22. Jan 2019

ie 94 Meter langen Rotorblätter überstreichen eine Fläche von 29‘300 m2. Jedes Blatt hat annähernd die Länge eines Fussballfelds. Bild: Siemens Gamesa

Siemens Gamesa: Erste Offshore-Turbine mit 10 MW Leistung – Strom für jährlich 10'000 Haushalte

(ee-news.ch) Die Entwicklung hinsichtlich der Leistung und Effizenz von Windenergieanlagen ist ungebrochen. Nun hat Siemens Gamesa Renewable Energy die SG 10.0-193 DD vorgestellt, die erste Offshore-Turbine des Unternehmens in der Leistungsklasse 10 MW mit einem Rottordurchmesser von 193 Metern. Eine Turbine produziert jährlich Strom für rund 10‘000 Haushalte.


„Die neue SG 10.0-193 DD vereint die Erfahrungen und das Wissen aus fünf Generationen bewährter Direct-Drive-Technologie in einer 10-MW Windturbine“, so Markus Tacke, CEO von Siemens Gamesa Renewable Energy. Die Leistung von 10 MW wird durch einen grösseren Durchmesser des Generators ermöglicht, der auf der bewährten Direktantriebstechnologie von Siemens Gamesa beruht.

Erntefläche von Fläche von 29‘300 m2
Das neue Turbinen-Modell hat einen Rotordurchmesser von 193 Metern, was zu einer bis zu 30 Prozent höheren jährlichen Energieproduktion (Annual Energy Production, AEP) im Vergleich zum Vorgängermodell, SG 8.0-167 DD, führt. Die 94 Meter langen Rotorblätter überstreichen eine Fläche von 29‘300 m2. Jedes Blatt hat annähernd die Länge eines Fussballfelds. Die Technologie der getriebelosen Offshore-Plattform erlaubt es, einen Grossteil der Komponenten früherer Generationen wiederzuverwendent. Der Prototyp soll 2019 installiert werden, die kommerzielle Markteinführung ist für 2022 geplant.

Strom für 10‘000 europäischer Haushalte
Die Maschinenhäuser der neuen Offshore-Windturbine werden im Werk von Siemens Gamesa in Cuxhaven hergestellt, der weltweit grössten Fertigungsstätte für Offshore-Turbinen. Die jährliche Energieerzeugung einer SG 10.0-193 DD reicht aus, um rund 10‘000 europäischer Haushalte mit Strom zu versorgen. Das bedeutet, dass ein Offshore-Windpark aus 20 dieser Turbinen den jährlichen Energieverbrauch einer Stadt der Grösse Liverpools abdecken könnte.

Text: ee-news.ch, Quelle: Siemens Gamesa

0 Kommentare

Kommentar hinzufügen