14. Dez 2018

Bereits in den letzten Jahren wurden enorme Erfolge beim Ausbau der Energieversorgung erzielt. Weitere Massnahmen sind jedoch notwendig, um der gesamten kenianischen Bevölkerung den Zugang zu Energie zu ermöglichen.

Exportinitiative: Kenia beschliesst neue Strategie zur Elektrifizierung des Landes

(©EEE) Die kenianische Regierung hat in Zusammenarbeit mit der Weltbank eine nationale Elektrifizierungsstrategie (KNES) auf den Weg gebracht. Die Strategie hat zum Ziel, bis 2022 allen Kenianern den Zugang zur Stromversorgung zu ermöglichen. Um den Netzausbau und die Netzintensivierung zu verbessern, werden Off-Grid-Optionen, Mini-Grids sowie Stand-Alone-Solarsysteme eine zentrale Rolle spielen.


Der Zugang aller Menschen zu Elektrizität ist eine entscheidende Voraussetzung, um die Entwicklungsziele Kenias zu erreichen. Bis 2030 strebt das Land an, ein Industriestaat mit mittlerem Einkommen zu werden. Zugleich ist eine wettbewerbsfähige, zuverlässige, sichere und nachhaltige Energie notwendig, um die Big-Four-Agenda des Landes umzusetzen: erschwinglicher Wohnraum, Produktivität, Ernährungssicherheit und eine allgemeine Gesundheitsfürsorge.

Investitionen von 14.8 Milliarden USD in fünf Jahren
Bereits in den letzten Jahren wurden enorme Erfolge beim Ausbau der Energieversorgung erzielt. Weitere Massnahmen sind jedoch notwendig, um der gesamten kenianischen Bevölkerung den Zugang zu Energie zu ermöglichen. Neben der KNES hat die Regierung einen Investitionsausblick für den Energiesektor veröffentlicht. Demnach werden sich die Investitionsmöglichkeiten in den kommenden fünf Jahren auf 14.8 Milliarden USD belaufen. Im Rahmen der Investitionsmöglichkeiten bieten sich auch für ausländische Unternehmen Chancen, den Energiemarkt zu erschliessen. Insbesondere mit Off-Grid, Mini-Grid und Standalone-Technologien können sie dazu beitragen, nachhaltiges Wachstum in Kenia zu fördern.

©Text: Deutsche Exportinitiative Erneuerbare Energien (EEE)

0 Kommentare

Kommentar hinzufügen