26. Nov 2018

Die neue Richtlinie VDI 3461 gibt Hinweise zur Errichtung und zum Betrieb von Vergasungsanlagen. Zusätzlich zeigt die Richtlinie den Stand der Technik sowohl bei der Erzeugung von Holzgas als auch bei dessen Verwertung. ©Bild: Spanner Re² GmbH

Neue VDI-Richtlinie: Thermochemische Vergasung von Biomasse in Kraft-Wärme-Kopplung

(VDI) Bei der thermochemischen Vergasung von Biomasse wird mithilfe eines Vergasungsmittels und Temperaturen über 600 °C der brennbare Anteil der festen Biomasse in ein brennbares Gas überführt. Damit lassen sich nachwachsende Rohstoffe dezentral in nutzbare Energieformen umzuwandeln. Zwar ist der Gesamtprozess auch mit Emissionen verbunden, doch kann die Energieverwertung verfahrenstechnisch einfacher gehandhabt werden.

Das ist auf die Überführung des Energieträgers in die Gasphase zurückzuführen. Die neue VDI 3461 bietet einen umfassenden Überblick über die thermochemische Vergasung von Biomasse zum Zweck der Energiegewinnung.

Stand der Technik
Zusätzlich zeigt die Richtlinie den Stand der Technik sowohl bei der Erzeugung von Holzgas als auch bei dessen Verwertung. Weiterhin gibt die VDI 3461 Hinweise zur Errichtung und zum Betrieb von Vergasungsanlagen. Herausgeber der Richtlinie VDI 3461 „Emissionsminderung - Thermochemische Vergasung von Biomasse in Kraft-Wärme-Kopplung“ ist die VDI/DIN-Kommission Reinhaltung der Luft (KRdL) - Normenausschuss.

Die Richtlinie ist ab Dezember 2018 als Weissdruck in deutsch/englischer Fassung zum beim Beuth Verlag in Berlin (+49 30 2601-2260) erhältlich. Sie ersetzt den Entwurf von September 2016. VDI-Richtlinien können in vielen öffentlichen Auslegestellen kostenfrei eingesehen werden.

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Text: Verein deutscher Ingenieure (VDI)

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