15. Sep 2017

PNE WIND und Energy Consult haben sich für ein bedarfsgerechtes Nachtkennzeichnungssystem der von Quantec Sensors entschieden, mit dem jeweils mehrere Windparks in einer ganzen Region zusammen geregelt werden können.

PNE WIND: Setzt auf bedarfsgerechte Nachtkennzeichung von Windparks

(ee-news.ch) Windenergieanlagen müssen dank der bedarfsgerechten Nachtkennzeichnung (BNK) nicht mehr permanent rot blinken, um Luftfahrzeuge bei einer Annäherung zu warnen. Die PNE WIND-Gruppe will als Projektierer und Betreiber von Windparks diese neue Technik jetzt im Landkreis Cuxhaven einsetzen. Damit reagiert sie auf Wünsche aus der Bevölkerung und der Politik.


Die allgemeine Verwaltungsvorschrift zur Kennzeichnung von Luftfahrthindernissen sieht eine nächtliche rote Hindernisbefeuerung bei Windenergieanlagen von über 100 Metern vor, um die Sicherheit des Flugverkehrs zu gewährleisten.

PNE Wind steigt um
Jedoch ist diese durchgehende Lichtbefeuerung gar nicht unbedingt notwendig – wenn man andere technisch sichere Systeme verwendet. Die Signalbefeuerung kann auch ausgeschaltet werden, wenn die Sicherheit des Flugverkehrs weiter gewährleistet bleibt. Anlässlich der Messe Husum Wind (12. bis 15. September 2017) gab PNE Wind bekannt, dass das Unternehmen gerade entsprechende Lösungen in den Windparks Kührstedt - Alfstedt und weitere im Landkreis Cuxhaven installiert und damit Anwohnern entgegenkommt, von denen permanent geschaltete Signalfeuer als störend wahrgenommen werden.

System von Quantec Sensors
Der Projektentwickler PNE WIND AG und seine Tochtergesellschaft Energy Consult haben sich grundsätzlich für ein bedarfsgerechtes Nachtkennzeichnungssystem der Firma Quantec Sensors aus Isernhagen entschieden. Mit dem Einsatz dieses Systems wird erreicht, dass die Windparkbefeuerung nur bei Annäherung eines tieffliegenden Luftfahrzeugs angeschaltet wird. Dieses System erhielt als eines von dreien in Deutschland die Zulassung der Deutschen Flugsicherung (DFS).

Mit einem Detektionssystem von Quantec Sensors können jeweils mehrere Windparks in einer ganzen Region zusammen geregelt werden. "Einmal installiert, können sich gerne auch nicht zur PNE Wind-Gruppe gehörende Windparks gegen Kostenbeteiligung an dieses System anschliessen", kündigt Malte Mehrtens von Energy Consult an und fügt hinzu: "Je mehr mitmachen, desto besser für die Anwohner und desto geringer die Kosten für die Anlagenbetreiber." Positiver Nebeneffekt: Die die Akzeptanz für Windenergieanlagen wird erhöht.

Text: ee-news.ch, Quelle: PNE Wind AG

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