.

PNE Wind: Realisiert bedarfsgesteuerte Nachtkennzeichnung für Windpark mit unterschiedlichen Anlagentypen

(ee-news.ch) PNE Wind hat gemeinsam mit Partnern ein System für die bedarfsgesteuerte Nachtkennzeichnung (BNK) von Windenergieanlagen für einen Windpark mit verschiedenen Anlagentypen zur Praxisreife entwickelt. Nachdem jetzt alle erforderlichen Genehmigungen vorliegen, kann das System für den Windpark Kührstedt-Alfstedt in Niedersachsen in Betrieb genommen werden.


In diesem Windpark befinden sich 13 Windenergieanlagen der Hersteller Siemens und Senvion. Seit 2017 betreibt PNE den Windpark. Im Rahmen der Projektentwicklung hatte PNE freiwillig zugesagt, die luftverkehrsrechtlich vorgeschriebene Nachtkennzeichnung der Windenergieanlagen auf BNK umzustellen. Denn wenn die Lichtemissionen von Hindernisbeleuchtungen auf ein Minimum beschränkt werden, erhöht sich die Akzeptanz der Anwohner von Windparks. BNK bedeutet in der Praxis: Nur wenn sich ein Flugobjekt im unmittelbaren Umfeld des Windparks befindet, wird die Befeuerung durch ein Signal für die Zeit des Überfluges eingeschaltet. Dieses Vorhaben ist jetzt abgeschlossen. Die erforderliche Genehmigung der Deutschen Flugsicherung (DFS) liegt vor.

Weitere Windparks können angebunden werden
Schon im September 2017 entschlossen sich die PNE AG und der zur PNE-Gruppe gehörende Betriebsmanager Energy Consult GmbH zu einer Zusammenarbeit mit der Quantec Sensors GmbH aus Isernhagen (siehe ee-news.ch vom 15.9.2017 >>). Gemeinsam betreiben sie jetzt das Detektionssystem zur Erfassung von Luftfahrzeugen im Landkreis Cuxhaven. Das Detektionssystem befindet sich im Ortsteil Wollingst der Gemeinde Beverstedt. Im Oktober 2018 wurde der Gittermastturm einschliesslich des Detektionssystems errichtet. Darauf folgten die Programmierung und Testphase. Das war der Startschuss zur Einbindung des Windparks Kührstedt-Alfstedt in das System. Mit einem Detektionsradius von 18 Kilometern eignet sich das System aber auch für die Anbindung weiterer Windparks.

Text: ee-news.ch, Quelle: PNE Wind AG

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