08. Feb 2019

Um aufzuzeigen, wie viel Potential der Kontinent für den Photovoltaik-Markt birgt, stellen die Veranstalter der Intersolar Europe die Studie „Intersolar Solarize Africa Market Report“ vor. ©Bild: Solar Promotion GmbH

Intersolar Europe Conference 2019: Neuer Marktbericht, zahlreiche Sessions sowie eine Konferenz zum Thema Afrika

(Anzeige) In Afrika und dem Nahen Oste befinden sich die sonnenreichsten Gebiete der Welt. Umso überraschender, dass weniger als 5 von weltweit 450 Gigawatt Photovoltaik-Leistung auf diese Regionen entfällt. Afrika birgt enormes Potenzial für Erneuerbare: Wie gross es tatsächlich ist, präsentieren Experten am 14.-15. Mai auf der Intersolar Europe Conference unter anderem mit dem „Intersolar Solarize Africa Market Report“.


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Die Veranstalter der Intersolar Europe und der gleichnamigen Konferenz stellen darüber hinaus die Ergebnisse ihres neuesten Marktberichts „Intersolar Solarize Africa Market Report“ vor, die beim deutschen Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) in Auftrag gegeben wurde. In den Messehallen selbst erfahren Interessierte ausserdem alles Wissenswerte zu Lösungen passend zu den Gegebenheiten vor Ort. Die Intersolar Europe findet vom 15. bis 17. Mai auf der Messe München statt – parallel zu drei weiteren führenden Energiefachmessen im Rahmen von The smarter E Europe, der Innovationsplattform für die neue Energiewelt.

Ideale Bedingungen
Sinkende Preise, eine grösser werdende Bevölkerung sowie ideale Bedingungen vor Ort: Afrika bietet für den Ausbau von erneuerbaren Energien enormes Potenzial – und das vor allem im Bereich Photovoltaik. Zahlreiche Unternehmen und Institutionen haben die Chancen bereits erkannt und bauen aktuell ihr Geschäft in Afrika aus. Dabei arbeiten sie in den jeweiligen Schlüsselmärkten eng mit lokalen Distributoren zusammen. Beispiele für laufende Photovoltaik-Projekte gibt es viele. So hat Nigeria beispielsweise jüngst die Errichtung und den Betrieb eines 100-Megawatt-Solarparks ausgeschrieben. Das Ziel des Landes: bis 2030 einen 20-prozentigen Anteil von Solarstrom im gesamten Strommix zu haben. Aktuell wird der grösste Teil des Bedarfs noch durch Gas- und Wasserkraftwerke abgedeckt. Auf den Seychellen wiederum entsteht aktuell ein Solarpark auf Romainville Island, dessen Bau im Laufe des Jahres abgeschlossen wird. Dieser soll fortan rund sieben Millionen Kilowattstunden Energie pro Jahr produzieren und dabei über 1 Million Dollar jährlich einsparen. Die eingesetzten Energiespeicher sollen zudem eine baldige Abschaltung der vorhandenen, ununterbrochen laufenden stromproduzierenden Diesel-Aggregate ermöglichen. Aber auch kleinere Projekte in Afrika nehmen Fahrt auf. So wird die Kilaguni-Safari-Lodge die erste Lodge in Kenia sein, die ihre Energieversorgung zu 100 Prozent mit selbsterzeugtem Solarstrom bestreitet.

Zukunft der Solarenergie in Afrika
Diese positive Projekt-Entwicklung wird durch den Preisanstieg fossiler Brennstoffe sowie die gesunkenen Kosten für Photovoltaik begleitet. Die Solarenergie hilft afrikanischen Ländern, unabhängig von einer oft teuren Dieselversorgung und von der Wasserkraft zu werden. Um Versorgungssicherheit in vielen Teilen des Kontinents zu garantieren und den Zugang zu einer stabilen, schnell skalierbaren Stromversorgung zu verbessern, ist Photovoltaik eine attraktive und nachhaltig saubere Lösung. Sie kann sowohl netzgekoppelt als auch netzunabhängig und sowohl im gewerblichen als auch im privaten Bereich eingesetzt werden.

Aktuell haben die meisten afrikanischen Länder einen geringen Stromverbrauch pro Kopf. Doch da die Bevölkerung und die Anzahl der Unternehmen weiter steigen, hält die Elektrifizierungsrate und die gesicherte Stromversorgung nicht mehr mit der Nachfrage Schritt – mit negativen Folgen für die weitere wirtschaftliche Entwicklung. Viele afrikanische Länder müssen ihre Wirtschaft und ihren Handel stärken, was nur gelingt, wenn eine zuverlässige und stabile Stromversorgung vorhanden ist. Erneuerbare Energien, insbesondere Photovoltaik gekoppelt mit leistungsfähigen Speichertechnologien, können wesentlich zur Verbesserung der Energieversorgung beitragen.

Intersolar Europe Conference: Highlight-Thema Afrika

Um aufzuzeigen, wie viel Potential der Kontinent für den Photovoltaik-Markt birgt, stellen die Veranstalter der Intersolar Europe die Studie „Intersolar Solarize Africa Market Report“ vor. Sie identifiziert die Marktbedürfnisse und Geschäftsmöglichkeiten zur Solarisierung Afrikas, aufgeteilt in die einzelnen Regionen des Kontinents (Nord-, Süd-, Ost- und Westafrika sowie teilweise Zentralafrika). Der Bericht enthält zusätzlich eine Analyse der wichtigsten unterstützenden Richtlinien für PV-Projekte, einschliesslich der Richtlinien für den Eigenverbrauch. Die Kernergebnisse der Studie werden erstmals im Rahmen der Intersolar Europe vorgestellt.

Angesichts der inzwischen in den MENAT-Ländern stattfindenden Auktionen und Ausschreibungen ist darüber hinaus eine weitere Konferenz-Session besonders interessant: „From Fossil Fuels to Photovoltaics: Solar Power in the MENAT Markets”. Hier diskutieren Experten ihre bisherigen Erfahrungen und zeigen der Branche Chancen auf, die sich bei der Erzeugung von Solarstrom in der Region ergeben. Passend dazu stellt die Session „Emerging Technology for an Emerging Market: PV Systems in Africa“ sich herausbildende Geschäftsmodelle vor, die Afrika zu bieten hat, und untersucht die Hürden im Bereich der Regulierung und der Infrastruktur, auf die Anleger eingestellt sein sollten.

Die Intersolar Europe sowie die Parallelmessen finden vom 15. bis 17. Mai 2019 auf der Innovationsplattform The smarter E Europe der Messe München statt.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter:

- www.intersolar.de
- www.TheSmarterE.de

Text: Intersolar Europe

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