28. Sep 2018

Mittlerweile sind in vielen europäischen Märkten direkte Stromlieferverträge, sogenannte Power Purchase Agreements (PPAs), Voraussetzung für die Errichtung von neuen Windparks.

wpd: Liefert Strom aus finnischem Windpark Kuuronkallio direkt an Google

(PM) Der Bremer Windparkprojektierer wpd hat mit dem Technologie-Konzern Google einen Vertrag zur Direktvermarktung von Windstrom geschlossen. Ab dem Jahr 2020 wird der wpd Windpark Kuuronkallio, der sich im Westen Finnlands befindet, das finnische Datenzentrum des Unternehmens mit jährlich mehr als 200 Gigawattstunden Energie versorgen.


Finnland gilt für wpd als einer der wichtigsten Märkte der Zukunft, weil das Land klare und verlässliche Bedingungen für die Projektentwicklung bietet. Zudem können Windparks im Vergleich zu anderen europäischen Ländern mit verhältnismässig geringen Stromgestehungskosten umgesetzt werden. Das Projekt Kuuronkallio, das aus 14 Anlagen mit einer Gesamtleistung von rund 60 Megawatt bestehen wird, befindet sich derzeit in der frühen Bauphase. Seit August ist wpd dabei, die Zuwegungen für den Park zu bereiten. Die Inbetriebnahme des Parks ist für Ende 2019 geplant.

PPAs als Voraussetzung für die Errichtung von Windparks
Mittlerweile setzen immer mehr Unternehmen und Länder auf direkte Stromlieferverträge. In vielen europäischen Märkten sind diese sogenannten Power Purchase Agreements (PPAs) Voraussetzung für die Errichtung von neuen Windparks. Bereits 2006 hat wpd in Belgien einen ersten Stromliefervertrag für einen Windpark unterschrieben. Zurzeit verhandelt das Unternehmen auch in Spanien und Schweden über PPAs.

Text: ee-news.ch, Quelle: wpd AG

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