27. Sep 2018

Die neuen Windparks entstehen auf der Torozos-Hochebene in Castilla y Leónder. In dieser Region wird bereits heute mehr Windenergie erzeugt als in allen anderen Regionen Spaniens. Zum Einsatz kommen Anlagen von Siemens Gamesa. ©Bild: wpd

wpd: Startet mit spanischen 200-Megawatt-Projekten

(PM) Für die spanischen Projekte des wpd-Torozos-Portfolios wird es nun konkret: Anfang September bestellte das Unternehmen 39 Siemens Gamesa-Windenergieanlagen des Typs SG 3.4-132 mit einer Nennleistung von 135 Megawatt (siehe ee-news.ch vom 26.9.2018 >>). Jetzt steht die Errichtung der Anlagen an, die bis Herbst 2019 abgeschlossen sein soll.


Dabei handelt es sich um eine erste Phase des Portfolios, das insgesamt 200 Megawatt umfasst. Die zweite Phase mit 65 Megawatt soll direkt im Anschluss gebaut werden und ebenfalls bis Ende 2019 in Betrieb gehen. Die elektrische Infrastruktur wird für das gesamte Projekt bereits in der ersten Phase mitgebaut.

Langer Atem wird wird belohnt
wpd ist bereits seit vielen Jahren in Spanien aktiv. Ab 2012 gestalteten sich die Bedingungen auf dem spanischen Markt jedoch schwierig und etwa vier Jahre lang gab es praktisch keinen Zubau an Erneuerbaren Energien. wpd habe allerdings immer an das Potenzial des Marktes geglaubt, so Gernot Blanke, wpd Vorstand. Das zahle sich jetzt mit dem Baubeginn der Torozos-Windparks aus.

Die Windparks entstehen auf der Hochebene von Torozos in Castilla y León. Diese Region gilt als Motor der spanischen Energiewende: Hier wird bereits heute mehr Windenergie erzeugt als in allen anderen Regionen Spaniens. Die Torozos-Projekte teilen sich einen Netzanschluss in La Mudarra, dem grössten Umspannwerk im Nordosten des Landes. Bereits seit 2015 ist dieser Netzanschluss gesichert. Den Zuschlag für den Bau der Windparks erhielt wpd im Sommer 2017. Vorausgegangen war Spaniens dritte Ausschreibung für Erneuerbare Energien, in der die Regierung insgesamt fünf Gigawatt technologieoffen ausgeschrieben hatte. Spanien will bis zum Jahr 2020 20 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Energien gewinnen.

Text: ee-news.ch, Quelle: wpd AG

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