18. Sep 2018

Die im Rahmen dieses Auftrags gelieferten ABB Bahnlösungen werden ab dem 18.9. auch an der Innotrans zu sehen sein, die vom 18. bis 21. September in Berlin stattfindet.

ABB: Erhält Aufträge über 100 Millionen CHF für moderne Bahntechnologien

(ee-news.ch) ABB hat vom Schweizer Schienenfahrzeughersteller Stadler Rail Aufträge im Wert von mehr als 100 Millionen CHF erhalten. Im Rahmen dieser Aufträge wird ABB moderne Antriebstechnik für mehr als 160 Stadt-, Regional- und Fernverkehrszüge in der Schweiz, Europa und den USA liefern. Über 70 Prozent des Auftragsvolumens werden am Schweizer ABB-Standort im aargauischen Turgi arbeitswirksam.


Die neuen Aufträge werden im dritten Quartal 2018 verbucht und umfassen unter anderem ABB-Traktionsumrichter und Transformatoren für 52 Stadler-Regionalzüge der neuen Flirt-Generation (Fast Light Innovative Regional Train) für den Schweizer Bahnbetreiber Bern-Lötschberg-Simplon-Bahn (BLS). ie Traktionsumrichter für diese Züge werden in der Schweiz gefertigt.

Kompakt und energieffizient
ABB-Traktionstechnologien zum Antrieb elektrischer Züge sind nach Angaben des Herstellers leichter und kompakter als andere Systeme auf dem Markt. Diese Technologien wandeln die elektrische Energie aus der Oberleitung in die richtige Spannung und Frequenz zum Antrieb der Motoren um. Die Umrichter basieren auf der patentierten ABB Multilevel-Topologie und sind mit neuer Halbleitertechnologie ausgestattet, was eine leichte, kompakte Bauweise und den energieeffizientesten Antriebsstrang ermöglicht. Die Technologien sollen Züge energieeffizienter machen, die Betriebsleistung verbessern, Platz sparen und den Fahrgastkomfort erhöhen.

Die im Rahmen dieses Auftrags gelieferten ABB Bahnlösungen werden ab dem 18.9. auch an der Innotrans zu sehen sein. Die wichtigste Messe für Transporttechnologien findet vom 18. bis 21. September in Berlin statt.

Text: ee-news.ch, Quelle: ABB Schweiz

1 Kommentare
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Max Blatter @ 20. Sep 2018 22:34

Wie sich das anhört: "ABB erhält Aufträge von Stadler Rail"! Zwar erinnert mich diese "David-und-Goliath"-Geschichte ein wenig an diejenige von Crossair und Swissair, die bekanntlich kein Happy-End hatte - ich denke aber, dass hier die Voraussetzungen ganz andere sind (immerhin ist ABB nicht in akuter "Grounding"-Gefahr). Insofern - Glückwunsch an beide Unternehmen zu diesem Deal!

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